Meine Meinung
Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut, weil er mich vom Cover her total an Flugangst 7A von Sebastian Fitzek erinnert hat und ich ein Flugzeug als Setting eines Thrillers unglaublich spannend und irgendwie auch etwas beängstigend finde.
Das Buch wird aus mehreren Perspektiven zu zwei verschiedenen Zeitebenen erzählt. Es sind sechs Passagiere an Bord eines Flugzeuges, und schnell wird klar, dass hier einiges nicht so scheint wie ein normaler Flug.
Davor gibt es immer mal wieder Kapitel aus der Vergangenheit, in dem wir erfahren, dass es in einer Kleinstadt zu einem mysteriösen Unfall kam und das Leben mehrere Personen gefordert hat. Schnell wird auch klar, dass diese beiden Stories irgendwie zusammenhängen und man als Leser irgendwie versucht die Verbindung zu finden.
Mir hat das Buch gerade zum Anfang hin gefallen. Ich mochte, dass es da schon einige Twists gab, die ich nicht hab kommen sehen und die die Geschichte auch wirklich schnell vorangetrieben haben. Vor allem finde ich, war diese Panik in dem Flugzeug schon fast spürbar, und man merkt auch, wie die Charaktere von Kapitel zu Kapitel immer nervöser werden und auch die Angst zunimmt. Der Schreibstil konnte mich auf jeden Fall überzeugen, und ich mochte, dass es wirklich rasant und mitreißend geschrieben wurde, sodass man wirklich durch das Buch geflogen ist. Es kommen wirklich einige erschreckende Sachen zu Tage, die mich wirklich schockiert haben, aber gleichzeitig auch Mitgefühl haben lassen.
Was mir dann allerdings nicht so gut gefallen hat, war die Umsetzung des Finales. Irgendwie ging mir das alles dann zu schnell und ich hätte mir eine etwas smartere Lösung gewünscht. Das Ende war dann irgendwie sehr schnell vorbei und leider fehlte mir da auch so ein bisschen die Plottwists, da es irgendwie so schnell abgeschlossen wirkte.
Dennoch kann ich das Buch empfehlen, gerade wer ein Thriller sucht, der nicht so blutig ist und wo es mehr um psychologische Tricks geht.
