Donnerstag, 18. Juli 2019

Rezension zu "Stranger Things - Finsternis"


Autor: Adam Christopher
Verlag: Penguin
Verlaswebsite: Random House
Seitenzahl: 513
ISBN: 978-3-328-10491-9
Preis: 15,00 Euro


Inhalt

Sommer 1977: Es ist bereits der dritte Tote in Folge! In der brüllenden Hitze New Yorks treibt ein brutaler Serienmörder sein Unwesen, doch Detective Jim Hooper und seine Kollegin Delgado finden keinen Hinweis auf den Täter.
Als ihnen unter zweifelhaften Umständen der Fall entzogen wird, beschließt Hooper, im Verborgenen weiter zu ermitteln. Schon bald befindet er sich inmitten von New Yorks berüchtigten Streetgangs und riskiert sein eigenes Leben.
Aber gerade als er der Lösung des Falls näher zu kommen scheint, wird die Stadt von einem Stromausfall getroffen, der Hooper in tiefere Abgründe eintauchen lässt, als er je für möglich gehalten hat ...


Meine Meinung

Woahh! Was für ein Buch. Ich muss gestehen, ich habe seit Langem nicht mehr ein Buch so verschlungen wie dieses. Da aktuell gerade die 3. Staffel von Stranger Things läuft, war ich gleich doppelt gespannt auf die Fortsetzung der Vorgeschichte. In diesem Band geht es ausschließlich um Jim Hooper, den ich schon im Laufe der Serie in mein Herz geschlossen habe. Die Frage, die wir Fans uns doch alle stellen: Was passierte mit dem Polizisten bevor er nach Hawkins kam und die Serie ihren Lauf nahm?
Ich kann euch versprechen: Es wird sooo spannend. Das ganze Buch ist in unterschiedliche Zeiten aufgebaut, sodass man zwischen 1977 und 1984 wechselt. Am Anfang musste ich mich erstmal zurechtfinden, aber dann kommt man gut klar. Jim Hooper erzählt seine Geschichte Elfi, welche im Jahr 1984 spielt.
Die eigentliche Geschichte spielt sich im Jahr 1977 in New York ab. Man lernt einige Charaktere kennen, die in der Serie namentlich mal erwähnt wurden, wie Jim`s Frau Diane und seine Tochter Sara.
Außerdem lernen wir seine Partnerin Delgado kennen, mit der er einige spannende Fälle in New York löst. Zumindest bis sich ein Serienmörder in New York herumtreibt. Jim und seine Partnerin geraten an ihre Grenzen und versuchen gemeinsam diesen besonderen Fall zu lösen.
Dieser Schreibstil des Autoren war einfach genial. Ich hatte teilweise das Gefühl ich lese einen Thriller statt einem Jugendbuch. Ich mochte total gern, wie die Spannung aufgebaut wurde und man als Leser selbst miträt und Detektiv spielt.
Mit der Serie an sich hat das Buch wenig zu tun. Die einzigen Charaktere, die man wirklich aus der Serie kennt, sind Hooper und Elfi.
Wir erfahren allerhand über sein Leben als Detective und wie sehr er seine Frau und seine Tochter geliebt hat und diese auch beschützt hat.
Mich erinnert die Geschichte immer etwas an Stephen King, da dieser es auch schafft eine so mystische Atmosphäre so schaffen.
Ich will jetzt nicht sagen, dass ich mich gegruselt habe, aber es gab Szenen die mich sehr geschockt hatten.
Auf jeden Fall hat die Geschichte einen absoluten Suchtfaktor, gerade am Ende konnte ich nicht mehr aufhören mit lesen.
Ich glaube, nach dem Buch mag ich Jim Hooper noch mehr als sowieso schon. Die Geschichte hat mir unglaublich gut gefallen, da es richtig actiongeladen ist und ich richtig mitfiebern konnte.
Ich bin auf jeden Fall begeistert.



Fazit

Ein richtig cooles Buch, welches ich euch nur empfehlen kann. Spannend, mitreißend und voller Action. ich liebe es!
5 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Penguin Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Dienstag, 16. Juli 2019

Rezension zu "Der zauberhafte Eisladen - Einmal Magie mit Schokosoße"


Autor: Heike Eva Schmidt
Verlag: Boje
Verlagswebsite: Bastei Lübbe
Seitenzahl: 215
ISBN: 978-3-414-82532-2
Preis: 12,00 Euro

Inhalt

Eben noch hat Elli mit den Familienhühnern Ente, Picksel und Lady Gacker eine Zirkusnummer für das Schulfest eingeübt. Doch dann sind die Hühner auf einmal wie vom Erdboden verschwunden.
Sind die drei etwas ausgebüxt? Oder wurden sie gar entführt? Elli weiß nicht weiter.
Doch zum Glück ist Großvater Leonardo nicht weit. In ihm findet Elli einen Helfer in der Not - und vielleicht hat Nonno ja auch eine Idee, wie sie mit einer Portion magischen Eis den Tieren auf die Spur kommen können?

Meine Meinung

Magisches Eis und ein spannendes Abenteuer. Auf diese Fortsetzung habe ich mich echt gefreut und wurde auch nicht enttäuscht. Das Kinderbuch ist einfach nur zuckersüß.
Wie schon im ersten Band begleiten wir Ella und ihren Großvater, der Elli beibringen will eine echte Eis Magierin zu werden. Elli und ihre Freunde planen einen Zirkusauftritt und proben daher ziemlich hart. Bis plötzlich in ihrer Klasse ein neuer Mitschüler auftaucht, der Elli nicht zu mögen scheint.
Auf die Fortsetzung habe ich mich wie gesagt schon sehr gefreut. Ich meine es geht um Eis, wer sagt da schon Nein?
Natürlich ist auch Ellis Großvater mit von der Partie und gemeinsam mit Elli zaubert er wieder die leckersten Eissorten mit einem Schuss Magie. Als Ellis Hühner plötzlich entführt werden, beginnt das Abenteuer.
Den Schreibstil der Autorin mochte ich super gern. Er war sehr kindgerecht und ließ sich locker und leicht lesen. Die einzelnen Illustration waren auch super niedlich und haben die Geschichte auch super unterstrichen.
Schon der erste Teil hat mir echt gut gefallen, umso mehr habe ich mich gefreut, das die Fortsetzung jetzt auch erschienen ist.
Wisst ihr, ich liebe solche Storys mit Zauberei und Magie, vor allem in Kinderbüchern ohne Gewalt.
Die Geschichte ist so voller Liebe, Freundschaft und Zusammenhalt. Ein echtes Abenteuer.
Mein persönliches Highlight aus diesem Buch waren definitiv Ellis Hühner: Ente, Lady Gacker und Picksel. Die drei waren einfach Zucker pur und ich habe sie sofort ins Herz geschlossen.
Vor allem hat mir total gefallen, dass die Hühner auch mal zu Wort kommen konnten und sozusagen über ihre Entführung berichten. Das war im ersten Band noch nicht, sodass es auf jeden Fall eine Überraschung war.
Beim Lesen habe ich auch total Lust auf Eis bekommen, kennt ihr das, wenn man liest und die Person aus dem Buch isst auch was, dass man da automatisch mitessen will?
Ich hätte mir gewünscht, dass der Unterricht von Ellis Opa Leonardo etwas in den Hintergrund geraten ist. Ich hoffe das das im dritten Band nochmal mehr thematisiert wird.
Ich bin gespannt, welches Abenteuer Elli und ihre Freunde im nächsten Band erleben werden und ob Elli die Chance bekommt ein magisches Eis herzustellen.


Fazit

Eine super süße Fortsetzung, die absolut gelungen ist. Mir hat das Buch sehr gefallen und ich empfehle euch auf jeden Fall die ganze Reihe zu lesen.
4 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Bastei Lübbe Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Rezension zu "Wörter mit L"


Autor: Tamara Bach
Verlag: Carlsen
Verlagswebsite: Carlsen Verlag
Seitenzahl: 172
ISBN: 978-3-551-55386-7
Preis: 11,00 Euro

Inhalt

Auf einmal sind alle verliebt. Paulines beste Freundin Natascha und die blöde Leonie auch. Angeblich sogar Paulines Mutter, sagt jedenfalls Papa. Aber das kann Pauline sich nun wirklich nicht vorstellen. Trotzdem benehmen sich plötzlich alle so komisch und streiten sich um nichts und wieder nichts, fast als würden sie nicht mehr dieselbe Sprache sprechen. Aber zum Glück gibt es Musik, Hunde, einen kleinen Bruder und viele schöne Wörter.
Vor allem welche mit L.

Meine Meinung

Lustig, lebhaft und leicht. Dieses Buch hat mir absolut gut gefallen. Eine Geschichte über die erste Liebe und das Chaos einer Heranwachsenden. Alle aus Paulines Umfeld sind verliebt und das ist ihrer Meinung nach echt komisch.
Den Schreibstil der Autorin mochte ich echt gern und das Buch ließ sich locker und leicht lesen.
Die Kapitel hatten eine gute Länge und waren anfangs mit einer niedlichen Illustration geschmückt. Pauline ist ein sehr aufgewecktes Mädchen, das zwischen ihren Eltern hin und her pendelt, da diese geschieden sind.
Das Cover sieht so zauberhaft aus und hat mich sofort angesprochen. Insgesamt war die Geschichte einfach nur süß. Man merkt richtig, das sich Pauline und ihre Freundinnen in einem Alter befinden, indem Jungs zu einem wichtigen Thema werden. Für Pauline ist das alles Neuland und sie versteht nicht warum ihre beste Freundin Natascha plötzlich so anders ist.
Es werden vor allem Probleme in der Pubertät angesprochen. Sei es das Verhalten oder auch das Miteinander in der Klasse.
Natascha ist etwas reifer als Pauline und beschäftigt sich mehr mit dem Thema Jungs und das kann sie besser mit Leonie, die Pauline gar nicht leiden kann.
Die Geschichte ist jetzt auch nicht allzu schwer geschrieben, sodass man sich gut in Paulines Charakter hineinversetzen kann.
Ich finde es gut, wenn Themen wie die Pubertät in einem Roman thematisiert werden. Das ist vielleicht gerade für Kids in demselben Alter ein gutes Buch.
Als Pauline von ihrer Stiefmutter eine Schreibmaschine bekommt, entdeckt sie in dieser ihre Leidenschaft für Wörter. Insgesamt ist sie sehr wissbegierig und sucht immer nach Fremdwörtern.
Als sie dann auch einen Jungen kennenlernt, stellt sie fest, das Jungs doch gar nicht so schlimm sind, wie sie einst gedacht hat.
Die Geschichte beschäftigt sich eher mit Freundschaft und ist leichte Kost, deswegen könnt ihr hier nicht so viel Spannung und Action erwarten.
Mir hat das Buch auch jeden Fall ganz gut gefallen, es war erfrischend und ich mochte die Art, wie die Autorin geschrieben hat sehr gern.


Fazit

Ein niedliches Buch, welches sich mit der Pubertät und anderen Problemen beschäftigt, aber alles auf eine total niedliche Art.
4 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Carlsen Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Rezension zu "Diebische Elstern"


Autor: Kirsten Smith
Verlag: Carlsen
Verlagswebsite: Carlsen Verlag
Seitenzahl: 267
ISBN: 978-3-551-58407-6
Preis: 12,00 Euro


Inhalt

Den Schmuck aus dem Laden bringen, ist zugleich der aufregendste und schlimmste Teil. Ich gehe extra langsam und eben vor, ein rosa Strandkleid zu bewundern, während ich unterm Ärmel meines Pullis das Preisschild und den kleinen Bar-Code-Sensor abreiße. Ich lasse das Schild und den Sensor fallen und gehe weiter durch die Sportabteilung.
Neunzig Sekunden später bin ich am Ausgang zur Straße. Ich hole tief Luft, mache den letzten Schritt durch die elektronische Pforte - die in 87 Prozent der Fälle nur Show ist, aber trotzdem ist es die letzte, unheimlich aufregende Hürde - und stoße die Tür auf.
Befreiend schlägt mir die kalte Winterluft entgegen. Ich beschleunige meine Schritte und laufe Richtung Parkplatz. Dann biege ich um die Ecke und renne direkt in einen Sicherheitsmann hinein.


Meine Meinung

Okay, dieses Buch klingt nach einem echten Girls-ang Abenteuer. Und soll ich euch was verraten? Es ist auch so :)
Wir begleiten Elodie, Moe und Tabitha durch die Highschool und erleben wirklich ein super spannendes Abenteuer mit ihnen.
Vorweg erstmal, vielleicht kennt ihr ja die Serie auf Netflix schon. Aber glaubt mir, das Buch ist ganz anders. In meinem Fall war es so, dass ich zuerst das Buch gelesen habe und dann die Serie geschaut habe. In einigen Dingen unterscheiden sich die beiden schon ziemlich voneinander. Falls ihr aber die Serie schon kennen solltet, solltet ihr dennoch das Buch lesen, da es vom Aufbau und auch vom Ablauf her ganz anders ist.
Unterteilt wird das Buch in die drei Mädchen, sodass jede mal zu Wort kommt. Dabei fällt auf, dass jede der Mädchen ihren Teil wie eine Art Tagebuch schreibt. Bei Tabitha überwiegt der Text und sie schreibt sehr ausführlich und detailreich. Bei Moe ist es ähnlich, auch sie erzählt ausschweifend und so, dass man sich als Leser auch direkt angesprochen fühlt. Bei Elodie dagegen sind die Sätze sehr abgehackt und auch der Text ist immer sehr kurz gehalten.
Im Grunde geht es in diesem Buch um Kleptomanie. Einen Drang, ständig Dinge zu klauen. Deswegen lernen sich die drei in einer Selbsthilfe Gruppe kennen und eine Freundschaft entsteht. Aber dann gibt es natürlich auch noch die Highschool und Jungs. In der Serie ist das bei Moe und Tabitha relativ ähnlich bei Elodie dagegen sehr abschweifend, denn in der Serie ist sie lesbisch.
Auf jeden Fall erleben die drei Mädels ziemlich viele und verrückte Sachen zusammen, die sie auch immer näher zusammen schweißt.
Ich mochte das Buch auf jeden Fall sehr gern. Es gab überraschende Momente, spannende Szenen und absolut witzige Stellen. Gerade die Protagonistin Moe hat einige witzig Sachen rausgehauen.
Der Schreibstil der Autorin war sehr jugendlich und modern. So kommen einige Jugendwörter auch hier zum Einsatz.
Das Cover ist passend zur Serie gestaltet und zeigt die drei Hauptfiguren. Am meisten mochte ich im Buch Tabitha, da diese sich im Laufe der Geschichte sehr zu ihrem positiven verändert. Sie lernt, dass es nicht nur heißt immer nur bekannt zu sein und beneidet zu werden, sondern wie wichtig es ist wenn man echte Freunde hat, auf die man sich verlassen kann. In der Serie dagegen mochte ich Moe sehr gern, auch sie zeigt Stärke und setzt sich für andere ein, so dass man sieht, das ihre harte Schale manchmal nur Fassade ist.
Das Buch hat mir auf jeden Fall sehr gefallen, aber wie gesagt, man kann es nicht mit der Serie vergleichen.
Was denkt ihr? Schaffen es die drei nicht mehr rückfällig zu werden und erneut zu klauen?



Fazit

Ein super cooles und witziges Jugendbuch. "Diebische Elstern" hat mir von der Idee und der Aufmachung echt gefallen. Ich habe vorher noch nie ein Buch über Kleptomanie gelesen und demnach auch etwas neues dazu gelernt.
5 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Carlsen Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Rezension zu "Die geheime Drachenschule - Der Drache mit den silbernen Hörnern"


Autor: Emily Skye
Verlag: Baumhaus
Verlagswebsite: Bastei Lübbe
Seitenzahl: 230
ISBN: 978-3-8339-0581-0
Preis: 10,00 Euro


Inhalt

Henry ist überglücklich. Endlich hat er seinen Drachen gefunden und ein magisches Band zu ihm geknüpft. Auch wenn die Ausbildung zum Drachenreiter kein Zuckerschlecken ist - gemeinsam mit Phönix fühlt er sich allen Herausforderungen gewachsen.
Doch plötzlich erscheint Henry ein fremder Drache in seinen Träumen, der ihn um Hilfe bittet. Was hat es mit dem geheimnisvollen Wesen auf sich?
Und warum sind seine Hörner versilbert? Gemeinsam mit seinen Freunden macht Henry sich auf den Weg, das Rätsel zu lösen.


Meine Meinung

Ich war super gespannt, auf das neue Abenteuer mit Henry und seinen Freunden. Der erste Band hat mir so gut gefallen, sodass ich auch total Vorfreude auf das neuste Abenteuer mit den Drachen hatte.
Das Buch, sowie die Charaktere sind wieder unglaublich niedlich und liebevoll herausgearbeitet. Wir befinden uns, wie zu Ende des ersten Bandes auf der Insel Sieben Feuer, auf der Kinder zu Drachenreitern ausgebildet werden.
Jedes dieser Kinder wurde eines Clans hinzugewiesen und später auch einem Drachen. Henry ist einer davon, obwohl dieser im ersten Band dabei ziemliche Schwierigkeiten hatte.
Auch in diesem Band wartet ein neues Abenteuer darauf, entdeckt und gelesen zu werden.
Sehr schön fand ich diesmal, dass man sozusagen mal live am Drachenunterricht teilnehmen konnte und auch etwas über die Geschichte und Fähigkeiten der Drachen gelernt hat. Dazu gibt es auch in der Mitte des Buches ein wunderschönes Anschauungsbild, auf dem man super die einzelnen Fähigkeiten erklärt sieht.
Insgesamt waren die einzelnen Illustrationen super süß und sehr liebevoll gestaltet. Aber auch die Geschichte konnte mich wieder absolut begeistern und mitreißen. Dieses Buch ist für jeden kleinen (und vielleicht auf großen) Abenteurer genau das Richtige.
Henry begibt sich wieder auf eine spannende Mission um das Leben der Drachen zu retten und ist dabei auch auf die Hilfe seiner Freunde angewiesen.
Zudem entdecken wir diesmal den Sport Drachenball, der vom Sinn her etwas an Quidditch erinnert.
Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm und passte perfekt zur Geschichte. Immer wieder schön finde ich auch, die Botschaft die das Buch mit sich bringt: Das man sich auf wahre Freunde immer verlassen kann.
Ich habe mich selbst auch immer ertappt, wie ich mit gerätselt habe und immer mehr über die Fähigkeiten der Drachen entdecken wollte.
Der "neue" Drache war nochmal Abwechslung zur Geschichte und man wollte als Leser selbst diesen Drachen retten. So gefesselt war man.
Die Geschichte ist dynamisch, spannend und ein absolut geniales Fantasy Abenteuer.
Eine wundervolle Fortsetzung, die genauso viel Potenzial hat wie der erste Band.


Fazit

Okay, ich bin begeistert. Die Fortsetzung hat mir absolut gut gefallen und ich bin sehr gern wieder zurück nach Sieben Feuer gereist.
Für Abenteurer das perfekte Buch!
5 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Bastei Lübbe Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Dienstag, 2. Juli 2019

Rezension zu "Das Labyrinth des Fauns"


Autor: Cornelia Funke/ Guillermo del Toro
Übersetzer: Tobias Schnettler
Verlag: Fischer
Verlagswebsite: Fischer Verlag
Seitenzahl: 318
ISBN: 978-3-7373-5666-4
Preis: 20,00 Euro


Inhalt

"Vor langer, langer Zeit ...
... lebte in einem unterirdischen Reich, in dem es weder Lügen noch Schmerz gab, eine Prinzessin. Sie träumte von der Welt der Menschen: von einem blauen Himmel, von der Sonne und dem Gras und dem Geschmack des Regens. Als sie ihren Wächter entkam und in unsere Welt gelangte, vergaß sie, wer sie gewesen und woher sie gekommen war.
Ihr Vater hörte nie auf, nach ihr zu suchen. Er wusste, dass ihre Seele unsterblich war, und dass sie eines Tages zu ihm zurückkehren würde. In einem anderen Körper, einer anderen Zeit.
Vielleicht an einem anderen Ort. Er würde auf sie warten ...
Bis ans Ende der Zeit."


Meine Meinung

Ich wusste schon immer, dass Cornelia Funke eine sehr gute Autorin ist. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich ihr neustes Werk euch heute vorstellen darf.
Vielleicht kennt ihr den Film "Pan`s Labyrinth", bei dem Guillermo del Toro die Regie übernahm. Auf diesem Film basiert das Buch und ich fand das auf jeden Fall sehr cool.
Um erstmal etwas zum Cover zu sagen: Es sieht fantastisch aus! Bei allen Fantasy-Begeisterten wird bei dem Anblick das Herz höher schlagen. Es verspricht schon eine fabelhafte Geschichte.
Der Schreibstil der Autorin konnte mich auch absolut begeistern. Ich konnte mich richtig in die Geschichte hineinversetzten und war wie gefesselt.
Ofelia, die Protagonistin, ist ein kleines Mädchen, welches sehr aufgeweckt ist und auch sehr abenteuerlustig. Ich mochte sie von Anfang an sehr gern und habe ich mich auch sehr gefreut, das Abenteuer mit ihr zu erleben. Der Faun hat mir bei dem ersten Übereintreffen eine ziemliche Gänsehaut beschert und ich muss sagen, er war sehr geheimnisvoll.
Man war wie entführt. Entführt in eine fantasievolle Welt, aus der man nicht so einfach entfliehen kann. Ich konnte wirklich nicht mehr aufhören zu lesen und wollte immer mehr von den Geheimnissen des Fauns erfahren.
Die Autorin schafft es wirklich eine unglaublich tolle Atmosphäre zu schaffen. Ich mochte die Aufgaben der kleinen Ofelia und habe mich selbst dabei erwischt, wie ich sie lösen würde.
Natürlich gibt es auch allerhand Nebencharaktere, die mir sehr gefallen haben. Dieses Buch hat auf jeden Fall für mich Potenzial zum Lieblingsbuch zu werden.
Die einzelnen Illustrationen haben mir sehr gut gefallen und lassen das Buch auch nochmal extra mysteriös und geheimnisvoll wirken. Die Bilder waren wirklich wunderschön und passten super gut zu der Geschichte.
Hach, ich komme aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus. Für mich war das Buch einfach nur mehr als gelungen und ich würde es allen Fantasy Begeisterten ans Herz legen.
Das Ende kam für mich sehr überraschend und ich war erstmal kurz sprachlos. Also rechnet mit einem unerwarteten Ende.
Dieses Buch wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben und ich hoffe ich konnte euch jetzt etwas neugierig machen.



Fazit

Ein fabelhaftes Buch, voller Magie und Fantasie. Mir hat es sooo gut gefallen und hoffe das ich es euch auch ans Herz legen konnte.
Verdiente 5 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Fischer Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Montag, 1. Juli 2019

Rezension zu "Ich, Onkel Mike und Plan A"


Autor: Alice Gabathuler
Verlag: Cargo 44
Verlagswebsite: Website der Autorin
Seitenzahl: 177
ISBN: 9783748181293
Preis: 9,99 Euro

Inhalt

Das kann doch nicht wahr sein: Leons Vater lässt den lang ersehnten Abenteuerurlaub platzen!
Schwer enttäuscht haut Leon ab zu Onkel Mike aka Rapper Gängsta X, der gerade tief in den Bergen seinen nächsten Hit schreibt. Und Leon wird ihm dabei helfen! So steht es zumindest auf seinem Plan. Natürlich auf Plan A, denn einen Plan B brauchen echte Kerle nicht. Denkt Leon.
Bis er neben Onkel Mike auf der Kante eines Wasserfalls steht und springen soll ...

Meine Meinung

Habt ihr schon mal einen richtigen Abenteuerurlaub erlebt? Richtig mit Lagerfeuer, campen und Musik unter freiem Himmel.
Wenn nicht, dann seit ihr bei diesem Buch genau richtig. Und wenn doch, dann auch, denn dann findet ihr allerhand Inspiration.
Wir begleiten unseren Protagonisten Leon, der sich nichts sehnlicher wünscht als einen Camping Urlaub mit seinem Dad.
Allerdings kommt etwas dazwischen und Leon beschließt kurzerhand zu seinem Onkel Mike, dem Rapper, in ein kleines Dorf zu fahren.
Dort erlebt er dann den Abenteuer Urlaub, den er sich gewünscht hat, wie richtig Kerle eben. Dieses "Wie richtige Kerle" hat mich irgendwie immer ganz schön gestört. Egal ob von einem Wasserfall springen oder für paar Stunden nichts essen, alles ist wie richtige Kerle.
Ich weiß auch nicht, aber ich fand den Ausdruck immer so unpassend.
Ansonsten war alles sehr kurz gehalten und ich hatte das Buch auch sehr schnell durch. Für Kinder also genau richtig.
Mit dem Schreibstil konnte ich mich noch nicht 100%ig anfreunden. Es war spannend und witzig, ohne Frage aber für mich hat dennoch das gewisse Etwas gefehlt.
Die Charaktere waren leider auch nicht ganz so meins. Ich mochte Paula total gern, da sie eine rebellische Seite hat und dennoch eine sehr verletzliche Seite hat.
Leon und Onkel Mike mochte ich leider nicht so gern, bzw. fand ich beide etwas anstrengend. Die Abenteuer, die die beiden erleben fand ich wirklich witzig und auch gelungen.
Die Geschichte war relativ schnell vorbei, weil das Buch auch nicht so viele Seiten hatte und alles etwas gequetscht wirkte.
Ansonsten fand ich es für Jungs eine wirklich niedliche Geschichte. Wie gesagt, das Buch hatte jetzt nicht den "Wow" Effekt hervorgebracht, wie andere.
Das Ende hat mir gut gefallen und hat das Buch damit auch gut abgeschlossen.


Fazit

Leider konnte mich das Buch nicht vollständig begeistern, dennoch war es eine Geschichte die man lesen kann.
3 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an Josia Jourdan und das Team von BoD, die mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.