Freitag, 16. August 2019

Rezension zu "Das Brauhaus an der Isar"


Autor: Julia Freidank
Verlag: Rowohlt
Verlagswebsite: Rowohlt Verlag
Seitenzahl: 438
ISBN: 978-3-499-17673-6
Preis: 14,99 Euro

Inhalt

Bayern, 1897. Antonia Pacher verlässt den verarmten Hof ihrer Familie, um in München Geld zu verdienen - und entdeckt die schillernde Welt der Schwabinger Boheme. Als die junge Frau schließlich Arbeit in einer Brauerei erhält, muss sie von Anfang an um ihren Platz im Unternehmen kämpfen.
Denn unter den Angestellten - Schankmädchen, Brauburschen und Brauknechten - findet Antonia nicht nur Freunde, sondern auch Gegner, die ihr bei jeder Gelegenheit Steine in den Weg legen.
Dass es zwischen ihr und dem Erben der Brauerei, einem unberechenbaren Melchior Bruckner, gewaltig knistert, macht das Ganze nicht eben leichter. Melchiors ehrgeizige Mutter Franziska kämpft ebenfalls. Sie will endlich den großen Erfolg und auf dem Oktoberfest ausschenken. Doch auch sie hat Feinde, konkurrierende Bierbrauer, die bereits eine vernichtende Intrige in Gang gesetzt haben ...

Meine Meinung

Nachdem ich jetzt eine historische Serien gesehen habe bin ich etwas auf den Geschmack gekommen. Und da hat mich dieses Buch hier ganz besonders angelacht.
Das Ganze spielt im Ende des 19. Jahrhunderts in München. Antonia, die Protagonistin, wächst in einer armen Familie auf und wagt eines Tages den Sprung und reist in die Großstadt. Insgesamt hat mich die Thematik sehr angesprochen und mich hat es interessiert, wie Bier damals hergestellt wurde.
Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil, der sich wirklich locker und leicht lesen ließ, allerdings für die damalige Zeit doch sehr modern. Etwas gewöhnen musste ich mich auch an den teilweise gesprochenen bayrischen Dialekt. Es war eine coole Idee, allerdings war mir das persönlich schon zu viel. Ihr ist auch die Mischung zwischen Liebe, Intrigen und Spannung sehr gut gelungen.
Anfangs wird man natürlich erstmal zugeschüttet mit Namen und Jahreszahlen, die ich erst nicht so richtig einordnen konnte. Am Ende des Buches findet man allerdings ein Glossar, welches zur Orientierung der Figuren dient.
Antonia als Hauptfigur hat mir wirklich gut gefallen und ich konnte mich gut mit ihr identifizieren. Sie macht auch eine unglaubliche Wandlung im Laufe des Buches durch. Sozusagen vom Entlein zum Schwan. Anfangs ist sie eher schüchtern und traut sich vieles nicht zu. Allerdings merkt sie schnell, dass man so nicht weit kommt in der großen Stadt München und stärkt ihr Selbstbewusstsein.
Sie hat es auch nicht leicht, da immer wieder Steine in ihren Weg gelegt werden und die verschiedensten Personen versuchen ihr zu schaden.
Natürlich herrschen nicht nur Intrigen in dem Buch, sondern auch eine leichte Liebesgeschichte entsteht. Diese findet allerdings im Hintergrund statt und wird nicht zum Hauptwerk der Geschichte, was ich auch gut fand. Ich fand es sehr interessant, wie die Bierherstellung in der damaligen Zeit vonstatten ging und habe auch noch einiges dazu gelernt. In der Geschichte trifft man auch auf bekannte Persönlichkeiten, wie Albert Einstein und Richard Strauß.
Melchior, der andere Protagonist, wächst in einer guten Familie auf, hat aber nach dem Tod des Vaters die Verantwortung für die Brauerei. Und natürlich ist da noch seine Mutter, der alles was er tut ein Dorn im Auge ist. Als sich die Brauerei noch mit einer anderen konkurriert, gerät alles aus den Fugen und weitere Intrigen werden gesponnen.
Für mich war die Geschichte schon spannend und lehrreich, aber irgendwie hat das entscheidende I-Tüpfelchen gefehlt.
Das Cover finde ich übrigens super schön und es spiegelt auch super die Geschichte wieder. Ich mochte auch das Setting von München und Umgebung total gern, vor allem wie die Autorin die Häuser und die Brauereien beschrieben hat. Das Familienhaus von Melchiors Familie war ein Traum und ich konnte es mir beinahe bildlich vorstellen.
Der Auftakt des Buches hat mir gut jeden Fall gefallen und ich bin gespannt, was der nächste Band noch bereithalten wird.


Fazit

Ein super spannendes und interessantes Buch, voller Intrigen und Abenteuer. Ich bin gespannt auf den nächsten Band.
4 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Rowohlt Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Rezension zu "Friedhof der Kuscheltiere"


Autor: Stephen King
Verlag: Heyne
Verlagswebsite: Random House
Seitenzahl: 606
ISBN: 978-3-453-50407-3
Preis: 10,99 Euro

Inhalt

Hinter dem Kleien Tierfiedhof liegt ein verwüstete indianische Grabstätte. Ob Katze oder Mensch: Wer hier beerdigt wird, wandelt sich zum Albtraum für die Hinterbliebenen.

Meine Meinung

Ich habe mich mal wieder an einen Stephen Kin gewagt. Ich finde bei dem Autoren muss man sich immer etwas klar, dass es abnormal und sehr strange wird.
"Friedhof der Kuscheltiere" gilt ja als Klassiker unter den Stephen King Romanen und ich dachte mir, wenn jetzt schon die Neuverfilmung rauskommt, warum nicht auch lesen.
Ich muss gestehen ich bin immer ein kleiner Angsthase, wenn es heißt irgendwelche Puppen oder so werden ins Leben zurückgeholt. Da könnte ich schon zähneklappernd vor dem Buch sitzen. Als ich aber "ES" damals gelesen habe, wusste ich mich ja jetzt auch worauf ich mich da einlasse.
Stephen Kin hat einen krassen Schreibstil. Und damit meine ich, dass er es wirklich jedes Mal schafft mich an das Buch zu reißen und wie besessen dran zu lesen. Auch bringt er immer ein gutes Maß an Spannung und Action mit rein, und natürlich Grusel, der darf bei seinen Romanen ja nicht fehlen. Mir ist aufgefallen bei der Geschichte, das diese auch in Maine spielt, wie schon zahlreiche andere Bücher von ihm.
Mich fasziniert es jedes Mal, was für eine Fantasie der Mann hat. Also überhaupt erstmal auf so eine crazy Idee zu kommen finde ich schon beeindruckend. Er beschreibt dieses Grauen von dem Friedhof so detailgetreu, dass man als Leser das Gefühl hat Teil dieser Geschichte zu sein.
Louis ist der Protagonist, mit dem ich mich ganz gut anfreunden konnte. Er liebt seine Familie über alles und steht auch für diese ein. Als er zum ersten Mal auf den Friedhof trifft, ahnte ich schon, das etwas Schreckliches passieren wird.
Gerade auch zum Ende hin steigerte sich die Geschichte nochmal unglaublich und ich muss wirklich sagen, dass ich teilweise eine Gänsehaut hatte. Den Titel konnte ich trotzdem nicht ganz nachvollziehen, da Kuscheltiere hier gar keine Rolle spielen, sondern Haustiere. "Friedhof der Haustiere" klingt anscheinend zu harmlos.
Mir hat außerdem noch gut gefallen, wie sich Louis charakterlich in diesem Buch ändert. Ob jetzt gut oder schlecht, sei jetzt mal dahin gestellt.
Man merkt halt auch anhand des Lesens, wie sehr der Autor sich mit der Materie Tod beschäftigt hat. Er hat unglaublich gut recherchiert und Informationen zusammengetragen, dass einige Sachen in diesem Buch eben nicht nur Fantasy sondern Realität waren.
Stephen King hat einfach mal wieder abgeliefert und ein Meisterwerk geschaffen. Er schafft es wirklich Wahn, Verwirrung und Grusel unter einen Hut zu bringen. Ich würde mich selbst jetzt nicht unbedingt als Horror Fan bezeichnen, aber ich fand es grandios.
Anders wird es natürlich auch noch, wenn man selbst Haustiere hat und sich fragt, ob man ähnlich gehandelt hätte. Gerade auch als der Kater zurück ins Leben kam, merkt man wie der Spannungsbogen sich langsam steigert und immer wieder etwas Unvorhergesehenes passiert. Es ist einfach krass, wenn man beim lesen so im Flow ist, dass man schon beim leisesten Geräusch zusammenzuckt und denkt Church schleicht hier gleich um die Ecke. Das haben bei mir noch nicht viele Autoren geschafft.


Fazit

Ein Klassiker, den es sich auf jeden Fall zu lesen lohnt. Stephen King schreibt wieder grandios und ich garantiere euch, es wird gespenstisch.
5 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Heyne Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Rezension zu "Doors - Wächter"


Autor: Markus Heitz
Verlag: Knaur
Verlagswebsite: Droemer Knaur Verlag
Seitenzahl: 287
ISBN: 978-3-426-52463-3
Preis: 9,99 Euro

Inhalt

Als sein Lehrmeister überfallen wird, hat Anton keine Wahl: Er selbst muss nun die geheimnisvolle Tür fertigstellen, an der dieser unermüdlich arbeitete. Die uralten Aufzeichnungen dazu sind verwirrend. Kann die Tür mithilfe mysteriöser Steinsplitter wirklich derlei Wunder vollbringen, wie es in den antiken Zeilen beschrieben steht?
Und plötzlich nehmen die Angreifer auch Anton ins Visier, jagen ihn, wollen um jeden Preis verhindern, dass er das Werk seines Meisters vollendet. Wer sind die Gegner?
Anton bleibt nur wenn Zeit, um zu verstehen und zu überleben ...

Meine Meinung

Nachdem ich die erste Staffel von Doors total durchgesuchtet habe, habe ich mich jetzt besonders auf die zweite Staffel gefreut.
Begonnen habe ich mit "Wächter", in dem es auch drei Protagonisten gibt. Einmal die Hackerin Nott, den Schreiner Anton und Milana.
Es geht auf jeden Fall rasant los und auch wie bei den Vorgängern ist der Anfang gleich. Anfangs musste ich mich schon sehr aufs lesen konzentrieren, da man erstmal mit einigen Namen überschüttet wurde, aber das legt sich im Laufe des Buches.
Der Schreibstil hat mir auch super gefallen. Markus Heitz hat eine ganz besondere Art zu schreiben, die den Leser total an die Geschichte fesseln und nicht mehr so schnell loslassen.
Ich hatte das Buch auch relativ schnell durch, da ich einfach nicht aufhören konnte mit lesen und ich immer die Frage im Hinterkopf hatte: "Was kann jetzt noch passieren?"
Was ich auch echt cool fand, dass es eine kleine Anspielung auf die erste Staffel gegeben hat und man sozusagen merkt, dass die Geschichten miteinander verbunden sind.
Es geht natürlich in erster Linie wieder um die mysteriösen Türen und um die magischen Steinsplitter. Man bekommt auch nochmal einen Einblick, was die Türen eigentlich können und warum diese so wertvoll sind.
Anton bekommt die große Aufgabe eine dieser Türen zu bauen und macht sich damit natürlich auch Feinde. Eine regelrechte Hetzjagd beginnt.
Gleichzeitig begleiten wir die Hackerin Nott, die sich in diverse Systeme reinhackt um Informationen für eine Organisation zu sammeln, die hinter den Steinsplittern her ist. Dabei gerät sie auch ins Fadenkreuz, obwohl sie nicht wirklich weiß, wie gefährlich ihre Mission eigentlich ist. Über Milana hat man in diesem Band nicht viel erfahren, außer dass sie die Tochter von einem ziemlich hohen Tier ist, der ihr eine Botschaften über die Türen hinterlässt.
Ihr merkt also, die Geschichte ist ziemlich spannend und mitreißend. Es war auf jeden Fall anders als die erste Staffel, denn hier ist man dabei, wie die Türen überhaupt erst entstehen.
Aber natürlich reist auch einer der Protagonisten durch die Tür, aber ich verrate euch jetzt nicht wer ;)
Von der Idee her hat mir das Buch auf jeden Fall gefallen und ich habe mich unterhalten gefühlt.
Die Cover sind diesmal auch ähnlich gehalten wie die Vorgänger, sehr dunkel und mysteriös.
Wichtig ist vielleicht noch zu erwähnen, dass ihr auch hier die Bände unabhängig voneinander lesen könnt, und das finde ich persönlich echt cool.
Insgesamt ist es eine Geschichte von Macht, Abenteuer und Gewalt. Auch einige Sci-Fi Elemente sind mit eingebaut, die nochmal etwas Abwechslung in die Story bringen.
Ich bin jetzt auch jeden Fall sehr gespannt, was die anderen Bände noch für mich bereithalten.


Fazit

Nachdem ich die erste Staffel von Doors sehr gefeiert habe, habe ich mich jetzt umso mehr auf die zweite Staffel gefreut, die mich auch nicht enttäuscht hat.
5 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Droemer Knaur Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Rezension zu "Verliebt in Bloomsbury"


Autor: Annie Darling
Verlag: Penguin
Verlagswebsite: Random House
Seitenzahl: 413
ISBN: 978-3-328-10112-3
Preis: 10,00 Euro


Inhalt

Nina steht auf Bad Boys. Die wahre Liebe ist wild und voller Leidenschaft, daran glaubt sie ganz fest. Mit weniger wird sie sich auf keinen Fall zufrieden geben! Doch Jahre mieser Online Dates haben ihr nur Loser und Affären eingebracht.
Da taucht Noah wieder in ihrem Leben auf, der Computer-Nerd aus ihrer Schulzeit, der von der ganzen Klasse gemobbt wurde. Eigentlich sieht er inzwischen gar nicht mal so schlecht aus, findet Nina - und muss überrascht feststellen, dass ihr Herz in seiner Gegenwart auf unerklärliche Weise schneller schlägt. Noah erinnert sich nicht daran, dass Nina ein Teil der schlimmsten Zeit seines Lebens war.
Und Nina ist plötzlich sehr daran gelegen, dass das so bleibt ...


Meine Meinung

Die Geschichte von Bloomsbury geht in die dritte Runde und darauf habe ich mich besonders gefreut, da ich Nina als Charakter schon in den anderen Büchern ganz toll fand.
Nina ist eine Person, die ich anfangs nur sehr schwer einschätzen konnte aber im Laufe der Bücher immer mehr mochte. Ich habe ihr einfach gewünscht, dass auch sie, die immer so unnahbar wirkt, auch ihr Happy End findet.
Das Ganze spielt wieder in der Buchhandlung Happy Ends, die wir auch schon in den Vorgängern kennengelernt haben. Genauso spielen auch Posy und Verity mit, um die sich die ersten beiden Bände drehten.
Nina ist insgesamt ein sehr direkter Mensch und wirkt auf andere im ersten Moment etwas einschüchternd. Sie ist tätowiert und trägt gern Retro Sachen. Dennoch ist sie charakterlich echt total lieb und hat auch einen weichen Kern.
Als sie auf Noah trifft merkt man, dass sie sehr verletzlich ist und auch schüchtern sein kann. Vor allem springt man in ihre Schulzeit zurück und erlebt nochmal wie sehr Noah unter dem Mobbing gelitten hat. Dadurch das Mobbing auch ein aktuelles Thema ist, fans ich gut, dass die Autorin das so aufgegriffen hat.
In diesem Buch begegnen wir auch Ninas Familie und merken, dass sie eher kein gutes Verhältnis zu ihrer Mutter hat.
Aber dennoch liebt sie ihre Familie über alles, vor allem ihre Nichten. Insgesamt das Setting von London finde ich immer so schön und perfekt für eine romantische Story.
Der Schreibstil hat mir wieder echt gut gefallen und es ließ sich flüssig lesen. Es wurde nie langatmig und die Seiten flogen nur so dahin. Besonders gut gefallen hat mir Ninas Liebe zu "Sturmhöhe" und das immer wieder einzelne Zitate mit eingebracht wurden. Sie spricht auch sehr viel von Leidenschaft und man merkt, dass sie diese auch in ihren Job als Buchhändlerin mit einbringt.
Die Geschichte ist einfach so liebevoll geschrieben, dass es sich jedes Mal anfühlt wie nach Hause kommen. Ich mag Ninas Art einfach super gern und finde es gut, dass sie immer sehr offen gegenüber Menschen ist.
Vor allem die Dates von Noah und Nina habe ich absolut gefeiert. Das waren so typische unperfekte perfekte Dates.
Auch die Art und Weise, wie Noah mit Nina umgegangen ist, war einfach zuckersüß. 
Man fühlt sich auch gleich durch das Setting des Buchladens und London, total in einen Kitsch Roman versetzt. Aber Kitsch war es gar nicht. Im Gegenteil, so sollte eine Liebesgeschichte sein, die auch nah an der Realität ist.
Mir hat der dritte Band von Bloomsbury auf jeden Fall gefallen und ich würde nicht "nein" zu einer Fortsetzung sagen.


Fazit

Hach, es war einfach wieder schön zurück nach Bloomsbury zu reisen und wieder auf bekannte Charaktere zu treffen. Eine wunderschöne Reihe!
4 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Penguin Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Donnerstag, 1. August 2019

Rezension zu "Das kleine Waldhotel - Ein Sommergast für Mona Maus"


Autor: Kallie George
Verlag: Schneiderbuch
Verlagswebsite: Egmont Schneiderbuch
Seitenzahl: 185
ISBN: 978-3-505-14247-5
Preis: 12,00 Euro


Inhalt

Die Bewohner des Waldhotels bereiten sich höchst geschäftig auf die Hochzeit von Fräulein Prickel mit Herrn Stachlig vor, da besucht ein neuer Gast das Hotel - eine Mäusedame! Sie ist geschickt mit den Pfoten und in der Küche ebenso begabt wie Monas Mutter. Könnte sie eine Verwandte sein?
Inmitten der Hochzeitsvorbereitungen schlägt der Blitz im Farnholzwald ein und löst einen Waldbrand aus. Die Angestellten verlassen im Angesicht der Gefahr das Hotel und gehen zurück zu ihren Familien.
Aber wohin soll Mona gehen?


Meine Meinung

Es geht wieder zurück in den Farnholzwald zu unserer kleinen Mona Maus. Hach, ich freue mich so sehr, obwohl es mich auch etwas traurig macht, da dies der finale Band ist.
Es gibt gleich zu Beginn ein Wiedersehen mit allen Angestellten des Hotels, denn die Hochzeit von Fräulein Prickel steht bevor.
Wie schon bei den anderen Teilen, konnte mich der Schreibstil wieder begeistern und ich war sofort wieder gefesselt von der Geschichte.
Die ganze Art, wie das Buch aufgebaut ist, gefällt mir einfach so gut und ist total niedlich. Das Cover sieht sehr schön und einladend aus und passt sich damit auch der handelnden Jahreszeit: dem Sommer!
Eine große Gefahr ist wieder da und Mona muss wieder ganz viel Mut beweisen. Der Sommer ist ziemlich warm und so entsteht durch einen Blitz ein Waldbrand. Der ganze Wald ist in Gefahr und natürlich auch das Waldhotel.
Wir lernen in diesem Buch auch eine neue Figur kennen und zwar eine andere Maus, die etwas mit Monas Vergangenheit zu tun haben scheint.
Ihr merkt also es wird nochmal richtig spannend und gerade für Kids ein echtes Abenteuer.
Die Geschichte ist einfach so niedlich, dass ich sie euch wirklich ans Herz legen möchte. Insgesamt die Reihe, immer je eine Jahreszeit, hat mir so gut gefallen und ich muss gestehen, dass ich tatsächlich etwas traurig bin.
Die Illustrationen in diesem Buch sind auch wieder mehr als gelungen und geben dem Buch noch den letzten Touch.
Hach, ich kann aus dem Schwärmen gar nicht mehr herauskommen. Fakt ist, die Reihe ist der absolute Wahnsinn und gerade für Kids ab 8 Jahren auch schon zum selber lesen echt gut geeignet. Die Schrift hat eine gute Größe und auch die Kapitel eine gute Länge. Und glaubt mir, ihr verliebt euch sofort in die Geschichte und die kleine Maus.
Mona, als Protagonistin hat mir wieder richtig gut gefallen. Die will man irgendwie immer knuddeln. Aber auch die anderen Figuren, wie Monas beste Freundin Tilda oder ihr Chef Herr von Walde, habe ich sofort ins Herz geschlossen. Umso schöner war es, dass alle im Finale nochmal zueinander gefunden haben.
Ich kann euch versprechen, das Ende wird nochmal emotional und wir erfahren noch etwas über Monas Vergangenheit und über das ihrer Eltern.
Ein ganz tolles Buch!



Fazit

Der finale Band von der Waldhotel Reihe, den ich mit gemischten Gefühlen beendet habe. Zum einen hat mir das Buch mega gut gefallen, aber ich werde die Bücher über die kleine Maus echt vermissen.
5 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Egmont Schneiderbuch Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Rezension zu "Das Rezept unserer Freundschaft"


Autor: Kelly Killoren
Verlag: ullstein
Verlagswebsite: Ullstein Verlag
Seitenzahl: 363
ISBN: 978-3-548-29108-6
Preis: 9,99 Euro

Inhalt

Kein Mann in Sicht, der Traum vom eigenen Restaurant liegt auf Eis, und mit ihren drei allerbesten Freundinnen hat sie sich auch verkracht - Billys Leben mit vierzig ist nicht gerade ein Genuss.
Kurzerhand packt sie ihre Sachen, lässt das glitzernde New York hinter sich und zieht ins beschauliche Hudson Valley. Hier will sie sich als Köchin verwirklichen. Doch Problemen kann man nicht davonlaufen - und besten Freundinnen erst recht nicht.

Meine Meinung

Ein sommerlich, romantischer Roman, der mich schon vom Cover her total angelacht hat. Auch der Klappentext klang für mich wirklich vielversprechend und ich war sehr gespannt.
Wir begleiten unsere Protagonistin Billy auf ihrem Weg ihrem Traum zu folgen. Sie kocht unheimlich gern und hat sich immer gewünscht dieses Hobby eines Tages zu ihrer Berufung zu machen.
Als sie auf einer Hochzeit dem charmanten Ethan kennenlernt, weiß sie das ihr Traum gar nicht mehr so weit entfernt ist. Ethan ist selbst Koch und kocht viel mit regionalen Zutaten, was Billy natürlich gleich beeindruckt. Klar, wem würde das nicht und dann sieht er auch noch gut aus, was will man mehr?
Dann gibt es auch noch Billys beste Freundinnen Sarah, Lucy und Lotta, die alle ihr eigenes Päckchen mit sich zu tragen haben. Billy versucht allen eine gute Freundin zu sein und vergisst dabei selbst auf ihr Wohlbefinden zu achten.
Als sich die Clique zerstreitet, beschließt sie zu Ethan zu gehen und mit ihm gemeinsam zu kochen. Das Abenteuer beginnt.
Der Schreibstil der Autorin hat mir echt gut gefallen, es ließ sich locker und zügig lesen. Die Gerichte, die im Buch genannt wurden, klangen echt super und ich hätte mir gewünscht, dass man eventuell das Rezept am Ende des Buches findet. Vor allem die Melonen Suppe hat mich begeistert.
In der Geschichte geht es wirklich mit den Gefühlen hin und her. Das Buch ist auf jeden Fall was für den Urlaub oder Zwischendurch, da es wirklich nicht allzu schwer geschrieben ist und man gut entspannen kann beim lesen.
Die Figuren fand ich gut gewählt und man konnte zu allen eine Bindung aufbauen. Ich persönlich mochte Billy natürlich sehr gern, obwohl ich ihr gern mal einen Schubs in die richtige Richtung gegeben hätte.
Die Protagonistin und ihre Freundinnen sind alle über vierzig und zeigen, dass man für nichts zu alt ist um nochmal richtig durchzustarten. Die Botschaft hat mir echt gefallen.
Mir hat auch gefallen, dass das Essen nie in den Hinterrund geraten ist und immer ein Teil der Geschichte geblieben ist. Natürlich spielt auch das Thema Liebe eine Rolle, weil ganz ohne gehts dann doch nicht.
Ich mochte es einfach in die Geschichte abzutauchen und mit Billy neue Rezepte zu entdecken und ihre wahre Liebe zu finden.
Ich kann euch die Geschichte auf jeden Fall empfehlen, wenn ihr auf eine leichte Lektüre steht und euch in der Welt des Kochens ein wenig informieren wollt.
Ich habe für mich auf jeden Fall ein paar Tipps und Tricks zum Thema Kochen und Backen aus dem Buch mitgenommen.


Fazit

Eine wirklich niedliche Geschichte, die sich rund um das Thema Kochen dreht. Billy ist eine tolle Protagonistin, die man einfach gern haben muss.
4 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Ullstein Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Dienstag, 30. Juli 2019

Rezension zu "Love Curse - Gefährliche Küsse"


Autor: Rebecca Sky
Verlag: Heyne fliegt
Verlagswebsite: Random House
Seitenzahl: 383
ISBN: 978-3-453-272-19-4
Preis: 14,00 Euro

Inhalt

Rachel hat einen unverzeihlichen Fehler begangen: Sie hat sich in Ben verliebt, einen Sterblichen. Damit verstößt sie als direkte Nachfahrin des Liebesgottes Eros gegen alle Gesetze des Universums. Um diese verbotene Liebe zu verhindern, lässt die mächtige Göttin Heda Rachel gefangen nehmen und stellt zugleich Ben vor eine schreckliche Wahl.
Nur wenn die beiden einander bedingungslos vertrauen, haben sie ein winzige Chance gegen den Zorn der Götter ...

Meine Meinung

Lange haben wir drauf gewartet und nun ist es endlich soweit. Die Fortsetzung von "Love Curse"!!
Den ersten Teil mochte ich ganz gern und war demnach auch gespannt, wie es wohl weitergeht. Insgesamt interessiere ich mich sehr für Mythologie und Götter, vor allem die griechische.
Ich muss sagen, der zweite Teil hat mir etwas besser gefallen als der erste Band. Es war spannend und mitreißend und man hat sich als Leser nie gelangweilt gefühlt.
Den Schreibstil der Autorin war auch echt angenehm und auch sehr jugendlich gehalten, das hat das Lesen nochmal zusätzlich vereinfacht.
In diesem Band geht es wieder um die Protagonistin Rachel, die in Gefangenschaft gerät. Und zwar von Heda, Eros` Tochter.
Auch andere Charaktere aus dem ersten Band sind wieder mit von der Partie, wie Ben, in den sich Rachel unsterblich verliebt hat und ihre beste Freundin Paisley.
Ich mochte es total gern, wie die Spannung aufgebaut wurde und man als Leser total gebannt war. Das Cover spricht mich persönlich jetzt nicht so an, aber dahinter versteckt sich eine wirklich tolle Geschichte. Ein bisschen erinnert es mich immer an Percy Jackson.
Die ganze Story spielt in einem Lager, indem die Liebesgöttinnen festgehalten werden, genauso wie Rachel. Ben hat mir in diesem Band leider gar nicht gefallen, ich wusste nicht so wirklich wie ich ihn einschätzen soll und es wirkte als würde er auf "beiden Seiten" mitmischen. Auch Rachel`s Art war in diesem Buch nicht besser als im ersten Teil. Sie ist sehr naiv und handelt meist unüberlegt und sehr spontan. Zudem leidet sie sehr an Ben`s Zurückhaltung und es entsteht ein ständiges Hin und Her.
Ich hätte mir gewünscht, dass die Autorin mehr auf die griechischen Götter eingegangen wäre und man als Leser auch Einblick darin bekommt.
In diesem Band ist Eros` Tochter Heda der Schurke, die man aber nicht wirklich als diesen wahrnehmen konnte. Sie hat eine komische Art, die man nicht wirklich einschätzen kann. Überraschend für mich waren eine Charaktere, die sich im Laufe des Buches gewandelt haben. Das hat nochmal etwas Stimmung in die Geschichte gebracht.
Im Großen und Ganzem war die Geschichte okay, aber auch kein Brüller.
Bei dem Ende hat die Autorin nochmal Gas gegeben und eine wirklich epische Schlacht geliefert. Das Ende hat mir demnach dann doch ganz gut gefallen. Das Buch endet mit einem Cliffhanger, der Hoffnung auf eine Fortsetzung macht.
Ich würde mich auf jeden Fall freuen, wenn es noch einen dritten Band geben würde, da noch einige Fragen bei mir offen sind.


Fazit

Eine Fortsetzung, die mir etwas besser gefallen hat als der erste Band. Es geht zurück zu den Liebesgöttinnen und wird auf jeden Fall wieder spannend. Trotz kleiner Kritikpunkte ist es
3 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Heyne fliegt Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Montag, 29. Juli 2019

Rezension zu "Heaven´s End - Wen die Geister lieben"


Autor: Kim Kestner
Verlag: KJB
Verlagswebsite: Fischer Verlag
Seitenzahl: 464
ISBN: 978-3-7373-4134-9
Preis: 17,00 Euro


Inhalt

Wo der Himmel endet, beginnt die Welt der Geister.
In Heaven`s End, einem kleinen schottischen Küstenort, lebt die 15-jährige Jojo mit ihrer Familie - der lebenden und der toten. Denn Jojo kann Geister sehen und wohnt mit einer ganzen Horde verrückter Vorfahren unter einem Dach.
Von ihrer besonderen Fähigkeit aber darf niemand etwas wissen. Erst recht nicht Zack, der Schulschwarm, dessen funkelnde Augen Jojo blöderweise ganz kribbelig machen.
Doch im idyllischen Heaven`s End gehen auf einmal unheimliche Dinge vor sich. Wie lange kann Jojo ihr Geheimnis noch wahren?
Und was lauert jenseits der Welt der Lebenden?


Meine Meinung

Dieses Cover ist einfach unglaublich schön, oder? Ich muss sagen, ich bin ja niemand der nur aufs Cover achtet, aber bei diesem Buch hat mich die Vorderseite schon sehr angelacht.
Der Klappentext konnte mich natürlich auch sofort begeistern und ich war gleich Feuer und Flamme, als ich zu lesen begonnen hatte.
Das Buch spielt in Schottland!! Das war für mich schon mal großer Pluspunkt, da ich das Land absolut liebe und auch die Legenden total interessant finde.
Wir begleiten die Protagonistin Jojo, die Geister sehen kann und auch mit diesen kommunizieren kann. Die Idee der Geschichte hat mich also auch direkt angesprochen.
Ich habe noch nie direkt eine Fantasy Geschichte über Geister gelesen und war demnach auch sehr gespannt was da auf mich zukommt.
Und ich wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil, meine Erwartungen wurden sogar übertroffen. Die Autorin hat wirklich gut recherchiert und das merkt man auch im Laufe des Buches. Sie hat ganz tolle Figuren erschaffen, die man als Leser sofort ins Herz schließen muss. Zum einen hätten wir da Big Kate, die neu in die Kleinstadt zieht und direkt eine sehr gute Freundin von Jojo wird. Kate`s Charakter mochte ich super gern und sie hat mir jedes Mal ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Aber auch Benny fand ich persönlich super witzig. Er ist Jojo`s schwuler bester Freund und eine kleine Dramaqueen, aber das macht ihn so verdammt sympathisch!
Der Schreibstil von Kim Kestner hat mir super gefallen, da ich vorher noch nichts von ihr gelesen hatte. Mit diesem Band ist ihr wirklich ein ganz toller Auftakt gelungen.
Besonders gefallen hat mir auch Jojo`s Familie, egal ob lebend oder tot. Die Geister hatten so was herzliches und liebevolles an sich. Und auch Jojo`s Wiesel Scout und Scrogge darf ich an der Stelle nicht vergessen, denn die zwei spielen auch noch eine wichtige Rolle aber psst ...
Mich konnte das Buch sofort packen und ich war wie gefesselt in der Story und so muss, meiner Meinung nach, ein gutes Fantasy Buch auch sein.
Natürlich trifft man hier auch auf das große Thema Liebe, denn Jojo hat ein Auge auf den Erben des Earls geworfen und dieser scheint auch nicht ganz abgeneigt von ist zu sein. Aber in der Hinsicht will ich euch noch gar nicht so viel verraten.
Es wird auf jeden Fall spannend, denn nicht nur gute Geister treiben ihr Unwesen in Heaven`s End, auch der gefürchtete Geist von Throckmorton scheint es auf Jojo abgesehen zu haben.
Ihr merkt schon, die Geschichte hat mich richtig fest im Griff und ich kann euch so viel sagen, dass auch im Frühjahr 2020 der zweite Band erscheint, juhuu!!



Fazit

Ein ganz toller und fantasievoller Auftakt, der mich total begeistern konnte. Die Geschichte ist sooo spannend und voller Abenteuer.
5 von 5 Sterne!!

Vielen lieben Dank an den Fischer Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Rezension zu "Ein Sommerhaus in Cornwall"


Autor: Debbie Johnson
Verlag: mtb
Verlagswebsite: Harper Collins
Seitenzahl: 252
ISBN: 978-3-7457-0009-1
Preis: 9,99 Euro


Inhalt

Pippa hat alle Hände voll zu tun, seit sie nach dem Tod ihrer Eltern deren Farm, die Ferienhausvermietung und die Verantwortung für ihre jüngeren Geschwister übernommen hat. An einem Date hat Pippa schon seit Langem nicht mehr gedacht.
Doch dann spaziert Ben Retallick auf den Hof und fragt nach einer Unterkunft, und sofort ist Pippa klar: Für diesen Mann lohnt es sich definitiv, die Gummistiefel wieder einmal gegen etwas Schickeres zu tauschen und vielleicht sogar eine Sommerromanze zu riskieren.
Doch Bens Vergangenheit droht sie einzuholen, und Pippa muss ihre Gefühle in den Griff bekommen.


Meine Meinung

Sommer, Sonne, Strand ... das waren meine ersten Gedanken, als ich das Buch in meinen Händen hielt. Das Cover vermittelt auf jeden Fall einen sommerlichen Eindruck und macht Lust auf eine Reise nach Cornwall.
Tatsächlich habe ich noch nie ein Buch von Debbie Johnson gelesen, aber mir wurden Bücher der Autorin schon so oft empfohlen, dass ich dachte "Okay, jetzt ist die Zeit gekommen".
Da ich persönlich gern selbst mal nach Cornwall reisen würde, habe ich mich sehr auf diese Geschichte gefreut.
In der Geschichte geht es um die Protagonistin Pippa, die es im Leben nicht immer einfach hatte. Ihre Eltern sind bei einem Verkehrsunfall gestorben und seit dem trägt sie die Verantwortung für ihre vier Geschwister und den Hof.
Bis eines Tages Ben auftaucht, der in England wie ein Star gefeiert wird. Nur das Pippa das nicht weiß ...
Die Geschichte ist natürlich auf Romantik aufgebaut und verspricht dem Leser eine wunderschöne Lovestory. Mir persönlich war es zu viel Kitsch und zu viele Zufälle.
Den Schreibstil fand ich ganz angenehm und ließ sich auch locker und leicht lesen. Allerdings hat mir der Verlauf der Geschichte nicht so wirklich gefallen. Mir hat es bei der Story einfach etwas an Tiefe gefehlt.
Die Geschichte spielte manchmal sechs Wochen später und es wurde nur in kurzen Sätzen zusammengefasst was passiert ist.
Außerdem drehte sich ab der Mitte des Buches alles um das Thema Sex. Das fand ich leider etwas enttäuschend. Ich hatte eine Geschichte erhofft, bei der man auch etwas von Cornwall kennenlernt und auch mit dabei ist, wie sich Pippa und Ben näher kommen, aber das ganze Buch wirkte eher gequetscht.
Allerdings haben mir die Namen der Tiere wie "Harry Potter" oder "Spongebob" total gut gefallen und ich musste ein paar Mal schmunzeln.
Ich hätte mir gewünscht etwas intensiver über die Gefühle der Protagonisten zu lesen oder wie es beispielsweise zu dem Unfall der Eltern gekommen ist.
Es ist eine leichte Lektüre, der gerade für den Sommer geeignet ist. 
Ich hab auf jeden Fall vor, bald noch ein Buch der Autorin zu lesen und bin gespannt wie mir dieses dann gefallen wird.



Fazit

Eine locker leichte Sommerlektüre, an der Küste Cornwalls. Romantisch und verträumt, dennoch mit kleinen Schwachstellen.
3 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Harper Collins Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Montag, 22. Juli 2019

Rezension zu "An Nachteule von Sternhai"


Autor: Holly Goldberg Sloan/ Meg Wolitzer
Verlag: Hanser
Verlagswebsite: Carl Hanser Verlag
Seitenzahl: 279
ISBN: 978-3-446-26432-8
Preis: 17,00 Euro

Inhalt

Obwohl sich Bett und Avery - die eine in New York, die andere in Kalifornien - eigentlich nicht kennenlernen wollen, beginnen sie, sich in ihren E-Mails Fragen zu stellen, mehr von ihrem Leben zu erzählen und Dinge auszutauschen. Nach und nach vertrauen sich Nachteule und Sternhai - wie sie sich mittlerweile nennen - ihre persönlichen Gedanken und Geheimnisse an und werden, ohne es zu wollen, doch noch die allerbesten Freundinnen.

Meine Meinung

Diese Geschichte ist einfach nur super niedlich. Es geht um Avery und Bett, die sich anhand von Emails besser kennenlernen, da ihre Väter in einer Beziehung sind. Am Anfang finden die beiden das gar nicht lustig und versuchen alles daran zu setzten, ihre Väter für sich zu behalten. Avery lebt in New York und Bett in Kalifornien, was schon mal eine ziemliche Entfernung ist.
Als ihre Väter die zwei - zusammen - in ein Ferienlager stecken wollen, hecken die beiden einen Plan aus.
Die Mails von Nachteule und Sternhai - wie die beiden sich nennen - werden nun immer häufiger und es scheint sich eine Freundschaft zu entwickeln.
Dieses Cover ist auf jeden Fall ein echter Hingucker und hat mich sofort angelacht. Auch der Klappentext klang nach einer witzigen und erfrischenden Story.
Etwas ganz anderes war die Art, wie das Buch aufgebaut war. Denn dieses Buch ist nicht normal wie ein Roman geschrieben, mit Kapiteln und ein zusammenhängender Text, sondern nur mit Emails oder Briefen.
Das hat mir total gut gefallen und mir hat diese Idee sehr gut gefallen, da so auch das Feeling besser rübergekommen ist.
Anfangs schreiben sich nur Bett und Avery diese Mails aber im Laufe des Buches kommen auch noch andere Personen zu Wort, wie beispielsweise die Väter, Bett`s Oma und andere. Ihr merkt also es wird spannend.
Der Schreibstil der beiden Autorinnen hat mir echt gut gefallen. Bett ist eher eine Wilde und braucht viel Action, während Avery eher schüchtern und zurückhaltend ist. Und das merkt man auch an der Art wie sie diese Mails schreiben.
Insgesamt hat mir die Geschichte echt gut gefallen. Klar, man liest die Geschichte immer in der Vergangenheit, also man ist nicht live dabei. Das hat mich allerdings nicht gestört, da dennoch durch die ausführlichen Mails alles Wichtige rüber gebracht wurde.
Was mir persönlich auch gut gefallen hat war, das das Thema Homosexualität hier nochmal thematisiert wurde. Beide Väter konnte ich sofort ins Herz schließen, da sie einfach super süß waren.
Ich möchte euch dieses besondere Buch auf jeden Fall ans Herz legen. Es ist mal etwas anderes ist, und nicht diesem typischen Roman entspricht.


Fazit

Ein wirklich schönes Buch, welches mich auf jeden Fall begeistert hat. Ich mochte beide Protagonisten total gern und der Schreibstil hat mich auch überzeugen können.
4 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Hanser Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Donnerstag, 18. Juli 2019

Rezension zu "Stranger Things - Finsternis"


Autor: Adam Christopher
Verlag: Penguin
Verlaswebsite: Random House
Seitenzahl: 513
ISBN: 978-3-328-10491-9
Preis: 15,00 Euro


Inhalt

Sommer 1977: Es ist bereits der dritte Tote in Folge! In der brüllenden Hitze New Yorks treibt ein brutaler Serienmörder sein Unwesen, doch Detective Jim Hooper und seine Kollegin Delgado finden keinen Hinweis auf den Täter.
Als ihnen unter zweifelhaften Umständen der Fall entzogen wird, beschließt Hooper, im Verborgenen weiter zu ermitteln. Schon bald befindet er sich inmitten von New Yorks berüchtigten Streetgangs und riskiert sein eigenes Leben.
Aber gerade als er der Lösung des Falls näher zu kommen scheint, wird die Stadt von einem Stromausfall getroffen, der Hooper in tiefere Abgründe eintauchen lässt, als er je für möglich gehalten hat ...


Meine Meinung

Woahh! Was für ein Buch. Ich muss gestehen, ich habe seit Langem nicht mehr ein Buch so verschlungen wie dieses. Da aktuell gerade die 3. Staffel von Stranger Things läuft, war ich gleich doppelt gespannt auf die Fortsetzung der Vorgeschichte. In diesem Band geht es ausschließlich um Jim Hooper, den ich schon im Laufe der Serie in mein Herz geschlossen habe. Die Frage, die wir Fans uns doch alle stellen: Was passierte mit dem Polizisten bevor er nach Hawkins kam und die Serie ihren Lauf nahm?
Ich kann euch versprechen: Es wird sooo spannend. Das ganze Buch ist in unterschiedliche Zeiten aufgebaut, sodass man zwischen 1977 und 1984 wechselt. Am Anfang musste ich mich erstmal zurechtfinden, aber dann kommt man gut klar. Jim Hooper erzählt seine Geschichte Elfi, welche im Jahr 1984 spielt.
Die eigentliche Geschichte spielt sich im Jahr 1977 in New York ab. Man lernt einige Charaktere kennen, die in der Serie namentlich mal erwähnt wurden, wie Jim`s Frau Diane und seine Tochter Sara.
Außerdem lernen wir seine Partnerin Delgado kennen, mit der er einige spannende Fälle in New York löst. Zumindest bis sich ein Serienmörder in New York herumtreibt. Jim und seine Partnerin geraten an ihre Grenzen und versuchen gemeinsam diesen besonderen Fall zu lösen.
Dieser Schreibstil des Autoren war einfach genial. Ich hatte teilweise das Gefühl ich lese einen Thriller statt einem Jugendbuch. Ich mochte total gern, wie die Spannung aufgebaut wurde und man als Leser selbst miträt und Detektiv spielt.
Mit der Serie an sich hat das Buch wenig zu tun. Die einzigen Charaktere, die man wirklich aus der Serie kennt, sind Hooper und Elfi.
Wir erfahren allerhand über sein Leben als Detective und wie sehr er seine Frau und seine Tochter geliebt hat und diese auch beschützt hat.
Mich erinnert die Geschichte immer etwas an Stephen King, da dieser es auch schafft eine so mystische Atmosphäre so schaffen.
Ich will jetzt nicht sagen, dass ich mich gegruselt habe, aber es gab Szenen die mich sehr geschockt hatten.
Auf jeden Fall hat die Geschichte einen absoluten Suchtfaktor, gerade am Ende konnte ich nicht mehr aufhören mit lesen.
Ich glaube, nach dem Buch mag ich Jim Hooper noch mehr als sowieso schon. Die Geschichte hat mir unglaublich gut gefallen, da es richtig actiongeladen ist und ich richtig mitfiebern konnte.
Ich bin auf jeden Fall begeistert.



Fazit

Ein richtig cooles Buch, welches ich euch nur empfehlen kann. Spannend, mitreißend und voller Action. ich liebe es!
5 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Penguin Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Dienstag, 16. Juli 2019

Rezension zu "Der zauberhafte Eisladen - Einmal Magie mit Schokosoße"


Autor: Heike Eva Schmidt
Verlag: Boje
Verlagswebsite: Bastei Lübbe
Seitenzahl: 215
ISBN: 978-3-414-82532-2
Preis: 12,00 Euro

Inhalt

Eben noch hat Elli mit den Familienhühnern Ente, Picksel und Lady Gacker eine Zirkusnummer für das Schulfest eingeübt. Doch dann sind die Hühner auf einmal wie vom Erdboden verschwunden.
Sind die drei etwas ausgebüxt? Oder wurden sie gar entführt? Elli weiß nicht weiter.
Doch zum Glück ist Großvater Leonardo nicht weit. In ihm findet Elli einen Helfer in der Not - und vielleicht hat Nonno ja auch eine Idee, wie sie mit einer Portion magischen Eis den Tieren auf die Spur kommen können?

Meine Meinung

Magisches Eis und ein spannendes Abenteuer. Auf diese Fortsetzung habe ich mich echt gefreut und wurde auch nicht enttäuscht. Das Kinderbuch ist einfach nur zuckersüß.
Wie schon im ersten Band begleiten wir Ella und ihren Großvater, der Elli beibringen will eine echte Eis Magierin zu werden. Elli und ihre Freunde planen einen Zirkusauftritt und proben daher ziemlich hart. Bis plötzlich in ihrer Klasse ein neuer Mitschüler auftaucht, der Elli nicht zu mögen scheint.
Auf die Fortsetzung habe ich mich wie gesagt schon sehr gefreut. Ich meine es geht um Eis, wer sagt da schon Nein?
Natürlich ist auch Ellis Großvater mit von der Partie und gemeinsam mit Elli zaubert er wieder die leckersten Eissorten mit einem Schuss Magie. Als Ellis Hühner plötzlich entführt werden, beginnt das Abenteuer.
Den Schreibstil der Autorin mochte ich super gern. Er war sehr kindgerecht und ließ sich locker und leicht lesen. Die einzelnen Illustration waren auch super niedlich und haben die Geschichte auch super unterstrichen.
Schon der erste Teil hat mir echt gut gefallen, umso mehr habe ich mich gefreut, das die Fortsetzung jetzt auch erschienen ist.
Wisst ihr, ich liebe solche Storys mit Zauberei und Magie, vor allem in Kinderbüchern ohne Gewalt.
Die Geschichte ist so voller Liebe, Freundschaft und Zusammenhalt. Ein echtes Abenteuer.
Mein persönliches Highlight aus diesem Buch waren definitiv Ellis Hühner: Ente, Lady Gacker und Picksel. Die drei waren einfach Zucker pur und ich habe sie sofort ins Herz geschlossen.
Vor allem hat mir total gefallen, dass die Hühner auch mal zu Wort kommen konnten und sozusagen über ihre Entführung berichten. Das war im ersten Band noch nicht, sodass es auf jeden Fall eine Überraschung war.
Beim Lesen habe ich auch total Lust auf Eis bekommen, kennt ihr das, wenn man liest und die Person aus dem Buch isst auch was, dass man da automatisch mitessen will?
Ich hätte mir gewünscht, dass der Unterricht von Ellis Opa Leonardo etwas in den Hintergrund geraten ist. Ich hoffe das das im dritten Band nochmal mehr thematisiert wird.
Ich bin gespannt, welches Abenteuer Elli und ihre Freunde im nächsten Band erleben werden und ob Elli die Chance bekommt ein magisches Eis herzustellen.


Fazit

Eine super süße Fortsetzung, die absolut gelungen ist. Mir hat das Buch sehr gefallen und ich empfehle euch auf jeden Fall die ganze Reihe zu lesen.
4 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Bastei Lübbe Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Rezension zu "Wörter mit L"


Autor: Tamara Bach
Verlag: Carlsen
Verlagswebsite: Carlsen Verlag
Seitenzahl: 172
ISBN: 978-3-551-55386-7
Preis: 11,00 Euro

Inhalt

Auf einmal sind alle verliebt. Paulines beste Freundin Natascha und die blöde Leonie auch. Angeblich sogar Paulines Mutter, sagt jedenfalls Papa. Aber das kann Pauline sich nun wirklich nicht vorstellen. Trotzdem benehmen sich plötzlich alle so komisch und streiten sich um nichts und wieder nichts, fast als würden sie nicht mehr dieselbe Sprache sprechen. Aber zum Glück gibt es Musik, Hunde, einen kleinen Bruder und viele schöne Wörter.
Vor allem welche mit L.

Meine Meinung

Lustig, lebhaft und leicht. Dieses Buch hat mir absolut gut gefallen. Eine Geschichte über die erste Liebe und das Chaos einer Heranwachsenden. Alle aus Paulines Umfeld sind verliebt und das ist ihrer Meinung nach echt komisch.
Den Schreibstil der Autorin mochte ich echt gern und das Buch ließ sich locker und leicht lesen.
Die Kapitel hatten eine gute Länge und waren anfangs mit einer niedlichen Illustration geschmückt. Pauline ist ein sehr aufgewecktes Mädchen, das zwischen ihren Eltern hin und her pendelt, da diese geschieden sind.
Das Cover sieht so zauberhaft aus und hat mich sofort angesprochen. Insgesamt war die Geschichte einfach nur süß. Man merkt richtig, das sich Pauline und ihre Freundinnen in einem Alter befinden, indem Jungs zu einem wichtigen Thema werden. Für Pauline ist das alles Neuland und sie versteht nicht warum ihre beste Freundin Natascha plötzlich so anders ist.
Es werden vor allem Probleme in der Pubertät angesprochen. Sei es das Verhalten oder auch das Miteinander in der Klasse.
Natascha ist etwas reifer als Pauline und beschäftigt sich mehr mit dem Thema Jungs und das kann sie besser mit Leonie, die Pauline gar nicht leiden kann.
Die Geschichte ist jetzt auch nicht allzu schwer geschrieben, sodass man sich gut in Paulines Charakter hineinversetzen kann.
Ich finde es gut, wenn Themen wie die Pubertät in einem Roman thematisiert werden. Das ist vielleicht gerade für Kids in demselben Alter ein gutes Buch.
Als Pauline von ihrer Stiefmutter eine Schreibmaschine bekommt, entdeckt sie in dieser ihre Leidenschaft für Wörter. Insgesamt ist sie sehr wissbegierig und sucht immer nach Fremdwörtern.
Als sie dann auch einen Jungen kennenlernt, stellt sie fest, das Jungs doch gar nicht so schlimm sind, wie sie einst gedacht hat.
Die Geschichte beschäftigt sich eher mit Freundschaft und ist leichte Kost, deswegen könnt ihr hier nicht so viel Spannung und Action erwarten.
Mir hat das Buch auch jeden Fall ganz gut gefallen, es war erfrischend und ich mochte die Art, wie die Autorin geschrieben hat sehr gern.


Fazit

Ein niedliches Buch, welches sich mit der Pubertät und anderen Problemen beschäftigt, aber alles auf eine total niedliche Art.
4 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Carlsen Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.