Montag, 7. Dezember 2020

Rezension zu "Wintertee im kleinen Strickladen in den Highlands"


Autor: Susanne Oswald
Verlag: Harper Collins
Verlagswebsite: Harper Collins Verlag 
Seitenzahl: 330
ISBN: 978-3-95967-545-1
Preis: 11,00 Euro

Inhalt


Chloe liebt das Leben in der Natur am Loch Lomond. Hier hat ihre Leidenschaft für Kräuter und Teemischungen entdeckt. Doch für ihren Job als Psychologin und ihren Freund Scott pendelt sie nach Glasgow. Sie weiß, dass sie eine Entscheidung treffen muss, denn dieses Leben zwischen den Welten macht sie nicht glücklich.
Als ihr der Großvater ein dickes Buch voller Kräutermischungen vererbt, sieht Chloe das als einen Fingerzeig des Schicksals. Die Kräuter und der Loch Lomond, gemütliche Teestunde im kleinen Strickladen und gemeinsame Zeit mit ihren Freunden sind ihre Zukunft - jetzt muss ich nur noch herausfinden, wie genau diese aussehen soll und ob Scott darin einen Platz hat.

Meine Meinung


Ich habe mich total auf das Buch gefreut, da ich schon den ersten Band "Der kleine Strickladen in den Highlands" gelesen und geliebt habe.
Ein ausschlaggebender Punkt war natürlich, dass das Buch in den schottischen Highlands spielt und ich seit der Serie "Outlander" ein absolut großer Fan von Schottland bin.
In dem Buch geht es um die Protagonisten Chloe, die am Loch Lomond lebt und das auch wirklich genießt.
Chloe macht dich wirklich gern, da sie eine sehr lockere und liebevolle Art hat und das einfach so sympathisch rüber kam. Natürlich spielen auch wir ein paar Charaktere aus dem ersten Band mit, wie zum Beispiel Maighread, die die beste Freundin von Chloe ist und einen Wollladen besitzt. Wir haben sie im ersten Band schon genauer kennen gelernt und wissen jetzt auch, wie sie überhaupt nach Schottland gekommen ist.
Ich finde einfach die Atmosphäre, die das Buch vermittelt unglaublich toll, und man fühlt so richtig dieses schottische Flair, und fühlt sich einfach wohl beim Lesen.
Die Autorin hat wirklich einen sehr angenehmen Schreibstil, der mir schon im ersten Buch aufgefallen ist, hier aber noch mal bestätigt wird. Dieses Buch ist auf jeden Fall ein Wohlfühlbuch, bei dem man einfach abschalten kann und auch mal die Gedanken baumeln lassen kann.
Ganz toll hat mir auch die Freundschaft zwischen Chloe und Pia gefallen, denn Pia ist die deutsche Brief Freundin von Chloe.
Natürlich steht auch wieder das Thema "Liebe" im Vordergrund, was ich wirklich sehr süß fand. Aber nicht nur Liebe steht im Vordergrund, sondern auch Freundschaft, Zusammenhalt und wie wichtig es ist auf sein eigenes Herz zu hören.
Das Ende des Buches findet man noch mal einige Anleitungen für Strickmuster, die man auch im Buch findet. Die Idee finde ich super cool, obwohl ich ganz schlecht im Stricken bin.
Ich kann euch das Buch für dich nun fehlen, wenn ihr eine winterliche entspannende Geschichte sucht, und auch einfach mal das Land Schottland auf euch wirken lassen wollt. Mir hat es auf jeden Fall sehr gefallen und ich kann es nur weiter empfehlen. Eine gelungene Fortsetzung!


Fazit


Ich mochte die Geschichte richtig gern und es gab endlich wieder ein Wiedersehen mit den Charakteren aus dem ersten Band!
4 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Harper Collins Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Dienstag, 1. Dezember 2020

Rezension zu "Sabrina - Pfad der Nacht"


Autor: Sarah Rees Brennan
Verlag: Heyne fliegt
Verlagswebsite: Random House
Seitenzahl: 382
ISBN: 978-3-453-27256-9
Preis: 12,00 Euro

Inhalt


Es war noch nie leicht, zur Hälfte eine Sterbliche und zur anderen Hälfte eine Hexe zu sein. Doch die neueste Erkenntnisse über ihre Familie betrifft Sabrinas schlimmste Befürchtungen: Ihr eigener Vater ist kein anderer als Satan! Und er hat sich des Körpers von Nick Scratch bemächtigt. Nick selbst, oder das, was von ihm übrig ist, ist in der Hölle gefangen. Um ihn zu retten, muss Sabrina einen Weg zu ihm hinab finden. Tante Zelda weiß Rat doch die Folgen sind unabsehbar.

Meine Meinung


Sabrinas Abenteuer geht in die dritte Runde und es geht genauso mystisch weiter, wie der zweite Band aufgehört hat.
Ihr kennt Sabrina bestimmt aus der gleichnamigen Serie, die aktuell auf Netflix läuft (ab 31.Dezember übrigens kommt die 4. Staffel, danach ist Schluss). Und dadurch das die Serie leider abgesetzt wurde, finde ich die Bücher eine wundervolle Alternative.
Ich finde es immer wieder toll in das düstere Greendale zu reisen und gemeinsam mit Sabrina ein neues Abenteuer zu erleben.
Ich fand die ersten beiden Bände wirklich toll und war demnach auch wieder sehr gespannt, wie es weitergeht. Ich liebe diese mystische und düstere Atmosphäre, die die die Bücher immer mit sich bringen.
Leider muss ich sagen, dass mich der dritte Band nicht ganz so mitreißen konnte, wie die Vorgänger.
Den Schreibstil der Autorin fand ich wirklich gut, hat mir schon in den anderen Büchern gefallen. Sie hat einen sehr jugendlichen und leichten Stil, der auch zur Serie passt.
Dagegen hat mir der dritte Band vom Lauf der Geschichte her leider nicht ganz so ansprechen und mitreißen können. ich weiß auch gar nicht so richtig an was es genau lag, nur, dass ich nicht wirklich richtig in die Geschichte reingefunden habe und einige Handlungen sehr unlogisch waren und ich teilweise Seiten doppelt lesen musste, um mitzukommen.
Es hat auch an Spannung gefehlt, bzw. dieses Magische, was in den anderen Büchern aufgebaut wurde, ist hier bisschen verloren gegangen.
Man stellt ja irgendwie immer auch automatisch Vergleiche zur Serie her. Mir fiel es in diesem Band auch etwas schwieriger, mich auf die Charaktere zu konzentrieren. Es passierte so viel gleichzeitig, die Spannung stieg aber es kam nie wirklich zu einer Auflösung, was mich etwas irritiert hat.
Ich will nicht sagen, dass mir das Buch nicht gefallen hat. Es war lediglich die Umsetzung, die mich hier etwas verwirrt hat. Man war von den anderen Büchern einen ganz anderen Aufbau gewohnt, sodass ich hier ein wenig verwirrt war.
Hauptsächlich geht es darum, das Sabrina einen Plan erstellt, wie sie Nick aus der Hölle befreien kann. Klingt an sich erstmal super spannend, weil eine Mission in die Hölle, hört sich einfach vielversprechend an.


Fazit


Es geht zurück nach Greendale, der mysteriösen Stadt in der die Hexe Sabrina lebt. Leider konnte mich der Band nicht zu 100 % überzeugen.

Vielen lieben Dank an den Heyne Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. 

Freitag, 27. November 2020

Rezension zu "Home Body"


Autor: Rupi Kaur
Verlag: Fischer
Verlagswebsite: Fischer Verlag
Seitenzahl: 189
ISBN: 978-3-7335-5013-4
Preis: 16,00 Euro

Inhalt


nachdem ich mich so lange
zerrissen gefühlt habe
finden mein verstand und mein körper
nun endlich wieder zusammen
- zu hause in mir

Die dritte Gedichtsammlung von Rudi Kaur, der "New York Times"-Bestsellerautorin von "milk and honey" und "die blüten der sonne"

Meine Meinung


Als ich gesehen habe, dass es ein neues Buch von Rupi Kaur gibt, stand für mich fest, dass ich das unbedingt lesen muss. Ich habe in den letzten Jahren meine Liebe zu Gedichten und Texten entdeckt und die Autoren ist eine der bekanntesten Autoren einen für dieses Genre.
In dieser Gedichtsammlung geht es um Liebe, Verlust, Trauer, Feminismus und Migration. Ich bewundere es immer wieder, wie sie es schafft mit wenig Worten doch so viel auszudrücken.
Schon der Titel Home Body, zeigt dass es sich hierbei um ein Buch über Selbstliebe handelt und ich finde das ist ein ganz wichtiges Thema für unsere heutige Gesellschaft und die Autorin hat es wirklich sehr gut umgesetzt.
Das Buch ist in vier Abschnitte eingeteilt, die wie folgt heißen: denken, fühlen, ausruhen und erwachen. Und genau in diesen Teilen spricht sie über ganz wichtige Themen, vor allem auch dass man sich in seinem eigenen Körper zu Hause führen sollte und einfach lernen sollte sich selbst zu lieben. Damit hat sie absolut Recht.
Ich habe beim Lesen sehr oft mich selbst wieder gefunden, aber auch gemerkt, dass mir diese Texte sehr viel geben und auch helfen, da sie zeigen, dass eigentlich nur die eigene Meinung wichtig ist und nicht die der anderen.
Ich hab mich natürlich direkt wieder mit Post it's bewaffnet, da ich mir die schönsten und für mich die bedeutendsten Gedichte markiert habe, so dass ich diese auch ganz schnell wieder finden kann. Und es sind wirklich einige geworden, was ich gar nicht so gedacht hätte. Aber mich haben einige der Texte wirklich sehr tief berührt und bewegt und auch zum Nachdenken angeregt.
Ich hatte teilweise wirklich Tränen in den Augen, da man auch ihren eigenen Schmerz in den Worten gespürt hat und auch gemerkt hat dass sie sich intensiv mit den Themen beschäftigt hat. Sie schreibt auch über Vergewaltigungen, was mich wirklich erschrocken hat aber gleichzeitig auch geschockt hat.
Ich finde Gedichte und Gedanken sind einfach etwas ganz tolles, und auch großes, die doch viel bewegen können. Ich war anfangs erst überhaupt gar kein Fan von Gedichten aber je mehr ich mich mit den Themen beschäftigt habe und die Texte auch auf mich hab wirken lassen, desto mehr habe ich gemerkt wie viel mir das eigentlich gibt.
Ich kann euch die Bücher der Autorin nur ans Herz legen, damit ihr einfach mal testet, ob Poesie etwas für euch ist. Mich konnten auch schon die anderen Bücher überzeugen und ich kann sie nur empfehlen.
Wieder ein sehr gelungener Gedichtband, der wieder gleichzeitig erschreckt, aber auch Augen öffnet und wieder tiefe Gefühle zeigt.


Fazit


Wow! Ein wirklich sehr bewegendes und vor allem auch sehr wichtiges Buch. Die Gedichte konnten mich sehr bewegen aber auch berühren. Mit ihrem einzigartigen Schreibstil schafft es die Autorin, mich direkt wieder begeistern zu können!
Einfach wundervoll!
5 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Fischer Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Dienstag, 24. November 2020

Rezension zu "Greg Tagebuch 15 - Halt mal die Luft an"


Autor: Jeff Kinney
Verlag: Baumhaus
Verlagswebsite: Bastei Lübbe
Seitenzahl: 217
ISBN: 978-3-8339-0636-7
Preis: 14,99 Euro

Inhalt


Zugegeben, Familienurlaube sind einfach nicht Gregs Ding. Doch für die Sommerferien hat seine Mom ganz besondere Pläne: eine Tour mit dem Wohnmobil quer durchs ganze Land. Videospiele während der Autofahrt, Wildwasserrafting auf dem Fluss, Gleitschirmfliegen in den Bergen - klingt so, als könnte dieser Urlaub doch ganz cool werden! Jedenfalls so lange, bis Greg und seine Familie auf einem Campingplatz landen, der alles andere als paradiesisch ist. Als es anfängt, wie aus Kübeln zu regnen, steht Greg das Wasser bald bis zum Hals ...

Meine Meinung


Es ist November, das heißt es ist Greg Time. Wie jedes Jahr fiebere ich wie verrückt auf den neusten Band von Gregs Tagebuch hin, denn es ist jedes Mal wie ein Stück Kindheit bekommen.
Ich habe die Bücher früher (und auch heute noch) super gern gelesen und konnte diese immer kaum aus der Hand legen.
Gregs Abenteuer konnten mich jedes Mal aufs Neue begeistern und mitreißen und diese Spannung ist bis heute noch da.
Ich habe die Familie Heffley in den mittlerweile 15 Bänden vollends in mein Herz geschlossen, ja, auch Rodrick.
In dem Buch begleiten wir die Familie, wie sie sich auf einen Camping Urlaub vorbereiten und es ist schon wieder klar, dass alles etwas bisschen im Chaos versinkt. Greg schreibt wieder unglaublich witzig, so dass selbst mich, als mittlerweile Erwachsene, die einzelnen Szenen und Bilder noch begeistern können. Greg ist von der Idee eines Campingurlaubs nicht so ganz angetan, aber auch er dem Ganzen eine Chance und gemeinsam startest die Familie in ein ganz eigenes Abenteuer. Ich muss wirklich sagen das Buch gehört, tatsächlich mit zu einem meiner Lieblingsgreg Bände, da es einfach unglaublich humorvoll ist und Greg wieder zu Höchstform aufläuft.
Mein absoluter Lieblingscharakter ist allerdings die Mutter von Greg, da ich sie einfach unglaublich feiere für ihre Art und sie jedes Mal dazu bei trägt, dass ich lachen muss. Ich mochte Susan auch früher schon total, aber in diesem Buch ist sie wieder absolut genial.
Die Familie ist mit einem Wohnwagen unterwegs und es entstehen einige Probleme, die dann natürlich auch wieder ausarten. Der Autor hat mit der Buchreihe wirklich absolut ins Schwarze getroffen und ich finde es toll, dass ich mit den Büchern aufwachsen konnte und sozusagen mit Greg großgeworden bin.
Ich hatte das Buch leider Gottes wieder unglaublich schnell durch, ich glaube ich habe dafür nur 2 Stunden gebraucht. Klar, es sind auch sehr viele Comic Inhalte wieder mit drin, aber was wäre Greg ohne seine Zeichnungen?
In diesem Band habe ich allerdings auch eine ganz wichtige Figur vermisst, nämlich Gregs besten Freund Rupert. Die beiden sind ja sowieso das absolute Dream Team, aber das habe ich hier etwas vermisst.
Auf jeden Fall wieder ein absolut genialer Band, der mich wieder zum Lachen bringen konnte.


Fazit


Ich liebe Gregs Tagebücher total und auch hier ist wieder ein absolut genialer Band entstanden, den ich euch nur empfehlen kann. Ich freu mich jetzt schon wieder auf den nächsten Band.
5 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Bastei Lübbe Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Rezension zu "Kingsbridge - Der Morgen einer neuen Zeit"


Autor: Ken Follett
Verlag: Lübbe
Verlagswebsite: Bastei Lübbe
Seitenzahl: 1016
ISBN: 978-3-7857-2700-3
Preis: 36,00 Euro

Inhalt


England im Jahr 997. Im Morgengrauen wartet der junge Bootsbauer Edgar auf seine Geliebte. Deshalb ist er der Erste, der die Gefahr am Horizont entdeckt: Drachenboote. Jeder weiß: Die Wikinger bringen Tod und Verderben über Land und Leute. Edgar versucht alles, um die Bürger von Combe zu warnen. Doch er kommt zu spät. Die Stadt wird beinahe völlig zerstört. Viele Menschen sterben, auch Edgars Familie bleibt nicht verschont. Die Werft der Bootsbauer brennt nieder.
Edgar bleibt nur ein Ausweg: ein verlassener Bauernhof in einem Weiler fern der Küste. Während Edgar uns Überleben kämpft, streiten andere um Reichtum und Macht in England. Unter ihnen: der gleichermaßen ehrgeizige wie skrupellose Bischof Wynstan, der idealistischen Mönch Alfred und Ragna, die Tochter eines nur normannischen Grafen.

Meine Meinung


Ich habe mich sehr gefreut das neue Buch von Ken Follett lesen zu können, da ich seine anderen Bücher auch schon super interessant fand und auch historisch sehr gut recherchiert. Natürlich fällt als erstes auf, dass das Buch eine stattliche dicke hat, aber das fällt beim Lesen gar nicht auf, da er wirklich sehr informativ schreibt und die Seiten nur so dahin fliegen.
Ich persönlich lese super gerne historische Bücher, die in England spielen. Zu der Zeit im Jahr 997, habe ich noch kein Buch gelesen, aber ich fand es super interessant und spannend.
Den Schreibstil des Autoren fand ich wirklich angenehm zu lesen, es ist überhaupt nicht lang Art mich sondern eher wirklich sehr informativ. Weil es Tore chen Büchern denkt man ja immer, dass es zu viele Details gibt und zu sehr auf die Historie eingegangen wird, aber das hatte ich bei dem Buch gar nicht das Gefühl. Er hat eine gute Mischung gefunden zwischen dem Geschichtlichen, und dem Roman.
Gerade die Zeit der Wikinger finde ich unglaublich spannend, spätestens nach der Serie Vikings. Ich mag dieses düsterer und Trauer für das die Wikinger stehen und das kam ja auch sehr gut zum Ausdruck.
Die Charaktere mochte ich eigentlich auch sehr gern, sie wurden sehr leicht beschrieben, so dass man sich auch gut in deren Gefühle einfinden konnte. Allerdings waren wir einige Charaktere zu einfach beschrieben, sodass diese nahezu perfekt wirken.
Man muss sich natürlich klar sein, dass es sich hierbei um einen historischen Roman handelt und nicht um ein Action Buch, bei dem auf jeder Seite etwas passiert. Ich kann nicht sagen dass es langatmig war, allerdings gab es einige Kapitel die sich etwas gezogen haben.
Das Buch ist in vier Teile aufgeteilt, die alle mit wunderschönen Illustrationen beginnen. Den Protagonisten Edgar fand ich wirklich süß auf seine Art, obwohl ich ihn manchmal gern geschüttelt hätte, da ich ihm seine Liebe zu Ragna nicht wirklich abgekauft habe. Die Beziehung der beiden war mir irgendwie zu klischeehaft und ich hätte mir da noch ein wenig mehr Drama gewünscht und dass es nicht ganz so vorhersehbar war.
An sich hat mir die Story super gut gefallen, ich habe wirklich sehr viel noch über das frühe Mittelalter gelernt und ich glaube ich werde jetzt auch mehr Bücher in der Richtung lesen, da mich das wirklich sehr interessiert.


Fazit


Ein wirklich interessanter und sehr informativer historischer Roman, der mir wirklich ganz gut gefallen hat.
4 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Bastei Lübbe Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Montag, 23. November 2020

Rezension zu "Der letzte Held von Sunder City"

Autor: Luke Arnold
Verlag: Knaur
Verlagswebsite: Droemer Knaur
Seitenzahl: 318
ISBN: 978-3-426-52616-3
Preis: 14,99 Euro

Inhalt


Guten Tag, mein Name ist Fetsch Philips, und es gibt drei Dinge, die sie über mich wissen sollten, wo sie mich engagieren.
1. Wenn ich nüchtern bleiben soll, kostet das extra.
2. Meine Dienste sind streng geheim.
3. Ich arbeite nicht für Menschen.
Das ist nichts Persönliches - ich bin selbst ein Mensch. Aber nach allem, was passiert ist, sind es nicht die Menschen, die meine Hilfe brauchen. Mein größter Wunsch? Nur ein echter Fall, eine Chance, etwas Gutes zu tun. Denn es ist meine Schuld, dass die Magie für immer verschwunden ist.

Meine Meinung


Auf das Buch habe ich mich total gefreut, da mich dieses düstere und mysteriöse Cover schon sehr angesprochen hat und auch der Klappentext für mich sehr ansprechend klang. Ich habe einen Klappentext in der Art noch nie gelesen und fand es irgendwie erfrischend, und gleichzeitig auch witzig. Hat sich angefangen habe zu lesen merkte schnell, dass das Setting des Buches sehr düster ist und teilweise auch sehr brutal. Der Protagonist des Buches ist Fetsch Phillips, der sozusagen in der Stadt ein Mädchen für alles ist, denn er erledigt Aufträge und ermittelt. Ich hab das Buch teilweise sehr an die Reihe die Flüsse von London von Ben Aaronowitch erinnert. Allerdings in der etwas brutaleren und krasseren Art.
Fetsch ist ein Antiheld, der schon sehr viel in seinem Leben durchgemacht hat und in der Stadt eigentlich ums Überleben kämpft. Er kam mir teilweise sehr gebrochen und verletzt rüber, da er ganz allein in der Stadt ist und sich sozusagen alleine auch durch kämpfen muss. Als er den Auftrag bekommt, einen Lehrer zu finden, hat er eine Aufgabe, wo er tief graben muss.
Sunder City war mal eine Stadt voller Maggie, in der Kreaturen gelebt haben wie Vampire, Drachen oder Sirenen. Das gehört allerdings der Vergangenheit an, denn die Stadt hat ihre Magie verloren und deren Bewohner ebenso.
Ab der Mitte des Buches erfährt man auch etwas über die Vergangenheit des Protagonisten, die in kursiver Schrift geschrieben wurde, damit man nicht durcheinander kommt. Ich fand seine Geschichte wirklich sehr interessant und sie hat mich auch ein wenig berührt, da er etwas Besonderes ist.
Fetsch ist ein Protagonist, der ziemlich abgefuckt ist und der auch gern mal einen über den Durst trinkt, weswegen er mir anfangs etwas suspekt war. Nachdem man seine Geschichte gelesen hat, konnte man ihn auch teilweise besser verstehen und auch seine Handlungen.
Mit dem Schreibstil bin ich leider gar nicht warm geworden, und fand ihn teilweise etwas anstrengend zu lesen. Klar, man gewöhnt sich irgendwann dran, aber leider war der Schreibstil nicht so ganz meins.
Auch die Story hat etwas gebraucht um sich zu entwickeln, war jetzt nicht tiefgründig, aber dennoch an einigen Stellen spannend und man konnte auch mitfiebern.
Der Autor beschäftigt sich sehr viel mit der menschlichen Psyche, so dass das Buch teilweise auch etwas depressiv wirkt, aber an sich war's schon gut. Ich bin jetzt auf jeden Fall gespannt wie es in dem zweiten Band weitergeht, und kann auf jeden vorstellen noch mal einen Auftrag mit Fetsch zu erleben.


Fazit


Ein Fantasyroman, der in der düsteren Stadt Sunder City spielt - einer sterbenden Stadt. Mittendrin Anti-Held Fetsch Phillips, der auf eigene Faust an einem spannenden Fall dran ist. Mysteriöses Setting und geheimnisvolle Ermittlungen.
4 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Droemer Knaur Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Dienstag, 17. November 2020

Rezension zu "Malamander"

 
Autor: Thomas Taylor
Verlag: Hanser
Verlagswebsite: Carl Hanser Verlag
Seitenzahl: 281
ISBN: 978-3-446-26821-0
Preis: 17,00 Euro

Inhalt


Wenn du zum ersten Mal nach Serie-on-Sea kommst, siehst du nichts als einen verschlafenen Badeort. Doch der Schein trügt. Vor der Küste treibt der Malamander sein Unwesen. Jeder hier ist dem legendären Seeungeheuer auf der Spur, aber jeder aus einem anderen Grund. Es gibt Mrs. Hanniver von der Bücher-Apotheke, die für jedes Unglück die richtige Lektüre zur Hand hat. Es Hakenhand, von dem du dich besser in Acht nimmst. Vor allem aber gibt es Herbie Lemon, den12-jährigen Sachenfinder aus dem Grand Nautilus Hotel, der jedes Fundstück zurück in die richtigen Hände bringt. Eines Tages findet er ein Mädchen: Violet ist wild entschlossen, den Malamander aufzuspüren - es ist die letzte Verbindung zu ihren verschollenen Eltern.

Meine Meinung


Ich muss ehrlich sagen, ich habe mich von dem Cover sehr ansprechen lassen und habe erst nach dem ich dieses wunderschöne Cover gesehen habe, den Klappentext gelesen, der aber auch wirklich sehr spannend und mitreißend klang. Der Badeort Erie-on-Sea klang für mich auf den ersten Moment Nach einem ganz normalen Ort, bis ich weiter gelesen habe und festgestellt habe, dass ein Geheimnis da lauert.
Schon als ich das Buch begonnen habe zu lesen, habe ich gemerkt, dass diese Geschichte etwas ganz besonderes ist. Man begleitet den Protagonisten Herbie, der als Sachenfinder in einem Hotel arbeitet. Herbie ist eigentlich noch ein Kind, und wirkt trotz seines Alters sehr erwachsen.
Als er dann auf Violet trifft, beginnt das Abenteuer erst so richtig, denn die beiden sind auf den Spuren des Seeungeheuers Malamander.
Das Setting beziehungsweise die Welt die der Autor hier geschaffen hat, ist sehr geheimnisvoll und düster, aus dem Buch auch so ein bisschen den Charme eines Tim Burton Filmes gibt. Also wer gerne Bücher liest, die etwas mystisch und magisch sind, der ist hier genau richtig. Auch die Charaktere sind total niedlich aber auch skurril dargestellt, was ich mal wirklich anders fand, aber positiv anders.
Im vorderen Teil des Buches findet man noch eine Karte des Ortes, was ich wirklich echt schön fand, da man so auch mal einen Überblick hatte, wo die ganzen Handlungsorte spielen.
Auch der Schreibstil des Autoren hat mir sehr gefallen, da er sich wirklich leicht lesen ließ und er mich mit der Handlung auch ein wenig ins Dunkel geführt hat.
Mich hat das Buch teilweise ein wenig an die Geschichte von Lemony Snicket erinnert, einfach weil die Charaktere so einzigartig und Crazy dargestellt worden.
Die Legende rund um das Seeungeheuer Malamander, fand ich unglaublich spannend und auch rätselhaft, so dass ich mich selber dabei erwischt habe, wie ich eigene Vermutungen aufgestellt habe.
Die beiden handelnden Charaktere, habe ich auch direkt ins Herz geschlossen, weil ich die Freundschaft der beiden wirklich sehr schön fand und es auch Spaß gemacht hat mit den beiden das Abenteuer zu erleben. Vor allem Herbie fand ich einen unglaublich schönen Charakter, der wirklich zeigt, dass wahre Freundschaft alles ist und dass man Hilfe auch zurückbekommen kann.
Mich hat das Buch wirklich positiv überrascht und ich kann es euch nur empfehlen, wenn ihr auch Fantasy Abenteuer liebt und diese auch etwas düsterer und mysteriöser sein können.


Fazit


Ein super spannendes und mitreißendes Fantasyabenteuer, in Eerie-on-Sea. Die skurrilen Charaktere und das düstere Setting hebt das Buch von anderen Kinderbüchern ab und macht es zu etwas ganz Besonderem. 
Mich hat das Buch positiv überrascht!
5 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Hanser Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.