Samstag, 10. April 2021

Rezension zu "Akademie Fortuna - Wenn Wahrsagen so einfach wäre"


Autor: Sarah M. Kempen
Verlag: Schneiderbuch Verlag
Verlagswebsite: Harper Collins
Seitenzahl: 281
ISBN: 978-3-505-14403-5
Preis: 12,00 Euro

Inhalt

Als Anniversary "Sorry" Fortune ihren ersten Tag an der Akademie Fortuna, der Schule für Wahrsagerei, hat, erwarten alle Großes von ihr: Sie soll zeigen, dass auch sie bedeutende Vorhersagen machen kann, schließlich stammt sie aus der mächtigsten Visionisten-Familie von Horrors Cope. Nur leider gibt es da ein Problem: Sorrys Visionen sind anders. Statt große Schicksale sieht sie die nur kleine Alltagsdinge voraus. Das jemandem eine Birne auf den Kopf fallen wird, zum Beispiel. Doch damit ihre Mutter die Schulleitung der Akademie Fortuna nicht an die fiese Sterndeuterfamilie Astra verliert, muss Sorry unbedingt Schulbeste werden. Zum Glück stehen ihr die durchgeknallte Nichtseherin Missy Hap und Sorrys mysteriöser Mitschüler Ben Dulum unterstützend zur Seite.

Meine Meinung

Ich war wirklich sehr gespannt auf das Buch, denn ich habe noch nie eine Geschichte über Wahrsagen gelesen, fande das Thema aber insgesamt schon immer sehr spannend.
In diesem Buch geht es um die Protagonisten Anniversary, die von allen aber nur Sorry genannt wird. Sie beginnt ihren ersten Tag an der Akademie Fortuna, der Schule für Wahrsagerei. Von ihr wird wirklich viel erwartet, denn sie gehört zur bedeutendsten Familie der Wahrsagerei.
Doch ihre Visionen sind anders als die anderen denken. Während man denkt, dass sie große Visionen herbeisieht, sieht Sorry lediglich Dinge die sofort geschehen. Das wäre für die Familie der Untergang. Also muss Sorry ihre Gabe verbergen. Doch nicht nur das, auch die böse Estella stellt sich in den Weg und scheint ihr das Leben an der Akademie schwer machen zu wollen.
Und wäre das noch nicht genug, muss sorry auch noch ein großes Geheimnis lüften. Dabei bekommt sie allerdings Hilfe von der Nichtseherin Missy und dem Außenseiter Ben.
Gemeinsam erleben sie ein wirklich magisches Abenteuer, welches mir wirklich sehr gefallen hat.
Den Schreibstil der Autorin fand ich wirklich sehr angenehm, so dass man auch wirklich gut in den Verlauf des Buches gefunden hat und es da keine Schwierigkeiten gab. Sie beschreibt auch die Charaktere sehr detailreich und auch die einzelnen gaben der Schüler sehr umfangreich. Neben der Wahrsagerei, gibt es nämlich auch noch Gaben wie Sternendeuten, Karten lesen und die Glaskugel befragen.
Jede magische Fähigkeit ist an der Akademie vertreten.
Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen, da man die Geschichte leicht folgen konnte und die Spannung auch immer aufrecht erhalten wurde. Unterstützt du die Geschichte noch von ganz tollen Illustrationen, die dem Buch auch noch ein wenig Anschauung verleihen und womit man sich auch die Charaktere besser bildlich vorstellen kann.
Alles in allem hat mir die Geschichte wirklich sehr gut gefallen und ich bin schon sehr gespannt ob es noch weitere Bände geben wird, denn das Ende klang auf jeden Fall vielversprechend für einen zweiten Band.


Fazit

Ein magisches Abenteuer über Wahrsagerei. Mir hat das Buch und die Geschichte der Protagonistin Anniversary sehr gefallen.
Spannend, mitreißend und garantiert magisch! Ein Buch über Freundschaft, Magie und Vertrauen. Ich kann es nur empfehlen!
5 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Schneiderbuch Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Rezension zu "Ponyschule Trippelwick - Ponys flunkern nicht"


Autor: Ellie Mattes
Verlag: Dragonfly
Verlagswebsite: Harper Collins
Seitenzahl: 205
ISBN: 978-3-7488-0065-1
Preis: 12,00 Euro

Inhalt

Annelie könnte vor Freude platzen: ein Turnier in Trippelwick! Natürlich sind auch sie und ihr Gefährtenpony Henry dabei. Die beiden haben gute Chancen auf den ersten Platz im Eselsophie. Ihre Freundin Frida dagegen kann weder in Ponytanz noch in Ponyverstecken punkten. Als es auch anderen Schülern so geht, kommt den Mädchen ein schlimmer Verdacht: Eines der Jurypferde scheint das Turnier absichtlich zu stören ...

Meine Meinung

Ein neues ponytastisches Abenteuer beginnt. Diesmal findet in dem Internat Trippelwick ein Turnier statt. Klar, dass alle unglaublich aufgeregt sind und sich auf die einzelnen Disziplinen freuen.
Es gibt ein Wiedersehen mit Annie und ihren Gefährtenpony Henry. Die beiden sind auch super gespannt auf das Turnier und hoffen natürlich auch dabei gut abschalten zu können.
Doch was wäre Trippelwick, wenn alles so läuft wie geplant? Während des Turniers passieren jede Menge komische Dinge, so dass Annie und Henry erneut ermitteln müssen.
Unterstützt wurde die Geschichte noch mit ganz tollen illustrationen, die genau so liebevoll gestaltet worden wie in den anderen Bänden.
Für Pferde Fans ist die Buchreihe wirklich sehr empfehlenswert, denn die Autorin beschreibt wirklich sehr humorvoll und kindgerecht das Abenteuer mit den Pferden.
Ganz niedlich finde ich auch immer die Dialoge zwischen den Pferden und Annies Freunden. Man merkt richtig dass Themen wie Freundschaft, Vertrauen und Zusammenhalt im Vordergrund stehen und das ist wirklich eine ganz tolle Botschaft die die Autorin hier übermitteln will.
Das Turnier steht natürlich im Vordergrund der Geschichte und alles dreht sich um die einzelnen Disziplinen und jeder will natürlich gewinnen. Doch schnell merken die Freunde, dass eines der Jurypferde alles andere als nett zu sein scheint. Doch warum?
Annie und Henry machen es sich zur Aufgabe dies herauszufinden und stoßen dabei auf ein Geheimnis.
Mir hat das Abenteuer der beiden wieder richtig gut gefallen und die Schule Trippelwick ist einfach jedes Mal wieder ein unglaublich niedliches Buch, dass man wirklich gerne aufschlägt und liest.
Aber es geht natürlich nicht nur um Annie, sondern auch um ihre Freunde aus dem Turmzimmer. Beispielsweise geht es in dieser Geschichte auch speziell um Frida, die unter den Umständen des Turniers zu leiden hat.
Für mich sind die Bücher wirklich ganz gelungene Kinder Bücher, die ich wirklich jedem empfehlen kann und die wirklich Spaß machen zu lesen.


Fazit

Total niedliches Pferdeabenteuer in der Ponyschule Trippelwick. Es findet ein Reiterturnier statt, doch es geht einiges nicht mit rechten Dingen zu.
Eine ponytastische Geschichte mit jeder Menge Humor und der richtigen Portion Spannung.
5 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Dragonfly Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Mittwoch, 31. März 2021

Rezension zu "Später"


Autor: Stephen King
Verlag: Heyne
Verlagswebsite: Penguin Random House
Seitenzahl: 304
ISBN: 978-3-453-27335-1
Preis: 22,00 Euro

Inhalt

Ich fange nicht gern mit einer Rechtfertigung an, aber ich glaube, das tun zu müssen. Es geht um ein bestimmtes Wort, dass ich ständig verwende. Es lautet später. Ich weiß, dass das monoton klingt, aber ich habe keine andere Wahl. Es gibt immer ein Später.
Ja, ich kann tote Leute sehen, und das ganze hier ist wohl eine Horrorstory.

Meine Meinung

Der Meister ist zurück!
Oh mein Gott Leute, ihr glaubt gar nicht, wie sehr ich mich gefreut habe, das neue Buch von Stephen King lesen zu können. In den letzten Jahren hat er sich tatsächlich zu einem meiner Lieblingsautoren entwickelt und ich suchte seine Bücher.
Wenn ich den Schreibstil von ihm beschreiben müsste, würde ich ihn mit sehr ausdrucksstark und realistisch beschreiben. Ich kann es gar nicht beschreiben, wie sehr mich seine Geschichten packen und nicht mehr loslassen. Ich muss dazu sagen ich habe teilweise echt Respekt vor seinen Büchern, weil diese schon sehr gruselig sind und teilweise auch echt unter die Haut gehen. Ich sag nur "ES". Das Buch hat mir teilweise auch schlaflose Nächste beschert.
Ich fand es unglaublich interessant, dass er diesmal aus der Sicht eines neunjährigen Kindes geschrieben hat und auch die Sprache wirklich die eines Kindes angeglichen war. Deswegen kamen einige Szenen wirklich sehr witzig rüber, so dass ich teilweise laut lachen musste. Und das hatte ich beim Stephen King Buch noch nie!!
Ich fand es wirklich cool wie er mit der Jugendsprache gespielt hat und wie er auch den Leser mit in die Geschichte einbezogen hat. Man hatte teilweise das Gefühl, dass der Protagonist mit dem Leser direkt spricht und das finde ich macht das Buch schon besonders.
Der Protagonist Jamie kann tote Menschen sehen, und auch mit ihnen kommunizieren. Diese Gabe wird natürlich auch von einigen gierigen Menschen ausgenutzt.
Ich finde mit diesem Buch ist ihm wieder ein absolut geniales Buch gelungen, dass ich kaum aus der Hand legen konnte und bei dem die Seiten nur so dahin flogen.
Jamie kam für mich sehr sympathisch rüber und es war auch unglaublich spannend zu sehen welche Wandlung er im Laufe des Buches durch genommen hat. Es hat mich teilweise ein bisschen an den Film "The Sixth Sense" erinnert.
Ich würde sagen es ist kein klassischer King Roman, wie man ihn kennt. Mit einer Seitenzahl von circa 300 Seiten ist das Buch wohl eher als Kurzgeschichte von ihm anzusehen.
Stephen King ist und bleibt einfach ein unglaublich guter Autor, der ist wirklich fast immer schafft mich mit seinen Büchern zu begeistern und diese Begeisterung will ich einfach mit euch teilen.
Er ist teilweise wirklich ein Genialität nicht zu überbieten und hat am Ende des Buches auch noch mal eine Bombe platzen lassen, die ich wirklich krass fand. Das Buch ist nicht so krass wie andere Horror Bücher von ihm, dennoch gab es crazy Wendung und einfach nur "Wtf-Momente". Abschließend kann ich sagen dass das Buch wirklich sehr gut war!
Mir hat es sogar so gut gefallen, dass ich es wahrscheinlich ganz bald nochmal lesen werde, oder vielleicht doch später? ;)


Fazit 

Der neue Roman von Stephen King! Packend, mitreißend und schaurig. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und habe mit dem Protagonisten mitgefiebert.
King ist einfach der Meister des Grusels und konnte mich mit seinem neusten Werk wieder vollkommen überzeugen!
5 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Heyne Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zu Verfügung gestellt hat.

Dienstag, 30. März 2021

Rezension zu "Ravna - Tod in der Arktis"


Autor: Elisabeth Herrmann
Verlag: cbj
Verlagswebsite: Random House
Seitenzahl: 457
ISBN: 978-3-570-17608-5
Preis: 22,00 Euro

Inhalt

Vardø, die kleine Stadt in der Arktis, weit über dem Polarkreis. Der Mord an dem reichen Grundbesitzer Olle Trygg verstört alle. Auch Ravna Persen, die gerade ihr Praktikum bei der örtlichen Polizei begonnen hat. Ravna hat keinen leichten Stand bei ihrem Kollegen: Sie ist eine blutige Anfängerin, sie ist eine Frau und ... sie ist Samin. Keiner nimmt sie ernst, als sie am Tatort eine rätselhafte Entdeckung macht. Ein Strich in der Erde - könnte das ein Hinweis auf den samischen Hintergrund der Tat sein? Als kurz darauf der umstrittene Kommissar Rune Thor eintrifft, um den Fall zu übernehmen, spitzen sich ihre Konflikte zu. Erst recht, als Ravna von ihrer Urgroßmutter Lèna immer mehr über die Geheimnisse ihres Volkes erfährt. Wurde Trygg Opfer einer alten Fehde? Und wer will seine Wanderseele daran hindern, zu den Lebenden zurückzukehren? Wer immer die Tat begangen hat, bringt nicht nur Ravna in höchste Gefahr ...

Meine Meinung 

Ich habe schon viel Positives über die Autorin gehört und war demnach sehr gespannt auf ihren Jugendroman. 
Das Setting und um die Arktis fand ich unglaublich interessant und habe so etwas in der Richtung auch noch nicht gelesen. Mich konnte das Buch direkt packen und ich kann auf jeden Fall sagen, dass es Buch nicht nur für Jugendliche interessant ist, sondern auch für Erwachsene.
Ich fand auch sehr interessant, dass man etwas über die traditionelle Kultur der Samen, dem Volk des Nordens Skandinaviens, gelernt hat.
Die Charaktere wurden sehr authentisch und detailreich beschrieben, so dass man auch einen wirklich guten Einblick in deren Leben hatte. Mir hat außerdem sehr gut gefallen, wie die Charaktere ausgearbeitet worden und dass das Buch auch nie an Spannung verloren hat.
Am Anfang des Buches findet man auch noch eine Trigger-Warnung, da in dem Buch Themen wie Selbstmord und sexuelle Gewalt angesprochen werden und ich das gut fand, dass darauf hin eine Warnung erfolgt ist.
Ravna ist Praktikantin bei der Polizei und hat direkt einen schweren Stand bei ihren Kollegen. Gemeinsam mit ihr ermittelt man in diesem besonderen Fall, bei dem es nicht nur darum geht den Mörder zu finden.
Ich fand wie gesagt die Geschichte unglaublich packend und spannend, so dass ich das Buch aus kann auch kaum aus der Hand legen konnte und fand auch gut, dass diese traditionellen Sachen auch mit eingearbeitet worden.
Ich habe tatsächlich zuvor noch nie etwas über das Volk der Samen gehört und fand das in Kombi mit dem Thriller wirklich sehr gut gemacht.
Der Schreibstil der Autorin hat mir auch sehr gut gefallen, so dass es auch wirklich leicht fiel in das Buch zu finden und der Geschichte auch folgen zu können.
Es lohnt sich wirklich in diese ganz besondere Welt einzutauchen und mit Ravna dieses Abenteuer zu erleben. Ich kann es euch wirklich nur empfehlen.


Fazit 

Super spannend und mitreißend. Ein Jugendbuch, bei dem auch Erwachsene auf ihre Kosten kommen!
4,5 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den cbj Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Sonntag, 28. März 2021

Rezension zu "Die fabelhafte Rosalie - Wünsche wohnen auf dem Dach"


Autor: Andrea Schütze
Verlag: Ueberreuter
Verlagswebsite: Ueberreuter Verlag
Seitenzahl: 138
ISBN: 978-3-7641-5180-5
Preis: 12,95 Euro

Inhalt


Rosalie ist etwas ganz Besonderes: sie lebt mit ihrem Fuchs Sniffer und ihrem schusselige Tauben Harry und William in einem gemütlichen Glashaus hoch über den Dächern Londons. Als Wunschrooferin erfüllt sie die Herzenswünsche der Kinder! Doch als ihr magisches Fernrohr dieses Mal aufleuchtet, steht sie vor ihrer kniffligsten Aufgabe ...

Meine Meinung 

Ich habe mich sehr auf das Buch und die Protagonisten Rosalie gefreut, denn die Geschichte klingt nach einer sehr bunten und lebensfrohen Geschichte, die mich direkt vom Klappentext her überzeugen konnte.
Rosalie ist wirklich ein kleiner Wirbelwind, der der Geschichte wirklich eine Menge Schwung verleiht und den Leser auch total mitreißt.
Ein riesen großen Pluspunkt gab es schon, dass die Geschichte in London spielt, denn ich liebe einfach Bücher die in dieser Stadt spielen. Was ich auch ganz toll fand war, dass auch wirklich wahre Orte der Stadt mit einbezogen worden, wie beispielsweise die Graffiti Wand mit den Elefanten.
Rosalie verfolgt doch eine ganz besondere Aufgabe, denn sie erfüllt die Herzenswünsche von Kindern. Und eines dieser Kinder ist Elsie, die sich nicht sehnlicher wünscht als einen Opa zu haben. Gemeinsam mit ihren Freunden dem Fuchs Sniffer und den Tauben Harry und William (witzige Namenswahl übrigens zwecks der britischen Prinzen), beginnt das ganz besondere Abenteuer, um dem kleinen Mädchen einen Opa zu suchen.
Rosalie ist nämlich eine Rooferin, d.h. sie lebt auf einem Dach und beherrscht auch teilweise magische Fähigkeiten, wie fliegen.
Die Dialoge zwischen Rosalie und ihren Freunden fand ich wirklich sehr amüsant, dass sie wirklich eine ganz niedliche Art hat und die Freunde sich untereinander auch immer ein bisschen ärgern. Was mir aufgefallen ist, ist das teilweise auch englische Wörter viel benutzt werden, die dann aber auch übersetzt werden. Das finde ich eine wirklich tolle Sache, da man so nebenbei auch noch ein wenig englisch lernt. Unterstützt wird die Geschichte mit ganz tollen bunten Illustrationen, die ich wirklich wunderschön fand. Es war schon ein echtes Erlebnis das Buch einfach nur anzuschauen und die Bilder auf sich wirken zu lassen.
Den Schreibstil der Autorin fand ich auch wirklich sehr angenehm zum Lesen, so dass die Geschichte wirklich konstant interessant war. Ich habe schon einige Bücher von ihr gelesen und muss wirklich sagen dass Rosalies Geschichte mit einer zu meiner liebsten gehört. Der Charakter von Rosalie hat mir wie gesagt auch wirklich sehr gut gefallen und sie kam unglaublich niedlich und auch ein bisschen verpeilt rüber.
Ich freue mich jetzt wirklich schon sehr, noch mehr von ihr zu lesen.


Fazit 

Ein super niedliches Kinderbuch über Wünsche. Das Setting von London passt einfach perfekt zum Thema der Geschichte und Rosalie ist wirklich eine tolle Protagonistin.
Die wunderschönen Illustrationen runden das Buch perfekt ab!
5 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Ueberreuter Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Rezension zu "Aveline Jones und die Geister von Stormhaven"


Autor: Phil Hickes
Verlag: Arena
Verlagswebsite: Arena Verlag
Seitenzahl: 186
ISBN: 978-3-401-60526-5
Preis: 10,00 Euro

Inhalt

Der Wind pfeift durch die Ritzen und jede Diele knarzt: Avelines neues zu Hause in Stormhaven ist ihr schon auf den ersten Blick nicht geheuer. Aus irgendeinem Grund haben die Einwohner des stürmischen Küstenörtchens überall Vogelscheuchen aufgestellt. Einfach. Nur. Gruselig!
Zum Glück gibt es Mr Liebermans verwunschenen Buchladen. Aveline könnte hier ewig nach Büchern stöbern, denn Gespenstergeschichten liebt sie über alles. Dann aber steht die schauerlichste Nacht des Jahres bevor: Halloween! Und plötzlich werden längst vergessene Legenden in Stormhaven sehr viel lebendiger, als es Aveline lieb ist ...

Meine Meinung 

Das Buch konnte mich vom Klappentext her direkt ansprechen und ich war sehr gespannt welches Abenteuer mich gemeinsam mit Aveline in Stormhaven erwarten wird.
Aveline reist in den Ferien zu ihrer Tante nach Stormhaven, einer mystischen Küstenstadt in England. Sie ist ein Bücherwurm und versinkt am liebsten in spannenden Büchern, aber am allerliebsten in Geistergeschichten. Und dafür ist sie in Stormhaven genau richtig, denn es gibt viele Legenden rund um die Stadt. Als sie in den Buchladen von Mister Lieberman kommt, fühlt sie sich direkt pudelwohl und entdeckt ein Buch über Gespenster der Stadt. Schnell merkt sie, dass an dem Buch viel mehr hängt, als sie dachte. Sie wird zur Detektivin und muss einen Fall aufklären.
Sie lernt den Neffen von Mr Lieberman kennen und freundet sich direkt mit ihm an, Harold. Mit ihm gemeinsam analysiert sie das Buch und stellt dabei Erschreckendes fest.
Ich muss mich an der Stelle mal outen, dass ich ganz gern mal ein paar gruselige Bücher lese, am liebsten welche die zu Halloween spielen. Und trotz dass das Buch ein Kinderbuch ist, war ich wie gefesselt und konnte es kaum aus der Hand legen.
Der Autor hat einen wirklich sehr angenehmen Schreibstil, so dass man sich direkt in der Geschichte verliert und die Seiten nur so dahin fliegen. Unterstützt wird die Geschichte auch noch mit ganz tollen Illustrationen, die die Geschichte ein wenig anschaulicher gestaltet.
Aveline ist eine ganz tolle Protagonistin, die nicht so leicht aufgibt und der Angst anscheinend auch ein Fremdwort ist.
Die Story an sich fand ich unglaublich spannend und mitreißend. Allerdings würde ich das Buch nicht ab neun Jahren empfehlen, sondern eher ab zwölf Jahren. Mir war die Geschichte teilweise echt ein bisschen zu spooky, so dass ich das für ein Alter von zwölf Jahren wirklich geeigneter finde.
Die Atmosphäre rund um Sturmhaven fand ich mega, da die Stadt wirklich sehr unheimlich und düster dargestellt wurde. Auch die Tradition mit dem Vogelscheuchen fand ich echt cool, vor allem wenn später rauskommt, warum es diese Tradition gibt.
Gerade für Kinder, die gern eine gruselige Geschichte lese möchten und vielleicht auch schon die Buchreihe "Fear Street" mochte, werden bei dem Buch voll auf ihre Kosten kommen.
Ich freue mich jetzt schon sehr, dass es bald ein neues Abenteuer mit Aveline geben wird, juhu!


                                       Fazit

Ein super spannendes Buch mit der Protagonistin Aveline. Es geht um Geister und Halloween, und entführt den Leser in die mystische Stadt Stormhaven. Ein schaurig schönes Kinderbuch, welches ich kaum aus der Hand legen konnte.
5 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Arena Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Donnerstag, 25. März 2021

Rezension zu "Die Mitternachtsbibliothek"


Autor: Matt Haig
Verlag: Droemer
Verlagswebsite: Droemer Knaur Verlag
Seitenzahl: 318
ISBN: 978-3-426-28256-4
Preis: 20,00 Euro

                                    Inhalt

Stell dir vor, auf dem Weg ins jenseits gäbe es eine riesige Bibliothek, gefüllt mit all den Leben, die du hättest führen können. Alles, was du jemals bereut hast, könntest du ungeschehen machen. Genau dort findet sich Nora Seed wieder, nachdem sie aus lauter Verzweiflung beschlossen hat, sich das Leben zu nehmen. An diesen Ort zwischen Raum und Zeit, an dem die Uhrzeiger immer auf Mitternacht stehen, hat sie plötzlich die Möglichkeit, all das zu ändern, was sie aus der Bahn geworfen hat.
Aber kann man in einem anderen Leben glücklich werden, wenn man weiß, dass es nicht das eigene ist?

Meine Meinung

Bei diesem Buch fällt es mir wirklich unglaublich schwer eine Rezension zu schreiben. Mich hat dein Buch selten so tief bewegt und berührt wie dieses und ich hab noch Tage lang darüber nachdenken müssen. Wer den Autoren kennt, weiß, dass er sehr tiefgründige Bücher schreibt, die auch wirklich unter die Haut gehen und das ist ihm mit diesem Buch auf jeden Fall wieder gelungen.
Bei der Mitternachtsbibliothek geht es um ein Thema, dass heutzutage leider immer noch als Tabuthema gilt: Depression und Angststörungen.
Es zeigt vor allem, wie stark ein Mensch anhand von Depression zu Grunde gehen kann und was diese mit einem machen. Bei der Protagonisten Nora geht es soweit, dass sie Selbstmord begeht. Schon allein dieser Schritt hat mich unglaublich traurig gestimmt und das war erst der Anfang des Buches.
Sie landet in der so genannten Mitternachtsbibliothek, in der sie die Chance hat bestimmte Leben noch einmal zu leben. In diesen ist sie beispielsweise Olympia Sieger, oder eine glückliche Mutter. Doch sie merkt schnell dass jedes Leben auch seine Schattenseiten hat.
Und das war auch wirklich der Punkt, der mich unglaublich zum nachdenken angeregt hat, dass egal wie perfekt dein leben scheint, das ist selbst da auch Dinge gibt die nicht so schön sind.
Ich hatte selten ein Buch gelesen, bei denen ich so viel Tränen in den Augen hatte, so dass ich die Seiten kaum erkennen konnte. Ich weiß nicht wie der Autor das manchmal macht, aber er wählt seine Worte wirklich gezielt aus, um den Leser direkt in der Seele zu treffen.
Die Mitternachtsbibliothek ist ein Ort, der als erstes für eine Art Sicherheit erscheint, aber es ist dennoch auch ein wenig wie ein Gefängnis, bei dem man leicht in Gier verfallen kann.
Gerade als auch ihre Probleme mit der Depression beschrieben wurden hat mich das so sehr mitgenommen und beschäftigt, weil man einfach merkt, wie schlimm Mobbing und Verlust für manche Menschen ist.
Nora war eine wirklich sehr starke Protagonisten, vor der ich unglaublich viel Respekt habe. Sie macht im Laufe des Buches eine sehr starke Wandlung, was ich sehr gut fand und was mich auch ein wenig glücklich gestimmt hat. Das Buch war halt wirklich eine reinste Achterbahnfahrt der Gefühle ich war von glücklich bis zu Tode betrügt, alles war dabei. Und das finde ich schaffen nur wirklich richtig gute Autoren, den Leser wirklich so gefühlsmäßig abzuholen.
Ein Buch über den Sinn des Lebens und der Frage was eigentlich unsere Aufgabe auf dieser Welt ist. Mir hat mich wieder tief berühren können und ich kann euch das Buch wirklich sehr empfehlen.


Fazit

Ein wirklich sehr tolles Buch, was mich sehr nachdenklich gestimmt hat. Noras Geschichte ist sehr bewegend, emotional und mitreißend. Matt Haig beschreibt faszinierend den Sinn des Lebens und das man das Leben so lieben sollte, wie man es lebt.
4,5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Droemer Knaur Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.