Dienstag, 24. November 2020

Rezension zu "Greg Tagebuch 15 - Halt mal die Luft an"


Autor: Jeff Kinney
Verlag: Baumhaus
Verlagswebsite: Bastei Lübbe
Seitenzahl: 217
ISBN: 978-3-8339-0636-7
Preis: 14,99 Euro

Inhalt


Zugegeben, Familienurlaube sind einfach nicht Gregs Ding. Doch für die Sommerferien hat seine Mom ganz besondere Pläne: eine Tour mit dem Wohnmobil quer durchs ganze Land. Videospiele während der Autofahrt, Wildwasserrafting auf dem Fluss, Gleitschirmfliegen in den Bergen - klingt so, als könnte dieser Urlaub doch ganz cool werden! Jedenfalls so lange, bis Greg und seine Familie auf einem Campingplatz landen, der alles andere als paradiesisch ist. Als es anfängt, wie aus Kübeln zu regnen, steht Greg das Wasser bald bis zum Hals ...

Meine Meinung


Es ist November, das heißt es ist Greg Time. Wie jedes Jahr fiebere ich wie verrückt auf den neusten Band von Gregs Tagebuch hin, denn es ist jedes Mal wie ein Stück Kindheit bekommen.
Ich habe die Bücher früher (und auch heute noch) super gern gelesen und konnte diese immer kaum aus der Hand legen.
Gregs Abenteuer konnten mich jedes Mal aufs Neue begeistern und mitreißen und diese Spannung ist bis heute noch da.
Ich habe die Familie Heffley in den mittlerweile 15 Bänden vollends in mein Herz geschlossen, ja, auch Rodrick.
In dem Buch begleiten wir die Familie, wie sie sich auf einen Camping Urlaub vorbereiten und es ist schon wieder klar, dass alles etwas bisschen im Chaos versinkt. Greg schreibt wieder unglaublich witzig, so dass selbst mich, als mittlerweile Erwachsene, die einzelnen Szenen und Bilder noch begeistern können. Greg ist von der Idee eines Campingurlaubs nicht so ganz angetan, aber auch er dem Ganzen eine Chance und gemeinsam startest die Familie in ein ganz eigenes Abenteuer. Ich muss wirklich sagen das Buch gehört, tatsächlich mit zu einem meiner Lieblingsgreg Bände, da es einfach unglaublich humorvoll ist und Greg wieder zu Höchstform aufläuft.
Mein absoluter Lieblingscharakter ist allerdings die Mutter von Greg, da ich sie einfach unglaublich feiere für ihre Art und sie jedes Mal dazu bei trägt, dass ich lachen muss. Ich mochte Susan auch früher schon total, aber in diesem Buch ist sie wieder absolut genial.
Die Familie ist mit einem Wohnwagen unterwegs und es entstehen einige Probleme, die dann natürlich auch wieder ausarten. Der Autor hat mit der Buchreihe wirklich absolut ins Schwarze getroffen und ich finde es toll, dass ich mit den Büchern aufwachsen konnte und sozusagen mit Greg großgeworden bin.
Ich hatte das Buch leider Gottes wieder unglaublich schnell durch, ich glaube ich habe dafür nur 2 Stunden gebraucht. Klar, es sind auch sehr viele Comic Inhalte wieder mit drin, aber was wäre Greg ohne seine Zeichnungen?
In diesem Band habe ich allerdings auch eine ganz wichtige Figur vermisst, nämlich Gregs besten Freund Rupert. Die beiden sind ja sowieso das absolute Dream Team, aber das habe ich hier etwas vermisst.
Auf jeden Fall wieder ein absolut genialer Band, der mich wieder zum Lachen bringen konnte.


Fazit


Ich liebe Gregs Tagebücher total und auch hier ist wieder ein absolut genialer Band entstanden, den ich euch nur empfehlen kann. Ich freu mich jetzt schon wieder auf den nächsten Band.
5 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Bastei Lübbe Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Rezension zu "Kingsbridge - Der Morgen einer neuen Zeit"


Autor: Ken Follett
Verlag: Lübbe
Verlagswebsite: Bastei Lübbe
Seitenzahl: 1016
ISBN: 978-3-7857-2700-3
Preis: 36,00 Euro

Inhalt


England im Jahr 997. Im Morgengrauen wartet der junge Bootsbauer Edgar auf seine Geliebte. Deshalb ist er der Erste, der die Gefahr am Horizont entdeckt: Drachenboote. Jeder weiß: Die Wikinger bringen Tod und Verderben über Land und Leute. Edgar versucht alles, um die Bürger von Combe zu warnen. Doch er kommt zu spät. Die Stadt wird beinahe völlig zerstört. Viele Menschen sterben, auch Edgars Familie bleibt nicht verschont. Die Werft der Bootsbauer brennt nieder.
Edgar bleibt nur ein Ausweg: ein verlassener Bauernhof in einem Weiler fern der Küste. Während Edgar uns Überleben kämpft, streiten andere um Reichtum und Macht in England. Unter ihnen: der gleichermaßen ehrgeizige wie skrupellose Bischof Wynstan, der idealistischen Mönch Alfred und Ragna, die Tochter eines nur normannischen Grafen.

Meine Meinung


Ich habe mich sehr gefreut das neue Buch von Ken Follett lesen zu können, da ich seine anderen Bücher auch schon super interessant fand und auch historisch sehr gut recherchiert. Natürlich fällt als erstes auf, dass das Buch eine stattliche dicke hat, aber das fällt beim Lesen gar nicht auf, da er wirklich sehr informativ schreibt und die Seiten nur so dahin fliegen.
Ich persönlich lese super gerne historische Bücher, die in England spielen. Zu der Zeit im Jahr 997, habe ich noch kein Buch gelesen, aber ich fand es super interessant und spannend.
Den Schreibstil des Autoren fand ich wirklich angenehm zu lesen, es ist überhaupt nicht lang Art mich sondern eher wirklich sehr informativ. Weil es Tore chen Büchern denkt man ja immer, dass es zu viele Details gibt und zu sehr auf die Historie eingegangen wird, aber das hatte ich bei dem Buch gar nicht das Gefühl. Er hat eine gute Mischung gefunden zwischen dem Geschichtlichen, und dem Roman.
Gerade die Zeit der Wikinger finde ich unglaublich spannend, spätestens nach der Serie Vikings. Ich mag dieses düsterer und Trauer für das die Wikinger stehen und das kam ja auch sehr gut zum Ausdruck.
Die Charaktere mochte ich eigentlich auch sehr gern, sie wurden sehr leicht beschrieben, so dass man sich auch gut in deren Gefühle einfinden konnte. Allerdings waren wir einige Charaktere zu einfach beschrieben, sodass diese nahezu perfekt wirken.
Man muss sich natürlich klar sein, dass es sich hierbei um einen historischen Roman handelt und nicht um ein Action Buch, bei dem auf jeder Seite etwas passiert. Ich kann nicht sagen dass es langatmig war, allerdings gab es einige Kapitel die sich etwas gezogen haben.
Das Buch ist in vier Teile aufgeteilt, die alle mit wunderschönen Illustrationen beginnen. Den Protagonisten Edgar fand ich wirklich süß auf seine Art, obwohl ich ihn manchmal gern geschüttelt hätte, da ich ihm seine Liebe zu Ragna nicht wirklich abgekauft habe. Die Beziehung der beiden war mir irgendwie zu klischeehaft und ich hätte mir da noch ein wenig mehr Drama gewünscht und dass es nicht ganz so vorhersehbar war.
An sich hat mir die Story super gut gefallen, ich habe wirklich sehr viel noch über das frühe Mittelalter gelernt und ich glaube ich werde jetzt auch mehr Bücher in der Richtung lesen, da mich das wirklich sehr interessiert.


Fazit


Ein wirklich interessanter und sehr informativer historischer Roman, der mir wirklich ganz gut gefallen hat.
4 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Bastei Lübbe Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Montag, 23. November 2020

Rezension zu "Der letzte Held von Sunder City"

Autor: Luke Arnold
Verlag: Knaur
Verlagswebsite: Droemer Knaur
Seitenzahl: 318
ISBN: 978-3-426-52616-3
Preis: 14,99 Euro

Inhalt


Guten Tag, mein Name ist Fetsch Philips, und es gibt drei Dinge, die sie über mich wissen sollten, wo sie mich engagieren.
1. Wenn ich nüchtern bleiben soll, kostet das extra.
2. Meine Dienste sind streng geheim.
3. Ich arbeite nicht für Menschen.
Das ist nichts Persönliches - ich bin selbst ein Mensch. Aber nach allem, was passiert ist, sind es nicht die Menschen, die meine Hilfe brauchen. Mein größter Wunsch? Nur ein echter Fall, eine Chance, etwas Gutes zu tun. Denn es ist meine Schuld, dass die Magie für immer verschwunden ist.

Meine Meinung


Auf das Buch habe ich mich total gefreut, da mich dieses düstere und mysteriöse Cover schon sehr angesprochen hat und auch der Klappentext für mich sehr ansprechend klang. Ich habe einen Klappentext in der Art noch nie gelesen und fand es irgendwie erfrischend, und gleichzeitig auch witzig. Hat sich angefangen habe zu lesen merkte schnell, dass das Setting des Buches sehr düster ist und teilweise auch sehr brutal. Der Protagonist des Buches ist Fetsch Phillips, der sozusagen in der Stadt ein Mädchen für alles ist, denn er erledigt Aufträge und ermittelt. Ich hab das Buch teilweise sehr an die Reihe die Flüsse von London von Ben Aaronowitch erinnert. Allerdings in der etwas brutaleren und krasseren Art.
Fetsch ist ein Antiheld, der schon sehr viel in seinem Leben durchgemacht hat und in der Stadt eigentlich ums Überleben kämpft. Er kam mir teilweise sehr gebrochen und verletzt rüber, da er ganz allein in der Stadt ist und sich sozusagen alleine auch durch kämpfen muss. Als er den Auftrag bekommt, einen Lehrer zu finden, hat er eine Aufgabe, wo er tief graben muss.
Sunder City war mal eine Stadt voller Maggie, in der Kreaturen gelebt haben wie Vampire, Drachen oder Sirenen. Das gehört allerdings der Vergangenheit an, denn die Stadt hat ihre Magie verloren und deren Bewohner ebenso.
Ab der Mitte des Buches erfährt man auch etwas über die Vergangenheit des Protagonisten, die in kursiver Schrift geschrieben wurde, damit man nicht durcheinander kommt. Ich fand seine Geschichte wirklich sehr interessant und sie hat mich auch ein wenig berührt, da er etwas Besonderes ist.
Fetsch ist ein Protagonist, der ziemlich abgefuckt ist und der auch gern mal einen über den Durst trinkt, weswegen er mir anfangs etwas suspekt war. Nachdem man seine Geschichte gelesen hat, konnte man ihn auch teilweise besser verstehen und auch seine Handlungen.
Mit dem Schreibstil bin ich leider gar nicht warm geworden, und fand ihn teilweise etwas anstrengend zu lesen. Klar, man gewöhnt sich irgendwann dran, aber leider war der Schreibstil nicht so ganz meins.
Auch die Story hat etwas gebraucht um sich zu entwickeln, war jetzt nicht tiefgründig, aber dennoch an einigen Stellen spannend und man konnte auch mitfiebern.
Der Autor beschäftigt sich sehr viel mit der menschlichen Psyche, so dass das Buch teilweise auch etwas depressiv wirkt, aber an sich war's schon gut. Ich bin jetzt auf jeden Fall gespannt wie es in dem zweiten Band weitergeht, und kann auf jeden vorstellen noch mal einen Auftrag mit Fetsch zu erleben.


Fazit


Ein Fantasyroman, der in der düsteren Stadt Sunder City spielt - einer sterbenden Stadt. Mittendrin Anti-Held Fetsch Phillips, der auf eigene Faust an einem spannenden Fall dran ist. Mysteriöses Setting und geheimnisvolle Ermittlungen.
4 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Droemer Knaur Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Dienstag, 17. November 2020

Rezension zu "Malamander"

 
Autor: Thomas Taylor
Verlag: Hanser
Verlagswebsite: Carl Hanser Verlag
Seitenzahl: 281
ISBN: 978-3-446-26821-0
Preis: 17,00 Euro

Inhalt


Wenn du zum ersten Mal nach Serie-on-Sea kommst, siehst du nichts als einen verschlafenen Badeort. Doch der Schein trügt. Vor der Küste treibt der Malamander sein Unwesen. Jeder hier ist dem legendären Seeungeheuer auf der Spur, aber jeder aus einem anderen Grund. Es gibt Mrs. Hanniver von der Bücher-Apotheke, die für jedes Unglück die richtige Lektüre zur Hand hat. Es Hakenhand, von dem du dich besser in Acht nimmst. Vor allem aber gibt es Herbie Lemon, den12-jährigen Sachenfinder aus dem Grand Nautilus Hotel, der jedes Fundstück zurück in die richtigen Hände bringt. Eines Tages findet er ein Mädchen: Violet ist wild entschlossen, den Malamander aufzuspüren - es ist die letzte Verbindung zu ihren verschollenen Eltern.

Meine Meinung


Ich muss ehrlich sagen, ich habe mich von dem Cover sehr ansprechen lassen und habe erst nach dem ich dieses wunderschöne Cover gesehen habe, den Klappentext gelesen, der aber auch wirklich sehr spannend und mitreißend klang. Der Badeort Erie-on-Sea klang für mich auf den ersten Moment Nach einem ganz normalen Ort, bis ich weiter gelesen habe und festgestellt habe, dass ein Geheimnis da lauert.
Schon als ich das Buch begonnen habe zu lesen, habe ich gemerkt, dass diese Geschichte etwas ganz besonderes ist. Man begleitet den Protagonisten Herbie, der als Sachenfinder in einem Hotel arbeitet. Herbie ist eigentlich noch ein Kind, und wirkt trotz seines Alters sehr erwachsen.
Als er dann auf Violet trifft, beginnt das Abenteuer erst so richtig, denn die beiden sind auf den Spuren des Seeungeheuers Malamander.
Das Setting beziehungsweise die Welt die der Autor hier geschaffen hat, ist sehr geheimnisvoll und düster, aus dem Buch auch so ein bisschen den Charme eines Tim Burton Filmes gibt. Also wer gerne Bücher liest, die etwas mystisch und magisch sind, der ist hier genau richtig. Auch die Charaktere sind total niedlich aber auch skurril dargestellt, was ich mal wirklich anders fand, aber positiv anders.
Im vorderen Teil des Buches findet man noch eine Karte des Ortes, was ich wirklich echt schön fand, da man so auch mal einen Überblick hatte, wo die ganzen Handlungsorte spielen.
Auch der Schreibstil des Autoren hat mir sehr gefallen, da er sich wirklich leicht lesen ließ und er mich mit der Handlung auch ein wenig ins Dunkel geführt hat.
Mich hat das Buch teilweise ein wenig an die Geschichte von Lemony Snicket erinnert, einfach weil die Charaktere so einzigartig und Crazy dargestellt worden.
Die Legende rund um das Seeungeheuer Malamander, fand ich unglaublich spannend und auch rätselhaft, so dass ich mich selber dabei erwischt habe, wie ich eigene Vermutungen aufgestellt habe.
Die beiden handelnden Charaktere, habe ich auch direkt ins Herz geschlossen, weil ich die Freundschaft der beiden wirklich sehr schön fand und es auch Spaß gemacht hat mit den beiden das Abenteuer zu erleben. Vor allem Herbie fand ich einen unglaublich schönen Charakter, der wirklich zeigt, dass wahre Freundschaft alles ist und dass man Hilfe auch zurückbekommen kann.
Mich hat das Buch wirklich positiv überrascht und ich kann es euch nur empfehlen, wenn ihr auch Fantasy Abenteuer liebt und diese auch etwas düsterer und mysteriöser sein können.


Fazit


Ein super spannendes und mitreißendes Fantasyabenteuer, in Eerie-on-Sea. Die skurrilen Charaktere und das düstere Setting hebt das Buch von anderen Kinderbüchern ab und macht es zu etwas ganz Besonderem. 
Mich hat das Buch positiv überrascht!
5 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Hanser Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Montag, 16. November 2020

Rezension zu "Mortina - Wer klopft da an die Tür?"

 
Autor: Barara Cantini
Verlag: dtv junior
Verlagswebsite: dtv Verlag
Seitenzahl: 48
ISBN: 978-3-423-76309-7
Preis: 10,95 Euro

Inhalt


Mortina und ihr geliebter Zombie-Hund Mesto spielen gerade vergnügt "Vampir jagen", als es am Fenster klopft. Wer ist dieser nette, aber seltsame kleine Geisterjunge, der absolut keine Ahnung hat, wie er heißt und woher kommt?
Mortina wittert ein neues Abenteuer und setzt sofort alles in Bewegung, um ihrem neuen Freund zu helfen ...

Meine Meinung


Ich habe mich wieder sehr auf ein neues Abenteuer mit dem kleinen Zombie Mädchen Martina gefreut, denn ich habe die anderen beiden Bände auch geliebt und durchgesuchtet.
In diesem Band geht es um eine geplante Silvesterparty, die von Mortinas Tante geplant und organisiert wird. Doch kurz vor der Feier hört Mortina komische Geräusche und nimmt Bewegungen wahr.
Als sie den Geisterjungen entdeckt, ist für sie klar dass sie ihm irgendwie helfen muss, denn er ist nicht nur unglaublich nett, sondern auch ein echter Hingucker. Sie gibt alles, um ihm irgendwie helfen zu können, und Silvester doch noch zu retten.
Ganz besonders sind in diesem Buch natürlich wieder die einzelnen Illustrationen, die von der Autorin selber angefertigt worden. Es macht unglaublich viel Spaß das Buch zu lesen und nebenbei auch noch zu entdecken, denn es ist mit sehr vielen kleinen Details verziert. Auf den Bildern findet man auch jeweils immer kleine Randnotizen, die von Mortina stammen und mit denen sie zeigen will wie alt die Gegenstände auf den Bildern sind. Ich finde auch immer wieder erstaunlich, wie intensiv und bunt die Bilder sind, dadurch wirken sie einfach noch lebendiger und schöner.
Man trifft natürlich auch wieder auf bekannte Charaktere, wie zum Beispiel die Tante oder auch Mesto dem Hund.
Ich finde die Bücher einfach nur schaurig schön und habe jedes Mal total viel Freude dran, diese zu lesen und zu entdecken. Dieses Buch ist mittlerweile der dritte Band der Reihe, aber ich bin der Meinung, dass man diese auch unabhängig voneinander lesen kann, da alle ein abgeschlossenes Ende haben.
Mittlerweile habe ich das kleine Zombie Mädchen auch in mein Herz geschlossen und finde ihre verpeilte und chaotischer Art einfach nur zuckersüß und freue mich jetzt schon, wenn es weitere Bände mit ihr geben wird.
In der Geschichte dreht sich natürlich alles um den fremden Jungen, dem Mortina unbedingt helfen möchte. Das zeigt einfach das sie ein Mädchen mit einem sehr großen Herz ist und alles tun wird um ihren Freunden zu helfen.
Ich fands auf jeden Fall super süß, wie diese spezielle Freundschaft entsteht und auch aufgebaut wird und habe richtig mit den beiden mitgefiebert. Die Silvesterparty ist natürlich das große Finale des Buches und auch hier hat man wieder unglaublich viel zu entdecken.
Ich würde das Buch Kindern ab fünf Jahren empfehlen, zum Vorlesen oder für Erstleser. Dadurch dass die Bilder auch einen sehr großen Teil des Buches einnehmen, kann man auch die Geschichte anhand der Bilder sich ableiten.


Fazit


Eine super coole und schaurig schöne Geschichte!
5 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den dtv Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Rezension zu "New Earth Project - Tödliche Hoffnung"


Autor: David Moitet
Verlag: Edel Kids Books
Verlagswebsite: Edel Kids Books
Seitenzahl: 296
ISBN: 978-3-96129-170-0
Preis: 14,99 Euro

Inhalt


In einer fernen Zukunft ist die Gesellschaft in zwei Klassen gespalten: Die Reichen leben unter schützenden Glaskugeln, die Armen drängen sich in der überfluteten Water-Zone, wo sie Umweltverschmutzung und Klimaerwärmung schutzlos ausgeliefert sind. Von dort stammt Isis.
Trotz der sozialen Unterschiede entwickelt sie Gefühle für Orion Parker, den privilegierten Sohn des Gründers des New Earth Projekts. Dieses wurde geschaffen, um wöchentlich einer Million Menschen die Reise in eine bessere Welt zu ermöglichen. Doch als Isis`Familie ein Ticket nach New Earth gewinnt, macht Orion eine verstörende Entdeckung ...

Meine Meinung


Als ich mir den Klappentext das Buch ist durchgelesen habe, war mir sofort klar, dass es sich hierbei um eine sehr spannende und mitreißende Geschichte handelt, die mich auf jeden Fall begeistern wird. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Besonders gut gefallen hat mir, dass das Buch aus verschiedenen Sichtweisen geschrieben wurde, so dass man sich gut in jeder Situation der Charaktere einsehen konnte und dieser im besten Fall auch nachvollziehen konnte. Beim Lesen ist auf jeden Fall keine Langeweile aufgekommen, denn die Seiten flogen nur so dahin und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, damit die Geschichte so gepackt hatte.
Das Cover finde ich auch schon sehr ansprechend und mystisch, so dass man sich als Betrachter sofort fragt, welche Geheimnisse wohl in dem Buch noch auf einen warten. Die Kapitel sind auch nicht zu lang, so dass ein Wechsel zwischen den Charakteren gar nicht mal so schlecht war und auch die Schrift hat eine angenehme Größe so dass man sich gut auf das Lesen konzentrieren kann.
Mir waren die Protagonisten von Anfang an eigentlich sehr sympathisch, so dass man auch gut die Geschichte mit denen erleben konnte. Isis fand ich ganz toll, und habe sie direkt ins Herz geschlossen.
Das Setting des Buches fand ich unglaublich. Man hat einfach sehr viel Spaß gehabt, jedes noch so kleine Detail der verschiedenen Welten zu erleben und zu entdecken. Ich hätte mir gewünscht das es noch mehr Landschaftsbeschreibungen, beziehungsweise weitere Details gegeben hätte, beispielsweise in der Glaskuppel.
Der Autor hat einen sehr angenehmen Schreibstil, der konstant spannend war und war auch keine Langeweile aufkam.
Ich fand gut, dass der Autor auf verschiedene Themen eingegangen ist die Umwelt, aber auch die Kluft zwischen Arm & Reich. Er ist auf die verschiedenen Facetten dieser Welt eingegangen und das hat mich echt begeistert und auch mitgerissen.
Ich kann euch das Buch nur empfehlen, wenn ihr auch gern Dystopie lest und einfach in eine ganz spannende und mitreißende Welt reisen wollt.


Fazit


Spannendes Buch, mit wichtiger Botschaft!
4 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Edel Kids Books Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Sonntag, 15. November 2020

Rezension zu "Don`t Love Me"


Autor: Lena Kiefer
Verlag: cbj
Verlagswebsite: Random House
Seitenzahl: 425
ISBN: 978-3-570-16598-0
Preis: 12,90 Euro

Inhalt

Kenzie ist nicht gerade begeistert davon, in den schottischen Highlands ihr Design-Praktikum zu absolvieren. Doch als sie bei ihrem ersten Auftrag den jungen Erben der Luxushotelkette begegnet, ändert sich alles. Der attraktive Lyall fasziniert sie von der ersten Minute an. Doch welches Geheimnis verbirgt er hinter seinem abwesenden Verhalten?

Meine Meinung


Was für ein wunderschönes Buch! Als ich gelesen habe, das die Geschichte von Kenzie und Lyall in Schottland spielt, stand für mich fest: Das muss ich lesen!
Seit der Serie Outlander bin ich ein absoluter Schottland Fan und immer auf der Suche, nach Liebesgeschichten, die in den wunderschönen Highlands spielen.
Ich hätte mir ein wenig mehr von den Landschaftsimpressionen gewünscht. Das heißt, ich hätte mir gewünscht, dass mehr auf die schottische Kultur und Traditionen eingegangen wird. Aber das kommt vielleicht im nächsten Band.
Am Ende des Buches finden die Highland Games statt, was es nochmal für mich rausgerissen hat. Ich meine Kilt, Wettkampf, Schotten ... was will man mehr?
Auf jeden Fall mochte ich den Schreibstil der Autorin sehr gern. Sie schreibt sehr locker und leicht, sodass man sich als Leser sehr gut in die Geschichte hineinfinden kann. Am besten gefallen hat mir ihr Humor, denn es gab einige Szenen, die mich absolut zum Lachen gebracht haben. Es fing schon damit an, das ihr Wohnmobil "Loki" heißt.
Aber auch, dass sich Kenzie und Lyall spielerisch "Mr. Darcy" und "Miss Bennett" nennen, wie das wohl bekannteste Liebespaar der Geschichte aus dem Buch "Stolz und Vorurteil".
Ich fand die Geschichte auch echt zauberhaft, da man richtig die Verbindung zwischen Lyall und Kenzie gespürt hat. Das Buch ist aus zwei Sichtweisen geschrieben, so dass man einmal die Geschichte aus der Sicht von Kenzie erlebt und einmal aus der Sicht von Lyall. Das fand ich auch richtig gut, da man so in beide Gefühlslagen hineinschauen konnte und auch die ein oder andere Handlung der Figur nachvollziehen konnte. Kenzie war mir von Anfang an sehr sympathisch, sie mag Bücher und zeichnet gern. Lyall dagegen konnte ich anfangs sehr schlecht einschätzen, da er von dem einen auf den anderen Moment ein völlig anderer Mensch sein konnte. Dazu kommt, das er ein dunkles Geheimnis verbirgt, was man als Leser natürlich lüften möchte.
Er ist natürlich der typische Bad Boy des Buches, mit der dunklen Seite und Kenzie versucht natürlich alles Gute in ihm zu sehen und ihm sozusagen eine Chance zu geben. Dann kommt aber noch allerhand Drama dazu und es kommt noch einige unschöne Sachen raus, die auch mit seiner Familie zu tun haben und darauf baut das Buch auf. Kennt sie ist dann sozusagen in einer Zwickmühle und weiß dann auch gar nicht mehr so richtig wie sie sich verhalten soll und ob sie das alles überhaupt will. Ich fand die Geschichte auf jeden Fall unterhaltsam und freue mich jetzt auf das nächste Buch, denn bei mir sind immer noch ein paar Fragen offen, die hoffentlich bald beantwortet werden können.


Fazit


Eine niedliche Lovestory, die in Schottland spielt. Kenzie und Lyalls Geschichte mochte ich total gern und kann es kaum abwarten, endlich weiterzulesen. Die beiden Protagonisten sind toll und auch die Geschichte konnte mich überzeugen. Eine gefühlvolle, leichte Liebesgeschichte.
4 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den cbj Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.