Meine Meinung
Auf das neue Buch von Jeanette McCurdy war ich unglaublich gespannt. “ Half his Age” war krass, erschreckend, ekelhaft und so voller Red Flag Momente.
Waldo ist 17 und alles was sie sich eigentlich wünscht ist Liebe. Irgendwann beginnt sie sich für ihren Lehrer zu interessieren und es entwickelt sich etwas zwischen den beiden was sich beim lesen schon so unglaublich falsch angefühlt hat.
Je weiter diese Affäre geht, desto mehr merkt man wie sie eigentlich ausgenutzt oder eher benutzt wird.
Am schlimmsten fand ich eigentlich die Rechtfertigungen seinerseits, da er sich immer wieder, sich selbst und auch ihr, eingeredet hat, wie lebendig er sich durch sie fühlt, oder das er sich wieder jung fühlt.
Mit war es manchmal von Schreibstil her etwas zu derb und zu doll, aber ich glaub genau das will die Autorin auch erreichen.
Ich hab es auf jeden Fall super schnell beendet, weil man irgendwie doch immer dran bleiben muss und sich fragt, wann zieht sie die Reißleine.
Ich mochte das Buch auf eine gewisse Art, weil es wirklich ungeschönt diese Art von Beziehung darstellt. Man liest alles aus der Sicht von Waldo, weshalb man ihre Wut, ihre Verzweiflung fast schon spürt.
Ich kann das Buch empfehlen, obwohl es echt nicht ohne ist, aber ein tolles Roman Debüt!

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