Sonntag, 2. Juni 2024

Rezension zu „Das Meer der Lügen“

 
Meine Meinung

Nachdem ich schon großer Fan Outlander war, hab ich mich sehr gefreut, dass auch die Kurzgeschichten über Lord John als Buch kommen.
Es ist auf jeden Fall ein eigenständiger Roman, der in dem Outlander Universum spielt, aber es geht nicht um die Hauptgeschichte und um Jamie und Claire.
Mir hat der Schreibstil wieder sehr gut gefallen, obwohl es diesmal nicht so sehr historisch und geschichtlich wirkte. In dem Buch begleiten wir Lord John Grey, den wir schon aus den Outlander Büchern kennen. Und er ermittelt in einem Fall, und ich habe die Ermittlungen wirklich gern verfolgt.
Ich fand, es war wirklich eine sehr erfrischende Idee, ihn als Ermittler auftreten zu lassen und ich mag ihn einfach als Figur wirklich sehr gern. Man lernt wirklich auch viele neue Figuren kennen, aber trifft auch auf alte Bekannte aus der Outlander Serie. Aber vor allem lernt man auch mehr über Lord John selber, was ich wirklich sehr schön fand, da ich finde, dass er bei Outlander manchmal ein bisschen zu kurz gekommen ist.
Vor allem wurde auch auf seine Sexualität eingegangen, und die damit einhergehenden Probleme des 18. Jahrhunderts. Das war auch sehr gelungen beschrieben und man hat gleich noch mehr Sympathie mit ihm gehabt und hat einfach total mitgefühlt.
Ganz besonders gefallen hat mir das Londoner Setting, denn die historische Kulisse wurde wirklich sehr detailreich, und ich finde auch authentisch beschrieben, so dass man sich das als Leser auch wirklich sehr gut bildlich vorstellen konnte.
Für mich war’s auf jeden Fall mal was anderes und ich mochte diesen historischen Krimi ganz gern und freue mich auf weitere Bände der Autorin.

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