Dienstag, 13. November 2018

Rezension zu "Emma und die Weihnachtsväter"


Autor: Bernhard Hagemann
Verlag: cbj
Verlagswebsite: Random House
Seitenzahl: 187
ISBN: 978-3-570-17583-5
Preis: 11,00 Euro

Inhalt

Emma ist sauer: Warum kommt Papa erst an Heiligabend aus Amerika zurück, und nicht, wie geplant, eine Woche vorher?
Gemeinsam mit ihm sucht sie doch immer den Weihnachtsbaum aus! Dann merkt Emma allerdings, dass sie es vergleichsweise gut hat. Denn Gregors Papa zum Beispiel ist zwar im Lande, darf Gregor aber nicht mal besuchen, auch nicht an Weihnachten; ein Richter hat es so entschieden.
Das geht gar nicht, denkt Emma, und sie fasst einen kühnen Plan: Gregor soll diesmal ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk bekommen, und das heißt: Vater!

Meine Meinung

So langsam wird es weihnachtlich und wie leitet man diese magische Zeit besser ein als mit einem weihnachtlichen Kinderbuch.
In dieser Geschichte begleiten wir Emma und ihren besten Freund Gregor. Die zwei wünschen sich nämlich beide, dass ihre Väter an Weihnachten zu Hause sind.
Bei Gregor ist das alles aber nicht so einfach, weswegen Emma einen Entschluss fasst und einen Plan zur Rettung von Weihnachten schmiedet.
Emma wohnt in einem Gasthaus, welches die verschiedensten Leute beherbergt. So lernt sie von der "Esotante" das Meditieren, dass sich Gregor dann auch bald aneignet. Dann gibt es noch die Familie Kowalsky aus Amerika, mit deren Tochter Emma auch ein paar Mal spielt.
Die Geschichte ist wirklich sehr liebevoll und auch kinngerecht geschrieben. Wirklich passend zur Vorweihnachtszeit.
Das Buch könnt ihr auch als Adventskalender nutzen, da es genau 24 Kapitel sind.
Das Buch spiegelt wieder, wie wichtig und auch schön Freundschaft ist, dass man sich auf den anderen verlassen kann und jedes Geheimnis anvertrauen kann.
Die Freundschaft von Gregor und Emma ist sehr verrückt. Anfangs war Emma noch so ein klein wenig genervt von ihm, aber ihm Laufe des Buches entwickelt sich die Freundschaft der beiden.
Die Weihnachtszeit heißt nicht ohne Grund, die Zeit der Wunder. Ein paar dieser Wunder erleben auch unsere zwei Protagonistin.
So muss Emma beispielsweise das Gasthaus allein (okay, mit Gregors Hilfe) schmeißen und später dann noch einen Weihnachtsmann organisieren.
Ihr merkt schon, diese Geschichte ist keinesfalls langweilig. Ich hätte mir vielleicht gewünscht, dass noch ein paar Illustrationen hinzugefügt werden, dass hätte das Buch dann komplett abgerundet.
Die Geschichte an sich hat mir super gefallen, wie gesagt es wurde nie langweilig und lustig war es dazu auch noch.


Fazit

Eine zuckersüße Weihnachtsgeschichte, über zwei Freunde, die sich nur ein was zu Weihnachten wünschen: ihre Väter!
4 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den cbj Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Sonntag, 11. November 2018

Rezension zu "Das Weihnachtscafé in Manhattan"


Autor: Katherine Garbera
Verlag: mtb
Verlagswebsite: Harper Collins
Seitenzahl: 295
ISBN: 978-3-95649-838-1
Preis: 9,99 Euro

Inhalt

Die ersten Schneeflocken fallen, ein Kribbeln liegt in der Luft, und über die Fifth Avenue zieht der köstliche Duft von Schokoladentorte - das festlich geschmückte Candied Apple Café ist bereit für Weihnachten!
Hotelchef Mads Eriksson lässt sich von der besinnlichen Stimmung nichts anmerken. Es ist das erste Weihnachtsfest seit dem Verlust seiner Frau, und seine sechsjährige Tochter Sofia hat zusammen mit ihrer Mutter den Glauben an Santa Claus verloren.
Doch als er Iona, die schöne Besitzerin des Candied Apple Cafés, kennenlernt, beginnt Mads`gefrorenes Herz zu tauen.
Wird er etwa sein ganz persönliches Weihnachtswunder erleben?

Meine Meinung

Oh ja, ich bin sowas von bereit für ein Weihnachtsbuch! Und wie beginnt man die Vorweihnachtszeit besser, als mit einem Buch aus New York City?
Schon das Cover finde ich super ansprechend und auch für die Geschichte sehr passend gewählt. Es geht um das Weihnachtscafé Candied Apple, in dem Iona und ihre Freundinnen jeden Tag schuften.
Als sie den hübschen, aber auch etwas mürrischen Mads kennenlernt ist es um sie geschehen und eine wundervolle Geschichte voller Höhen und Tiefen beginnt.
Schon das das Buch in New York, in der Stadt die niemals schläft spielt, hat mich sofort in seinen Bann gezogen.
Im Laufe des Buches wechselt man zwischen den Perspektiven von Iona und Mads, was auch gut so war, denn ich konnte Mads sehr schlecht einschätzen am Anfang.
Iona, als Protagonistin, ist super, ich mochte ihre wundervoll humorvolle Art und Weise. Zudem ist sie auch ein totaler Weihnachtsfan, wie ich, sodass ich mich auch da sehr gut mit ihr identifizieren konnte.
Mir war die Story allerdings manchmal ein wenig zu vorhersehbar und es waren mir auch zu viele Zufälle. Ich meine klar, es ist ein Weihnachtsbuch, wo man damit rechnen kann, dass ein wenig Kitsch vorhanden ist aber das war mir manchmal zu viel des Gutem.
Dennoch gab es einige Momente, die ich zuckersüß fand, so typische "Hach-Effekte" eben.
Das ist doch auch eigentlich, dass was man von einem Weihnachtsbuch erwartet, oder? Kitsch!
Klar, habe ich oben gesagt das es zu viel war, aber einige Szenen, fand ich dann doch einfach zum Dahinschmelzen.
Mads konnte ich wie gesagt anfangs schwer einschätzen, er hatte Szenen, wo er super süß war und in der nächsten dachte ich schon wieder das er ein ziemlicher Idiot ist.
So ging es auch das ganze Buch über, immer wieder ein Hin und Her, zwischen sie lieben sich oder nicht. Irgendwann wird das auch mal zu viel, beim dritten Mal um genauer zu sein.
Da ein Happy End sowieso vorprogrammiert ist, dachte ich mir das man sich dieses Chaos der Gefühle auch hätte sparen können, dass hat nämlich für mich das Buch ganz schön gezogen.
Das Ende war wundervoll, genauso wie ich es mir gedacht und auch gewünscht habe.
Keiner möchte ein Weihnachtsbuch ohne Happy End lesen, seien wir mal ehrlich! :)
Umso schöner fand ich dann diesen Sprung in die Zukunft.
Aber wie gesagt, im Großen und Ganzen ist das Buch wirklich empfehlenswert, für alle die ein wenig entspannen wollen in der Weihnachtszeit.
Und seit ich das Buch gelesen habe, könnte ich nonstop Kakao trinken :D


Fazit

Ein sehr süßer Roman, voller Liebe, Freundschaft und das Wunder der Weihnachtszeit. Begebt euch in die Stadt die niemals schläft und erlebt zusammen mit Protagonistin Iona die Geschichte ihres Lebens.
4 von 5 Sterne

Vielen lieben Dank an den Harper Collins Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Montag, 5. November 2018

Rezension zu "Der Tätowierer von Auschwitz"



Autor: Heather Morris
Verlag: Piper
Verlagswebsite: Piper Verlag
Seitenzahl: 296
ISBN: 978-3492-06137-7
Preis: 16,00 Euro


Inhalt

1942 wird ein junger slowakischer Jude nach Auschwitz deponiert. Von nun an ist Lale Sokolov der Gefangene 32407. Die SS macht ihn zum Tätowierer: Er muss die Häftlingsnummern in die Unterarme seiner Mitgefangenen stechen.
Eines Tages tätowiert er die Nummer 34902 auf den linken Arm eines jungen Mädchens - und verliebt sich auf den ersten Blick in Gita.
Eine Liebesgeschichte beginnt, an deren Ende das Unglaubliche wahr werden wird: Sie überleben beide.


Meine Meinung

Dieses Buch ging mir wirklich unter die Haut. Ein unglaubliches Buch, was mich sehr berührt hat.
In dieser Geschichte begleiten wir Lale, wie er in das KZ nach Auschwitz-Birkenau deponiert wird. Hier bekommt man vor Augen geführt, wie die Menschen da behandelt wurden und wie grausam es wirklich war.
Die Gefangenen bekommen Nummern auf ihre Arme tätowiert und bekommen die Haare abrasiert, dann wird gearbeitet, hart gearbeitet. Manche überleben dieses Prozess nicht.
Lale wird Dank seiner Sprachkenntnisse zum Tätowierer befördert und muss jetzt neue Gefangene tätowieren. Die Angst ist sein ständiger Begleiter.
Wie die Autorin das alles rüberbringt hat mir sehr gut gefallen. Schonungslos und wirklich wahr. Die Menschen freuten sich damals über hartes Brot, weil es sonst nichts zu essen gab. Das muss man sich mal vorstellen, zu was Menschen imstande sind.
Das hat mir manchmal wirklich die Sprache verschlagen.
Geweint habe ich das erste Mal, als Lale miterlebt, wie einige Gefangene vergast werden. Das hat in mir einfach nur Schmerz ausgelöst. Was muss dieser Mensch nur alles miterlebt haben...
Als er dann Gita, oder auch Nummer 34902 kennenlernt, beginnt das große Versteckspiel. Auch hier ist die Chance erwischt zu werden, sehr groß. Und das würden beide mit dem Tod bezahlen.
Insgesamt findet man in diesem Buch Einblicke, die man so aus Dokus niemals bekommen hätte.
Die beiden haben nie den Glauben dran verloren es wirklich aus dem KZ lebend rauszuschaffen und sie haben es auch geschafft.
Lale wurde später in eine Folterkammer gebracht, da er illegal Essen und Medikamente schmuggelte. Das schlimme daran: Ein Freund von ihm muss ihn foltern. Dan passiert das Unglaubliche und er bekommt seinen alten Job zurück.
Als die Amerikaner und die Russen später einfallen, verlieren sich die beiden und finden sich erst später wieder.
Ihre Liebe hielt bis zum Tod der beiden!
Diese Geschichte hat mich einfach so berührt. Nicht nur, weil die beiden eine grausame und brutale Vergangenheit zusammen erlebt haben, sondern weil ihre Liebe alles überstanden hat. Und das macht für mich wirklich wahre Liebe aus!
Falls ihr jetzt neugierig geworden seit, würde ich euch das Buch gern ans Herz legen. Es ist keine leichte Geschichte, aber eine die wirklich schonungslos über eine grausame Zeit berichtet.



Fazit

Dieses Buch hat mich bewegt, berührt und einfach nur fesseln können. Die Liebe von Lale und Gita ist so stark, dass nichts sie aufhalten kann.
5 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Piper Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Rezension zu "Der Insasse"


Autor: Sebastian Fitzek
Verlag: Droemer Knaur
Verlagswebsite: Droemer Knaur
Seitenzahl: 377
ISBN: 978-3-426-28153-6
Preis: 22,99 Euro


Inhalt

- Um die Wahrheit zu finden, muss er seinen Verstand verlieren. -

Vor einem Jahr verschwand der kleine Max Berghoff. Nur der Täter weiß, was mit ihm geschah.
Doch der sitzt im Hochsicherheitstrakt der Psychiatrie und schweigt. Max` Vater bleibt nur ein Weg, um endlich Gewissheit zu haben: Er muss selbst zum Insassen werden.


Meine Meinung

Ich kann gar nicht beschreiben, wie lange ich gewartet habe um dieses Buch endlich in den Händen zu halten.
Schon die Aufmachung des Buches ist wieder unglaublich schön und auch kreativ gestaltet. Auch der Buchschnitt mit den roten Seiten ist schon ein Blickfang.
Als ich begonnen habe zu lesen, merkte ich sofort wieder den gewohnten Schreibstil des Autoren. Ich war von der ersten Seite an gefesselt und wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen.
In diesem Buch begleiten wir Till Berghoff, der seinen Sohn vor einem Jahr verloren hat. Und dessen Mörder sitzt in der Psychiatrie. So beschließt Till sich selbst einweisen zu lassen.
Ein unglaubliches Abenteuer beginnt, was mir auch teilweise eine Gänsehaut beschert hat.
Sebastian Fitzen schafft es wirklich jedes Mal seinen Leser von Grund auf zu verwirren und unvorhersehbare Szenen zu erschaffen.
Ich konnte es manchmal gar nicht glauben und musste teilweise die Abschnitte wiederholen, weil man einfach mit sowas nicht rechnet.
Wer schon seine anderen Bücher toll findet, wird mit diesem sicherlich nicht enttäuscht werden.
Gerade auch, weil ziemlich brutale Dinge geschehen, die mich auch nach Luft schnappen ließen.
Ich muss sagen auch das Ende hat mich überrascht. Ich meine, klar, jeder stellt irgendwo seine Vermutungen auf, wer den der Mörder sein könnte. Ich lag zwar völlig daneben, aber das ist ja bei Fitzek auch nicht gerade leicht.
In diesem Buch wechselt man zwischen den Charakteren hin und her. Das Augenmerk liegt zwar auf Till aber man bekommt auch Einblick in die Sicht eines Arztes oder auch des Mörders selbst. Also ihr merkt schon, eine ziemlich verzwickte Geschichte.
Fitzek wäre nicht Fitzek, wenn er auf sein Ende noch einen drauf setzt. Sprich, man denkt als Leser, das ist schon das Ende obwohl die wahre Lösung auf der vorletzten Seite lauert. Aber das ist typisch für einen Autoren wie Fitzek.
Ich habe das Buch wirklich durchgesuchtet, da ich wie in einem Bann war und nicht mehr ablassen konnte von dem Buch. Kennt ihr sowas auch, wenn man förmlich am Buch klebt?
Nochmal zum Ende: Es war für mich wie gesagt eine große Überraschung, sehr gut ausgearbeitet und sehr brutal beschrieben.
Ich möchte auch gar nicht zu viel verraten, aber als ich es wusste, kam mir einige Szenen logischer vor als anfangs. Man muss sich bloß erstmal auf seinen Gedankengang einlassen.
Und wer jetzt dachte, das wars, falsch gedacht. Der Autor hat eine total coole Idee gehabt, denn er hat seine Danksagung als Thriller verfasst. Ich meine, wie cool ist das denn?
Lasst die euch auf keinen Fall entgehen!




Fazit

Ein Buch, das mich von der ersten bis zur letzten Seite wieder völlig in seinen Bann ziehen konnte. Ein typischer Fitzek, mit allerhand Spannung, Aktion und Verwirrung.
4,5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Droemer Knaur Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Donnerstag, 1. November 2018

Rezension zu "Der Weltenexpress"



Autor: Anca Sturm
Verlag: Carlsen
Verlagswebsite: Carlsen Verlag
Seitenzahl: 376
ISBN: 978-3-551-65411-3
Preis: 14,99 Euro


Inhalt

Nacht für Nacht sitzt Flinn Nachtigall an einem stillgelegten Bahnhof: dem Ort, wo zwei Jahre zuvor ihr Bruder verschwand.
Bis eine Abends ein Zug einfährt, gezogen von einer gewaltigen, rauchspukenden Lokomotive. Und Flinn ... stürzt als blinde Passagierin in das Abenteuer ihres Lebens!
Denn der Zug ist der Welten-Express, ein fahrendes Internat voller außergewöhnlicher Jugendlicher, angetrieben mit magischer Technologie. Ein Ort, an dem Flinn Freunde findet - und Feinde.
Ein Ort voller Geheimnisse. Doch das größte Geheimnis verbirgt sich in Flinn selbst.


Meine Meinung

Ein aufregendes Abenteuer, dass für mich auf den ersten Moment wie der "Polarexpress" klang. Das Cover verspricht einem ja auch schon, sich auf ein grandioses Abenteuer einzulassen.
Man begleitet die Protagonistin Flinn Nachtigall, auf ihrem Weg ihren verschollen Bruder Jonte zu finden. Dabei werden ihr einige Steine in den Weg gelegt, die sie natürlich beseitigen muss. Aber das geht ohne Hilfe natürlich nicht ganz so einfach.
Umso besser, dass sie in dem geheimnisvollen Welten-Express, um den sich auch einige Geheimnisse ranken, einige Freunde findet, denen sie auch ihr Vertrauen schenken kann.
Das Buch würde ich Kids ab 12 Jahren empfehlen. Da einige Begriffe verwendet werden, mit denen 10 jährige noch nichts anfangen können, würde ich da eine Grenze ab 12 Jahren setzen.
Der Schreibstil hat mir ganz gut gefallen, er war sehr angenehm und ließ sich wirklich leicht lesen. Allerdings fand ich ihn für Kinder ein wenig zu schwierig. Es wurde sehr viel drum herum erzählt und manchmal ist dadurch das Wesentliche in den Hintergrund gerutscht, was sehr schade ist.
Die Idee des Buches, ein Abenteuer in einem Internat auf Schienen, fand ich persönlich eine ganz coole Idee.
Die einzelnen Charaktere haben mir auch wirklich gut gefallen, weil jeder wirklich einen ganz eigenen, individuellen Charakter hatte.
Man entdeckt natürlich im Laufe des Buches, einige Geheimnisse, über den Welten-Express aber auch über Flinn.
Die verrate ich euch an der Stelle natürlich nicht. :)
Aber ich kann euch versprechen, da erwartet euch ein wirklich spannendes Abenteuer.
Das Buch ist in einzelnen Kapiteln unterteilt, die immer ca. 10-20 Seiten umfassen, also eine gute Länge um von Kapitel zu Kapitel zu lesen.
Die einzelnen Kapitelüberschrifen werden auch immer mit einem kleinen Zug verziert, was ich total niedlich fand.
Ich hoffe ich konnte euch, ein wenig neugierig auf diesen Band machen, denn es wird auch noch eine Fortsetzung geben, soviel steht fest.
Das Buch endet nämlich mit einem Cliffhanger, der nur noch mehr Lust macht zum Weiterlesen.
Also, lasst euch diese Geschichte nicht entgehen und springt auf, auf den Welten-Express.



Fazit

Ein sehr schönes Kinderbuch, mit allerhand Spannung und Geheimnissen. Trotz der kleinen Schwachstellen habe ich mich für
4 von 5 Sterne entschieden.

Vielen lieben Dank an den Carlsen Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Mittwoch, 31. Oktober 2018

Rezension zu "Der kleine Brautladen am Strand"


Autor: Jane Linfoot
Verlag: mtb Verlag
Verlagswebsite: Harper Collins
Seitenzahl: 412
ISBN: 978-3-95649-795-7
Preis: 9,99 Euro


Inhalt

"Brides by the Sea" ist der niedlichste Brautladen von ganz Cornwall. In dem kleinen Haus an der Strandpromenade werden die geheimsten Wünsche jeder Braut erfüllt: vom perfekten Kleid bis zur leckersten Hochzeitstorte.
Und genau für die ist Poppy zuständig - eigentlich. Denn als plötzlich die Hochzeitsplanerin ihrer besten Freundin abspringt, muss Poppy sich um alles kümmern.
Nicht zuletzt um den sexy, aber etwas mürrischen Farmer Rafe. Ist Poppy diesem Chaos gewachsen?


Meine Meinung

Hach, ist das nicht schön? Ein Buch über den wichtigsten Tag des Lebens.
Als erstes muss ich sagen, dass ich es liebe Bücher über Cornwall oder generell England zu lesen, deswegen passte das ganz gut.
Poppy, als Protagonistin hat mir total gut gefallen. Sie ist so ein typischer Hauptcharakter, mit dem man sich als Leser super identifizieren kann. Und das ist, finde ich, das A und O bei einem guten Buch. Man muss sich auf die Charaktere einlassen können, um sich auch auf die Story einlassen zu können.
Das Einzigste, was mich an dem Buch ein wenig "gestört" hat war, dass in erster Linie überhaupt nicht um den Brautladen ging. Der war nämlich eher Nebensache.
Poppy arbeitet später auf einem Gutshof, der dann auch automatisch zum Hauptort wird. Und auf diesem Gutshof arbeitet der geheimnisvolle Rafe, der mich ein wenig neugierig gemacht hat, ich gebe ja zu.
Er kam mir anfangs sehr schüchtern und überhaupt nicht wie der Macho Boy rüber, als das er beschrieben wurde.
Umso schöner finde ich es, wie sehr er in diesem Buch wächst und auch erkennt, dass man nicht perfekt sein muss und das große Glück manchmal vor der eigenen Nase sitzt.
Auf jeden Fall mochte ich das Thema des Buches sehr gern. Hochzeiten und deren Planung hatte ich in der Form noch nicht gelesen und war dementsprechend sehr überrascht und angetan.
Natürlich kommt man um die eigentlich Lovestory nicht drum herum, aber diese nahm nicht den Hauptteil des Buches ein und wurde auch nicht zu kitschig dargestellt. Es wurde ein gutes Maß gefunden.
Poppy ist ein sehr aufgeweckter Mensch, der auch gern mal Kontra gibt und das, finde ich, macht sie als ausdrucksstarke Protagonistin aus.
Die Planung der Hochzeiten klingt natürlich alles super easy aber das ist es leider nicht. Poppy steckt ihr ganzes Herzblut in diese Organisation und beginnt wirklich Freude dafür zu entwickeln. Man merkt förmlich wie sie brennt und in Gedanken schon ihre nächste Hochzeitstorte kreiert.
Das Buch hat mir ausgesprochen gut gefallen, tolle Location und ein sehr angenehmer Schreibstil.
Für den Sommer genau das Richtige um sich mal wirklich Fallen zu lassen.




Fazit

Ein wunderschönes Buch, voller Liebe und Zusammenhalt. Ich konnte es gar nicht aus der Hand legen und wollte immer mehr in Poppys Welt versinken.
5 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den HarperCollins Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Montag, 8. Oktober 2018

Rezension zu "Bienenkönigin"


Autor: Claudia Praxmayer
Verlag: cbj
Verlagswebsite: Random House
Seitenzahl: 345
ISBN: 978-3-570-16533-1
Preis: 17,00 Euro

Inhalt

Doch jenes unheimliche Wesen, das Mel eines Tages vor dem Bienenstock im Garten ihrer WG findet, ist keine der samtigen Bienen, die sie so liebt.
Ganz im Gegenteil: Es ist eine tödliche Miniatur-Drohne, die es offensichtlich auf ihre lebenden "Artgenossen" abgesehen hat.
Nur, wer würde die ohnehin schon bedrohten Bienenvölker, um San Francisco ausrotten wollen? Mel und ihre vier WG-Freunde sind entsetzt und beginnen nachzuforschen.
Und ihre Ermittlungen führen sie unversehens mitten hinein in eine hochbrisante Verschwörung ...

Meine Meinung

Das Buch klang für mich auf den ersten Blick wirklich gut. Ein Thriller über Bienen? Klingt schon einmal nach einer Hausnummer!
Ich finde es immer wichtig, wenn Katastrophen wie beispielsweise das Ausrotten der Bienen, teil eines Buches wird, auch wenn es ein Thriller ist.
Ich hatte hohe Erwartungen an das Buch, da ich mich wirklich sehr auf das Thema und die Umsetzung gefreut habe.
Der Schreibstil war ganz okay, gut für Jugendliche und ohne schwere Begriffe bzw. Fremdwörter. Bis dahin alles gut.
Leider konnte mich die Story überhaupt nicht mitreißen. Ich weiß nicht, aber ich hatte total Probleme mit der Protagonistin Mel, mit der man als Leser keine Verbindung aufbauen kann. Das fand ich sehr schade.
Ein wenig komisch fand ich auch, dass plötzlich Fantasy Aspekte mit einbezogen wurden, denn Mel singt mit ihren Bienen und kann so mit ihnen sprechen. Klingt jetzt auf den ersten Moment nicht ganz schlimm, aber ich persönlich fand, das es zu dieser Story nicht gepasst hat.
Auch im Laufe des Buches entwickelt sich zwischen Mel und ihrem WG-Mitbewohner eine Liebesgeschichte, die für mich auch total unpassend und eher erzwungen erschien.
Der Fokus lag natürlich auf den Bienen und deren Ausrottung. Das fand ich mal einen positiven Aspekt, das wirklich beschrieben wurde, wie wichtig Bienen auch für uns Menschen sind und was die Auswirkungen wenn sie nicht mehr da sind.
Die Geschichte legt eine gute Idee vor, aber es fehlt einfach an Spannung, Tiefe und auch Glaubhaftigkeit.
Als dann auch feststand wer der "Böse" ist, ging alles sehr schnell und die Story flog nur so dahin.
Wie gesagt, die Idee ist wirklich gut aber was die Autorin draus gemacht, konnte mich leider nicht begeistern.
Wie gesagt, von der Grundidee her wirklich spannend und auch vielversprechend, aber leider wurde mir zu viel drum herum erzählt.
Das Ende war für mich nicht wirklich überraschend und kam auch zu schnell, wenn ihr versteht was ich meine.


Fazit

Ich hätte mehr erwartet. Unter dem Thema "Bienen und ihre Ausrottung" kann man sich so viel vorstellen, aber leider hat mich die Umsetzung nicht überzeugt.
2,5 von 5 Sterne

Vielen lieben Dank an den cbj Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.