Freitag, 16. August 2019

Rezension zu "Das Brauhaus an der Isar"


Autor: Julia Freidank
Verlag: Rowohlt
Verlagswebsite: Rowohlt Verlag
Seitenzahl: 438
ISBN: 978-3-499-17673-6
Preis: 14,99 Euro

Inhalt

Bayern, 1897. Antonia Pacher verlässt den verarmten Hof ihrer Familie, um in München Geld zu verdienen - und entdeckt die schillernde Welt der Schwabinger Boheme. Als die junge Frau schließlich Arbeit in einer Brauerei erhält, muss sie von Anfang an um ihren Platz im Unternehmen kämpfen.
Denn unter den Angestellten - Schankmädchen, Brauburschen und Brauknechten - findet Antonia nicht nur Freunde, sondern auch Gegner, die ihr bei jeder Gelegenheit Steine in den Weg legen.
Dass es zwischen ihr und dem Erben der Brauerei, einem unberechenbaren Melchior Bruckner, gewaltig knistert, macht das Ganze nicht eben leichter. Melchiors ehrgeizige Mutter Franziska kämpft ebenfalls. Sie will endlich den großen Erfolg und auf dem Oktoberfest ausschenken. Doch auch sie hat Feinde, konkurrierende Bierbrauer, die bereits eine vernichtende Intrige in Gang gesetzt haben ...

Meine Meinung

Nachdem ich jetzt eine historische Serien gesehen habe bin ich etwas auf den Geschmack gekommen. Und da hat mich dieses Buch hier ganz besonders angelacht.
Das Ganze spielt im Ende des 19. Jahrhunderts in München. Antonia, die Protagonistin, wächst in einer armen Familie auf und wagt eines Tages den Sprung und reist in die Großstadt. Insgesamt hat mich die Thematik sehr angesprochen und mich hat es interessiert, wie Bier damals hergestellt wurde.
Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil, der sich wirklich locker und leicht lesen ließ, allerdings für die damalige Zeit doch sehr modern. Etwas gewöhnen musste ich mich auch an den teilweise gesprochenen bayrischen Dialekt. Es war eine coole Idee, allerdings war mir das persönlich schon zu viel. Ihr ist auch die Mischung zwischen Liebe, Intrigen und Spannung sehr gut gelungen.
Anfangs wird man natürlich erstmal zugeschüttet mit Namen und Jahreszahlen, die ich erst nicht so richtig einordnen konnte. Am Ende des Buches findet man allerdings ein Glossar, welches zur Orientierung der Figuren dient.
Antonia als Hauptfigur hat mir wirklich gut gefallen und ich konnte mich gut mit ihr identifizieren. Sie macht auch eine unglaubliche Wandlung im Laufe des Buches durch. Sozusagen vom Entlein zum Schwan. Anfangs ist sie eher schüchtern und traut sich vieles nicht zu. Allerdings merkt sie schnell, dass man so nicht weit kommt in der großen Stadt München und stärkt ihr Selbstbewusstsein.
Sie hat es auch nicht leicht, da immer wieder Steine in ihren Weg gelegt werden und die verschiedensten Personen versuchen ihr zu schaden.
Natürlich herrschen nicht nur Intrigen in dem Buch, sondern auch eine leichte Liebesgeschichte entsteht. Diese findet allerdings im Hintergrund statt und wird nicht zum Hauptwerk der Geschichte, was ich auch gut fand. Ich fand es sehr interessant, wie die Bierherstellung in der damaligen Zeit vonstatten ging und habe auch noch einiges dazu gelernt. In der Geschichte trifft man auch auf bekannte Persönlichkeiten, wie Albert Einstein und Richard Strauß.
Melchior, der andere Protagonist, wächst in einer guten Familie auf, hat aber nach dem Tod des Vaters die Verantwortung für die Brauerei. Und natürlich ist da noch seine Mutter, der alles was er tut ein Dorn im Auge ist. Als sich die Brauerei noch mit einer anderen konkurriert, gerät alles aus den Fugen und weitere Intrigen werden gesponnen.
Für mich war die Geschichte schon spannend und lehrreich, aber irgendwie hat das entscheidende I-Tüpfelchen gefehlt.
Das Cover finde ich übrigens super schön und es spiegelt auch super die Geschichte wieder. Ich mochte auch das Setting von München und Umgebung total gern, vor allem wie die Autorin die Häuser und die Brauereien beschrieben hat. Das Familienhaus von Melchiors Familie war ein Traum und ich konnte es mir beinahe bildlich vorstellen.
Der Auftakt des Buches hat mir gut jeden Fall gefallen und ich bin gespannt, was der nächste Band noch bereithalten wird.


Fazit

Ein super spannendes und interessantes Buch, voller Intrigen und Abenteuer. Ich bin gespannt auf den nächsten Band.
4 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Rowohlt Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Rezension zu "Friedhof der Kuscheltiere"


Autor: Stephen King
Verlag: Heyne
Verlagswebsite: Random House
Seitenzahl: 606
ISBN: 978-3-453-50407-3
Preis: 10,99 Euro

Inhalt

Hinter dem Kleien Tierfiedhof liegt ein verwüstete indianische Grabstätte. Ob Katze oder Mensch: Wer hier beerdigt wird, wandelt sich zum Albtraum für die Hinterbliebenen.

Meine Meinung

Ich habe mich mal wieder an einen Stephen Kin gewagt. Ich finde bei dem Autoren muss man sich immer etwas klar, dass es abnormal und sehr strange wird.
"Friedhof der Kuscheltiere" gilt ja als Klassiker unter den Stephen King Romanen und ich dachte mir, wenn jetzt schon die Neuverfilmung rauskommt, warum nicht auch lesen.
Ich muss gestehen ich bin immer ein kleiner Angsthase, wenn es heißt irgendwelche Puppen oder so werden ins Leben zurückgeholt. Da könnte ich schon zähneklappernd vor dem Buch sitzen. Als ich aber "ES" damals gelesen habe, wusste ich mich ja jetzt auch worauf ich mich da einlasse.
Stephen Kin hat einen krassen Schreibstil. Und damit meine ich, dass er es wirklich jedes Mal schafft mich an das Buch zu reißen und wie besessen dran zu lesen. Auch bringt er immer ein gutes Maß an Spannung und Action mit rein, und natürlich Grusel, der darf bei seinen Romanen ja nicht fehlen. Mir ist aufgefallen bei der Geschichte, das diese auch in Maine spielt, wie schon zahlreiche andere Bücher von ihm.
Mich fasziniert es jedes Mal, was für eine Fantasie der Mann hat. Also überhaupt erstmal auf so eine crazy Idee zu kommen finde ich schon beeindruckend. Er beschreibt dieses Grauen von dem Friedhof so detailgetreu, dass man als Leser das Gefühl hat Teil dieser Geschichte zu sein.
Louis ist der Protagonist, mit dem ich mich ganz gut anfreunden konnte. Er liebt seine Familie über alles und steht auch für diese ein. Als er zum ersten Mal auf den Friedhof trifft, ahnte ich schon, das etwas Schreckliches passieren wird.
Gerade auch zum Ende hin steigerte sich die Geschichte nochmal unglaublich und ich muss wirklich sagen, dass ich teilweise eine Gänsehaut hatte. Den Titel konnte ich trotzdem nicht ganz nachvollziehen, da Kuscheltiere hier gar keine Rolle spielen, sondern Haustiere. "Friedhof der Haustiere" klingt anscheinend zu harmlos.
Mir hat außerdem noch gut gefallen, wie sich Louis charakterlich in diesem Buch ändert. Ob jetzt gut oder schlecht, sei jetzt mal dahin gestellt.
Man merkt halt auch anhand des Lesens, wie sehr der Autor sich mit der Materie Tod beschäftigt hat. Er hat unglaublich gut recherchiert und Informationen zusammengetragen, dass einige Sachen in diesem Buch eben nicht nur Fantasy sondern Realität waren.
Stephen King hat einfach mal wieder abgeliefert und ein Meisterwerk geschaffen. Er schafft es wirklich Wahn, Verwirrung und Grusel unter einen Hut zu bringen. Ich würde mich selbst jetzt nicht unbedingt als Horror Fan bezeichnen, aber ich fand es grandios.
Anders wird es natürlich auch noch, wenn man selbst Haustiere hat und sich fragt, ob man ähnlich gehandelt hätte. Gerade auch als der Kater zurück ins Leben kam, merkt man wie der Spannungsbogen sich langsam steigert und immer wieder etwas Unvorhergesehenes passiert. Es ist einfach krass, wenn man beim lesen so im Flow ist, dass man schon beim leisesten Geräusch zusammenzuckt und denkt Church schleicht hier gleich um die Ecke. Das haben bei mir noch nicht viele Autoren geschafft.


Fazit

Ein Klassiker, den es sich auf jeden Fall zu lesen lohnt. Stephen King schreibt wieder grandios und ich garantiere euch, es wird gespenstisch.
5 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Heyne Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Rezension zu "Doors - Wächter"


Autor: Markus Heitz
Verlag: Knaur
Verlagswebsite: Droemer Knaur Verlag
Seitenzahl: 287
ISBN: 978-3-426-52463-3
Preis: 9,99 Euro

Inhalt

Als sein Lehrmeister überfallen wird, hat Anton keine Wahl: Er selbst muss nun die geheimnisvolle Tür fertigstellen, an der dieser unermüdlich arbeitete. Die uralten Aufzeichnungen dazu sind verwirrend. Kann die Tür mithilfe mysteriöser Steinsplitter wirklich derlei Wunder vollbringen, wie es in den antiken Zeilen beschrieben steht?
Und plötzlich nehmen die Angreifer auch Anton ins Visier, jagen ihn, wollen um jeden Preis verhindern, dass er das Werk seines Meisters vollendet. Wer sind die Gegner?
Anton bleibt nur wenn Zeit, um zu verstehen und zu überleben ...

Meine Meinung

Nachdem ich die erste Staffel von Doors total durchgesuchtet habe, habe ich mich jetzt besonders auf die zweite Staffel gefreut.
Begonnen habe ich mit "Wächter", in dem es auch drei Protagonisten gibt. Einmal die Hackerin Nott, den Schreiner Anton und Milana.
Es geht auf jeden Fall rasant los und auch wie bei den Vorgängern ist der Anfang gleich. Anfangs musste ich mich schon sehr aufs lesen konzentrieren, da man erstmal mit einigen Namen überschüttet wurde, aber das legt sich im Laufe des Buches.
Der Schreibstil hat mir auch super gefallen. Markus Heitz hat eine ganz besondere Art zu schreiben, die den Leser total an die Geschichte fesseln und nicht mehr so schnell loslassen.
Ich hatte das Buch auch relativ schnell durch, da ich einfach nicht aufhören konnte mit lesen und ich immer die Frage im Hinterkopf hatte: "Was kann jetzt noch passieren?"
Was ich auch echt cool fand, dass es eine kleine Anspielung auf die erste Staffel gegeben hat und man sozusagen merkt, dass die Geschichten miteinander verbunden sind.
Es geht natürlich in erster Linie wieder um die mysteriösen Türen und um die magischen Steinsplitter. Man bekommt auch nochmal einen Einblick, was die Türen eigentlich können und warum diese so wertvoll sind.
Anton bekommt die große Aufgabe eine dieser Türen zu bauen und macht sich damit natürlich auch Feinde. Eine regelrechte Hetzjagd beginnt.
Gleichzeitig begleiten wir die Hackerin Nott, die sich in diverse Systeme reinhackt um Informationen für eine Organisation zu sammeln, die hinter den Steinsplittern her ist. Dabei gerät sie auch ins Fadenkreuz, obwohl sie nicht wirklich weiß, wie gefährlich ihre Mission eigentlich ist. Über Milana hat man in diesem Band nicht viel erfahren, außer dass sie die Tochter von einem ziemlich hohen Tier ist, der ihr eine Botschaften über die Türen hinterlässt.
Ihr merkt also, die Geschichte ist ziemlich spannend und mitreißend. Es war auf jeden Fall anders als die erste Staffel, denn hier ist man dabei, wie die Türen überhaupt erst entstehen.
Aber natürlich reist auch einer der Protagonisten durch die Tür, aber ich verrate euch jetzt nicht wer ;)
Von der Idee her hat mir das Buch auf jeden Fall gefallen und ich habe mich unterhalten gefühlt.
Die Cover sind diesmal auch ähnlich gehalten wie die Vorgänger, sehr dunkel und mysteriös.
Wichtig ist vielleicht noch zu erwähnen, dass ihr auch hier die Bände unabhängig voneinander lesen könnt, und das finde ich persönlich echt cool.
Insgesamt ist es eine Geschichte von Macht, Abenteuer und Gewalt. Auch einige Sci-Fi Elemente sind mit eingebaut, die nochmal etwas Abwechslung in die Story bringen.
Ich bin jetzt auch jeden Fall sehr gespannt, was die anderen Bände noch für mich bereithalten.


Fazit

Nachdem ich die erste Staffel von Doors sehr gefeiert habe, habe ich mich jetzt umso mehr auf die zweite Staffel gefreut, die mich auch nicht enttäuscht hat.
5 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Droemer Knaur Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Rezension zu "Verliebt in Bloomsbury"


Autor: Annie Darling
Verlag: Penguin
Verlagswebsite: Random House
Seitenzahl: 413
ISBN: 978-3-328-10112-3
Preis: 10,00 Euro


Inhalt

Nina steht auf Bad Boys. Die wahre Liebe ist wild und voller Leidenschaft, daran glaubt sie ganz fest. Mit weniger wird sie sich auf keinen Fall zufrieden geben! Doch Jahre mieser Online Dates haben ihr nur Loser und Affären eingebracht.
Da taucht Noah wieder in ihrem Leben auf, der Computer-Nerd aus ihrer Schulzeit, der von der ganzen Klasse gemobbt wurde. Eigentlich sieht er inzwischen gar nicht mal so schlecht aus, findet Nina - und muss überrascht feststellen, dass ihr Herz in seiner Gegenwart auf unerklärliche Weise schneller schlägt. Noah erinnert sich nicht daran, dass Nina ein Teil der schlimmsten Zeit seines Lebens war.
Und Nina ist plötzlich sehr daran gelegen, dass das so bleibt ...


Meine Meinung

Die Geschichte von Bloomsbury geht in die dritte Runde und darauf habe ich mich besonders gefreut, da ich Nina als Charakter schon in den anderen Büchern ganz toll fand.
Nina ist eine Person, die ich anfangs nur sehr schwer einschätzen konnte aber im Laufe der Bücher immer mehr mochte. Ich habe ihr einfach gewünscht, dass auch sie, die immer so unnahbar wirkt, auch ihr Happy End findet.
Das Ganze spielt wieder in der Buchhandlung Happy Ends, die wir auch schon in den Vorgängern kennengelernt haben. Genauso spielen auch Posy und Verity mit, um die sich die ersten beiden Bände drehten.
Nina ist insgesamt ein sehr direkter Mensch und wirkt auf andere im ersten Moment etwas einschüchternd. Sie ist tätowiert und trägt gern Retro Sachen. Dennoch ist sie charakterlich echt total lieb und hat auch einen weichen Kern.
Als sie auf Noah trifft merkt man, dass sie sehr verletzlich ist und auch schüchtern sein kann. Vor allem springt man in ihre Schulzeit zurück und erlebt nochmal wie sehr Noah unter dem Mobbing gelitten hat. Dadurch das Mobbing auch ein aktuelles Thema ist, fans ich gut, dass die Autorin das so aufgegriffen hat.
In diesem Buch begegnen wir auch Ninas Familie und merken, dass sie eher kein gutes Verhältnis zu ihrer Mutter hat.
Aber dennoch liebt sie ihre Familie über alles, vor allem ihre Nichten. Insgesamt das Setting von London finde ich immer so schön und perfekt für eine romantische Story.
Der Schreibstil hat mir wieder echt gut gefallen und es ließ sich flüssig lesen. Es wurde nie langatmig und die Seiten flogen nur so dahin. Besonders gut gefallen hat mir Ninas Liebe zu "Sturmhöhe" und das immer wieder einzelne Zitate mit eingebracht wurden. Sie spricht auch sehr viel von Leidenschaft und man merkt, dass sie diese auch in ihren Job als Buchhändlerin mit einbringt.
Die Geschichte ist einfach so liebevoll geschrieben, dass es sich jedes Mal anfühlt wie nach Hause kommen. Ich mag Ninas Art einfach super gern und finde es gut, dass sie immer sehr offen gegenüber Menschen ist.
Vor allem die Dates von Noah und Nina habe ich absolut gefeiert. Das waren so typische unperfekte perfekte Dates.
Auch die Art und Weise, wie Noah mit Nina umgegangen ist, war einfach zuckersüß. 
Man fühlt sich auch gleich durch das Setting des Buchladens und London, total in einen Kitsch Roman versetzt. Aber Kitsch war es gar nicht. Im Gegenteil, so sollte eine Liebesgeschichte sein, die auch nah an der Realität ist.
Mir hat der dritte Band von Bloomsbury auf jeden Fall gefallen und ich würde nicht "nein" zu einer Fortsetzung sagen.


Fazit

Hach, es war einfach wieder schön zurück nach Bloomsbury zu reisen und wieder auf bekannte Charaktere zu treffen. Eine wunderschöne Reihe!
4 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Penguin Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Donnerstag, 1. August 2019

Rezension zu "Das kleine Waldhotel - Ein Sommergast für Mona Maus"


Autor: Kallie George
Verlag: Schneiderbuch
Verlagswebsite: Egmont Schneiderbuch
Seitenzahl: 185
ISBN: 978-3-505-14247-5
Preis: 12,00 Euro


Inhalt

Die Bewohner des Waldhotels bereiten sich höchst geschäftig auf die Hochzeit von Fräulein Prickel mit Herrn Stachlig vor, da besucht ein neuer Gast das Hotel - eine Mäusedame! Sie ist geschickt mit den Pfoten und in der Küche ebenso begabt wie Monas Mutter. Könnte sie eine Verwandte sein?
Inmitten der Hochzeitsvorbereitungen schlägt der Blitz im Farnholzwald ein und löst einen Waldbrand aus. Die Angestellten verlassen im Angesicht der Gefahr das Hotel und gehen zurück zu ihren Familien.
Aber wohin soll Mona gehen?


Meine Meinung

Es geht wieder zurück in den Farnholzwald zu unserer kleinen Mona Maus. Hach, ich freue mich so sehr, obwohl es mich auch etwas traurig macht, da dies der finale Band ist.
Es gibt gleich zu Beginn ein Wiedersehen mit allen Angestellten des Hotels, denn die Hochzeit von Fräulein Prickel steht bevor.
Wie schon bei den anderen Teilen, konnte mich der Schreibstil wieder begeistern und ich war sofort wieder gefesselt von der Geschichte.
Die ganze Art, wie das Buch aufgebaut ist, gefällt mir einfach so gut und ist total niedlich. Das Cover sieht sehr schön und einladend aus und passt sich damit auch der handelnden Jahreszeit: dem Sommer!
Eine große Gefahr ist wieder da und Mona muss wieder ganz viel Mut beweisen. Der Sommer ist ziemlich warm und so entsteht durch einen Blitz ein Waldbrand. Der ganze Wald ist in Gefahr und natürlich auch das Waldhotel.
Wir lernen in diesem Buch auch eine neue Figur kennen und zwar eine andere Maus, die etwas mit Monas Vergangenheit zu tun haben scheint.
Ihr merkt also es wird nochmal richtig spannend und gerade für Kids ein echtes Abenteuer.
Die Geschichte ist einfach so niedlich, dass ich sie euch wirklich ans Herz legen möchte. Insgesamt die Reihe, immer je eine Jahreszeit, hat mir so gut gefallen und ich muss gestehen, dass ich tatsächlich etwas traurig bin.
Die Illustrationen in diesem Buch sind auch wieder mehr als gelungen und geben dem Buch noch den letzten Touch.
Hach, ich kann aus dem Schwärmen gar nicht mehr herauskommen. Fakt ist, die Reihe ist der absolute Wahnsinn und gerade für Kids ab 8 Jahren auch schon zum selber lesen echt gut geeignet. Die Schrift hat eine gute Größe und auch die Kapitel eine gute Länge. Und glaubt mir, ihr verliebt euch sofort in die Geschichte und die kleine Maus.
Mona, als Protagonistin hat mir wieder richtig gut gefallen. Die will man irgendwie immer knuddeln. Aber auch die anderen Figuren, wie Monas beste Freundin Tilda oder ihr Chef Herr von Walde, habe ich sofort ins Herz geschlossen. Umso schöner war es, dass alle im Finale nochmal zueinander gefunden haben.
Ich kann euch versprechen, das Ende wird nochmal emotional und wir erfahren noch etwas über Monas Vergangenheit und über das ihrer Eltern.
Ein ganz tolles Buch!



Fazit

Der finale Band von der Waldhotel Reihe, den ich mit gemischten Gefühlen beendet habe. Zum einen hat mir das Buch mega gut gefallen, aber ich werde die Bücher über die kleine Maus echt vermissen.
5 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Egmont Schneiderbuch Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Rezension zu "Das Rezept unserer Freundschaft"


Autor: Kelly Killoren
Verlag: ullstein
Verlagswebsite: Ullstein Verlag
Seitenzahl: 363
ISBN: 978-3-548-29108-6
Preis: 9,99 Euro

Inhalt

Kein Mann in Sicht, der Traum vom eigenen Restaurant liegt auf Eis, und mit ihren drei allerbesten Freundinnen hat sie sich auch verkracht - Billys Leben mit vierzig ist nicht gerade ein Genuss.
Kurzerhand packt sie ihre Sachen, lässt das glitzernde New York hinter sich und zieht ins beschauliche Hudson Valley. Hier will sie sich als Köchin verwirklichen. Doch Problemen kann man nicht davonlaufen - und besten Freundinnen erst recht nicht.

Meine Meinung

Ein sommerlich, romantischer Roman, der mich schon vom Cover her total angelacht hat. Auch der Klappentext klang für mich wirklich vielversprechend und ich war sehr gespannt.
Wir begleiten unsere Protagonistin Billy auf ihrem Weg ihrem Traum zu folgen. Sie kocht unheimlich gern und hat sich immer gewünscht dieses Hobby eines Tages zu ihrer Berufung zu machen.
Als sie auf einer Hochzeit dem charmanten Ethan kennenlernt, weiß sie das ihr Traum gar nicht mehr so weit entfernt ist. Ethan ist selbst Koch und kocht viel mit regionalen Zutaten, was Billy natürlich gleich beeindruckt. Klar, wem würde das nicht und dann sieht er auch noch gut aus, was will man mehr?
Dann gibt es auch noch Billys beste Freundinnen Sarah, Lucy und Lotta, die alle ihr eigenes Päckchen mit sich zu tragen haben. Billy versucht allen eine gute Freundin zu sein und vergisst dabei selbst auf ihr Wohlbefinden zu achten.
Als sich die Clique zerstreitet, beschließt sie zu Ethan zu gehen und mit ihm gemeinsam zu kochen. Das Abenteuer beginnt.
Der Schreibstil der Autorin hat mir echt gut gefallen, es ließ sich locker und zügig lesen. Die Gerichte, die im Buch genannt wurden, klangen echt super und ich hätte mir gewünscht, dass man eventuell das Rezept am Ende des Buches findet. Vor allem die Melonen Suppe hat mich begeistert.
In der Geschichte geht es wirklich mit den Gefühlen hin und her. Das Buch ist auf jeden Fall was für den Urlaub oder Zwischendurch, da es wirklich nicht allzu schwer geschrieben ist und man gut entspannen kann beim lesen.
Die Figuren fand ich gut gewählt und man konnte zu allen eine Bindung aufbauen. Ich persönlich mochte Billy natürlich sehr gern, obwohl ich ihr gern mal einen Schubs in die richtige Richtung gegeben hätte.
Die Protagonistin und ihre Freundinnen sind alle über vierzig und zeigen, dass man für nichts zu alt ist um nochmal richtig durchzustarten. Die Botschaft hat mir echt gefallen.
Mir hat auch gefallen, dass das Essen nie in den Hinterrund geraten ist und immer ein Teil der Geschichte geblieben ist. Natürlich spielt auch das Thema Liebe eine Rolle, weil ganz ohne gehts dann doch nicht.
Ich mochte es einfach in die Geschichte abzutauchen und mit Billy neue Rezepte zu entdecken und ihre wahre Liebe zu finden.
Ich kann euch die Geschichte auf jeden Fall empfehlen, wenn ihr auf eine leichte Lektüre steht und euch in der Welt des Kochens ein wenig informieren wollt.
Ich habe für mich auf jeden Fall ein paar Tipps und Tricks zum Thema Kochen und Backen aus dem Buch mitgenommen.


Fazit

Eine wirklich niedliche Geschichte, die sich rund um das Thema Kochen dreht. Billy ist eine tolle Protagonistin, die man einfach gern haben muss.
4 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Ullstein Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Dienstag, 30. Juli 2019

Rezension zu "Love Curse - Gefährliche Küsse"


Autor: Rebecca Sky
Verlag: Heyne fliegt
Verlagswebsite: Random House
Seitenzahl: 383
ISBN: 978-3-453-272-19-4
Preis: 14,00 Euro

Inhalt

Rachel hat einen unverzeihlichen Fehler begangen: Sie hat sich in Ben verliebt, einen Sterblichen. Damit verstößt sie als direkte Nachfahrin des Liebesgottes Eros gegen alle Gesetze des Universums. Um diese verbotene Liebe zu verhindern, lässt die mächtige Göttin Heda Rachel gefangen nehmen und stellt zugleich Ben vor eine schreckliche Wahl.
Nur wenn die beiden einander bedingungslos vertrauen, haben sie ein winzige Chance gegen den Zorn der Götter ...

Meine Meinung

Lange haben wir drauf gewartet und nun ist es endlich soweit. Die Fortsetzung von "Love Curse"!!
Den ersten Teil mochte ich ganz gern und war demnach auch gespannt, wie es wohl weitergeht. Insgesamt interessiere ich mich sehr für Mythologie und Götter, vor allem die griechische.
Ich muss sagen, der zweite Teil hat mir etwas besser gefallen als der erste Band. Es war spannend und mitreißend und man hat sich als Leser nie gelangweilt gefühlt.
Den Schreibstil der Autorin war auch echt angenehm und auch sehr jugendlich gehalten, das hat das Lesen nochmal zusätzlich vereinfacht.
In diesem Band geht es wieder um die Protagonistin Rachel, die in Gefangenschaft gerät. Und zwar von Heda, Eros` Tochter.
Auch andere Charaktere aus dem ersten Band sind wieder mit von der Partie, wie Ben, in den sich Rachel unsterblich verliebt hat und ihre beste Freundin Paisley.
Ich mochte es total gern, wie die Spannung aufgebaut wurde und man als Leser total gebannt war. Das Cover spricht mich persönlich jetzt nicht so an, aber dahinter versteckt sich eine wirklich tolle Geschichte. Ein bisschen erinnert es mich immer an Percy Jackson.
Die ganze Story spielt in einem Lager, indem die Liebesgöttinnen festgehalten werden, genauso wie Rachel. Ben hat mir in diesem Band leider gar nicht gefallen, ich wusste nicht so wirklich wie ich ihn einschätzen soll und es wirkte als würde er auf "beiden Seiten" mitmischen. Auch Rachel`s Art war in diesem Buch nicht besser als im ersten Teil. Sie ist sehr naiv und handelt meist unüberlegt und sehr spontan. Zudem leidet sie sehr an Ben`s Zurückhaltung und es entsteht ein ständiges Hin und Her.
Ich hätte mir gewünscht, dass die Autorin mehr auf die griechischen Götter eingegangen wäre und man als Leser auch Einblick darin bekommt.
In diesem Band ist Eros` Tochter Heda der Schurke, die man aber nicht wirklich als diesen wahrnehmen konnte. Sie hat eine komische Art, die man nicht wirklich einschätzen kann. Überraschend für mich waren eine Charaktere, die sich im Laufe des Buches gewandelt haben. Das hat nochmal etwas Stimmung in die Geschichte gebracht.
Im Großen und Ganzem war die Geschichte okay, aber auch kein Brüller.
Bei dem Ende hat die Autorin nochmal Gas gegeben und eine wirklich epische Schlacht geliefert. Das Ende hat mir demnach dann doch ganz gut gefallen. Das Buch endet mit einem Cliffhanger, der Hoffnung auf eine Fortsetzung macht.
Ich würde mich auf jeden Fall freuen, wenn es noch einen dritten Band geben würde, da noch einige Fragen bei mir offen sind.


Fazit

Eine Fortsetzung, die mir etwas besser gefallen hat als der erste Band. Es geht zurück zu den Liebesgöttinnen und wird auf jeden Fall wieder spannend. Trotz kleiner Kritikpunkte ist es
3 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Heyne fliegt Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.