Sonntag, 13. Mai 2018

Rezension zu "Die Legenden der besonderen Kinder"


Autor: Ransom Riggs
Verlag: Droemer Knaur
Verlagswebsite: Droemer Knaur Verlag
Seitenzahl: 201
ISBN: 978-3-426-22656-8
Preis: 18,00 Euro


Inhalt

Die Geschichte der ersten Ymbryne und der Entstehung der Zeitschleifen, die Sage vom Mädchen, dessen beste Freundin seine tote Schwester ist, oder das Märchen vom Wald der besonderen Tiere - jedes besondere Kind kennt die berühmten Erzählungen, die über Generationen in aller Welt gesammelt wurden.
Nun liegen die faszinierenden "Legenden der besonderen Kinder" endlich auch in schriftlicher Form vor!


Meine Meinung

Wie sehr habe ich gehofft, dass dieses Buch erscheint. Wer die Trilogie der besonderen Kinder kennt und wie ich liebt, der kann meine Freude verstehen.
Bei diesem Buch handelt es sich um eine Art Märchenband passend zu der Geschichte. Und diese Geschichten sind einfach wundervoll!
Das Buch ist sehr schön illustriert, sodass man zu jeder Geschichte ein passendes Bild findet.
Die Geschichten wurden von einem Charakter der Trilogie (Millard, der Unsichtbare) gesammelt und jetzt in diesem Band verfasst.
Geschrieben wurde das Ganze wirklich wie Märchen, sodass ich mich manchmal in einer ganz anderen Welt wiedergefunden habe. Außerdem findet man in dieser Sammlung einige Märchen bzw. Sagen, die man schon in den anderen Bänden gefunden hat.
Die Geschichten könnten auch unterschiedlicher nicht sein, aber dennoch verbindet sie die gleiche Botschaft: Dass man immer zu sich selbst stehen sollte, egal was andere sagen oder denken.
Diese Botschaft wurde natürlich sehr fantasievoll dargestellt und auch sehr übertrieben, aber dennoch sieht man anhand dieser Storys, dass die größte Stärke darin besteht, sich selbst zu lieben so wie man ist.
Ich mochte die einzelnen Geschichten total gern, da man jedes Mal in eine andere Rolle schlüpfen konnte und die Welt aus ganz unterschiedlichen Sichtweisen betrachten konnte.
Dadurch, dass die einzelnen Geschichten nicht allzu lang sind, schafft man das Buch wirklich bequem und schnell zu lesen.
Der Schreibstil des Autoren hat mir wieder total gut gefallen. Random Riggs hat seine ganz eigene Art zu schreiben, die mich aber immer wieder fesselt und mitreißt.
Meine liebste Story war im Übrigen "Die Prinzessin mit der gespaltenen Zunge", da mich diese einfach sehr berührt hat.
Die Illustrationen haben mir auch sehr gut gefallen, sodass ich mich nach jeder Story auf das nächste Bild gefreut habe.
Die Bilder haben etwas sehr mystisches an sich, was auch ein wenig gruselig wirkt.
Auf jeden Fall, wer die Trilogie schon geliebt hat, der muss dieses Buch einfach lesen. Das ist nochmal so das letzte I-Tüpfelchen was noch fehlte.
Soviel kann ich euch auch schon verraten, dass in diesem Buch nicht die Protagonisten der Reihe mitwirken, sondern die ganzen Geschichten schon vor der Zeit von Jake spielen.
Also wer sich auf eine Reuinon der Charaktere gefreut hat, der wird leider enttäuscht aber es gibt auf jeden Fall ein Wiedersehen mit einer der Figuren aus den Büchern.
Wer einige kurze und spannende Fantasy Geschichten für zwischendurch sucht, dann ist dieses Buch wirklich goldrichtig!



Fazit

Für diese tollen Märchen aus der Welt der besonderen Kinder, vergebe ich 5 von 5 Sterne.
Ich bin immer noch begeistert!

Vielen lieben Dank an den Droemer Knaur Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Donnerstag, 10. Mai 2018

Rezension zu "Camp der drei Gaben - Juwelenglanz"



Autor: Andreas Dutter
Verlag: Impress
Verlagswebsite: Carlsen Verlag
Seitenzahl: 226
ISBN: 978-3-551-30085-0
Preis: 12,99 Euro


Inhalt

Fleur Bailey führt ein ganz normales Leben, wenn man davon absieht, dass sie zu ihrem eigenen Schutz nur selten das Haus verlässt. Doch als ihre Familie wider aller Vorsichtsmaßnahmen überfallen und Fleur verschleppt wird, ändert sich ihr Dasein schlagartig.
Sie erwacht in einem Ausbildungscamp für Menschen mit übernatürlichen Begabungen und erfährt, dass magische Fähigkeiten in ihr schlummern. Unglaublich, aber wahr: Sie ist eine Spirit und besitzt die Macht der Telekinese.
Diese soll sie nun beherrschen lernen, um im Kampf gegen ihre größten Feinde bestehen zu können.
Dass sie dabei auch dem gut aussehenden Theo näherkommt, könnte sich jedoch als gefährlich herausstellen ...


Meine Meinung

Ich konnte es gar nicht abwarten, bis endlich dieses Buch als Taschenbuch erscheint. Und umso mehr konnte ich es nicht abwarten endlich in die Geschichte einzutauchen.
In dieser Story begleitet man Protagonistin Fleur (wundervoller Name, wie ich im Übrigen finde), auf einem spannenden Abenteuer, wo Übernatürliches real zu sein scheint.
Das Cover mag ich ganz gern, da man schon einen ersten Eindruck auf Fleur bekommt. Ansonsten finde ich, dass die Grüntöne wirklich total schön mit dem Hintergrund sowie dem Fokus des Buches harmonieren.
Den Schreibstil des Autoren mochte ich auch diesmal wieder total gern, da es nicht das erste Buch ist, was ich von ihm lese.
Ich liebe es, wenn man Bezug zu einigen Fandoms in der Story nimmt, beispielsweise Harry Potter oder auch Game of Thrones.
Fleur als Protagonistin, fand ich passend. Sie ist die typische Figur, mit der sich so gut wie jeder identifizieren kann.
Ich fand gut, dass man als Leser richtig "sieht", welche Wandlung Fleur in diesem Band hinlegt. Sie ist charakterlich eine Person, die eher zurückhaltend ist und das macht sie in meinen Augen sympathisch. Ich weiß nicht, kennt ihr das? Ich mag es gar nicht, wenn Charaktere von Anfang an nur vor Stärke strotzen und gar keine Schwächen haben.
Das war in diesem Buch gar nicht und ich finde, dass macht es in gewisser Weise auch realistisch.
Ich meine, klar, wir wissen alle, dass Gestaltenwandler und Spirits nicht existieren aber dennoch hat es der Autor geschafft, dass man ihm das als Leser abkauft.
Die Kapitel hatten genau die richtige Länge, und mit total coolen Titeln, muss ich an der Stelle nochmal erwähnen :)
Über einige Wandlungen sowie Abläufe der Story bin ich wirklich zum Teil überrascht worden, da ich niemals damit gerechnet hätte.
Die anderen Charaktere wie Fabienne und Hunter mochte ich total. Vor allem Fabienne mit ihrer lebensfrohen und crazy Art hat mich einige Male zum Schmunzeln gebracht.
Theo dagegen, den sicher einige lieben werden, mochte ich nicht so ganz bzw. bin nicht wirklich warm mit ihm geworden.
Ansonsten hat mir die Idee und vor allem die Umsetzung sehr gut gefallen, sodass ich nichts zu kritisieren habe.
Wer Andi und seine Bücher noch nicht kennt, sollte das schnellstmöglich nachholen.



Fazit

Ein ganz toller Auftrakt einer Reihe, die mich jetzt schon begeistern konnte. Super Schreibstil, locker und humorvoll, was will man mehr.
Verdiente 5 von 5 Sterne!!

Vielen lieben Dank an den Carlsen Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Mittwoch, 9. Mai 2018

Rezension zu "Hello Sunshine"


Autor: Laura Dave
Verlag: blanvalet
Verlagswebsite: Random House
Seitenzahl: 379
ISBN: 978-3-7341-0353-7
Preis: 9,99 Euro


Inhalt

Sunshine Mckenzie lebt ihren Traum! Mit ihrer YouTube-Kochshow und ihren Lifestyle-Büchern begeistert sie Millionen von Fans.
Sie ist einfach die Person, mit der jeder gern befreundet wäre. Noch dazu hat sie ihren Traummann geheiratet, den Architekten Danny, der bei allem treu zur Seite steht. Alles scheint perfekt, bis ausgerechnet an ihrem fünfunddreißigsten Geburtstag herauskommt, dass die hochgelobten Rezepte aus der Show gar nicht von ihr sind.
Die Fans sind empört, und Sunshine sieht nur einen Ausweg: sie verlässt New York, um in einem kleinen Küstenstädtchen noch einmal von vorn zu beginnen ...


Meine Meinung

Als ich das Buch gesehen habe, musste ich es einfach lesen! Schon das Cover sticht, finde ich, einem ins Auge und bringt einen total in Sommer Stimmung.
In diesem Buch begleiten wir Sunshine, bei der zurzeit alles andere als Sommer Stimmung herrscht. Es war richtig spannend, sie auf ihrem Weg voller Intrigen und Lügen zu begleiten.
Vom Titel her, klingt das Buch nach einem Schulzenroman vom Feinsten, aber ich versichere euch, so ist es gar nicht!
Klar, Liebe spielt eine Rolle, aber nicht auf der Art wie ihr sie vermutet.
Jedenfalls muss Sunshine durch einige Höhen und Tiefen gehen, die die Autorin dennoch mit viel Witz und Charme rübergebracht hat.
Sunshine ist eine ganz wundervolle Protagonistin, bei der ich für mich auch einige Motivation für mein eigenes Leben finden konnte. Sie zeigt, dass man niemals aufgeben sollte, auch wenn sich die ganze Welt gegen einen verschworen hat.
Gerade auch die einzelnen Charaktere, die man im Laufe des Buches kennenlernt, könnten unterschiedlicher nicht sein und dennoch scheint jeder sein eigenes Päckchen zu tragen haben.
Der Schreibstil der Autorin war sehr leicht und locker, nicht zu anspruchsvoll und einfach das Richtige zum Entspannen.
Zudem kommt noch, dass man automatisch als Leser animiert wird, den mysteriösen Hacker von Sunshine aufzuspüren, was mir allerdings nicht so schwer fiel.
Demnach hat mir der Überraschungseffekt in der Hinsicht gefehlt. Aber selbst wenn es bei euch auch so sein sollte, bietet das Buch noch allerhand weitere Momente, in denen ihr ganz sicher überrascht sein werdet.
Das Buch spielt in New York und teilweise in den Hamptons, was ich echt cool finde, da ich immer wieder gern Bücher über diese Stadt lese.
Das Buch will dem Leser natürlich auch noch etwas anders zeigen und zwar wie gefährlich Social Media wirklich sein kann und was es mit einem Leben anrichten kann.
Ein Klick und alles scheint aus seinen Fugen zu geraten, was mich teilweise echt schockiert hat, da es stimmt.
Aber es zeigt auch die schönen Momente des Lebens, dass man Zeit mit seiner Familie genießen sollte oder sich einfach nur der kleinen Dinge des Lebens freuen sollte.
Das Ende war sehr schön, sodass ich ruhigen Gewissens die letzte Seite umblättern konnte und ich muss sagen, danach hatte ich wirklich gute Laune.
Und so sollte ein Buch wirklich sein! Deswegen, wer ein schönes Buch für zwischendurch sucht, der hat es in diesem gefunden. Ihr werdet es nicht bereuen.




Fazit

Für Sunshine`s Abenteuer mit allerhand Auf und Ab gebe ich 4,5 von 5 Sterne!
Es lohnt sich wirklich, auch gerade wer Fan vom Kochen ist, da ist das Buch der richtige Griff!

Vielen lieben Dank an den blanvalet Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Sonntag, 29. April 2018

Rezension zu "Nicht weg und nicht da"


Autor: Anne Freytag
Verlag: Heyne fliegt
Verlagswebsite: Random House
Seitenzahl: 476
ISBN: 978-3-453271593
Preis: 16,00 Euro

Inhalt

Nach dem Tod ihres Bruders macht Luise einen radikalen Schnitt: Sie trennt sich von ihrem mausgrauen Ich und ihren Haaren. Übrig bleiben drei Millimeter und eine Mauer, hinter die niemand zu blicken vermag.
Als Jacob und sie sich begegnen, ist er sofort fasziniert von ihr. Doch Luise hält Abstand.
Bis sie an ihrem sechzehnten Geburtstag eine E-Mail von ihrem toten Bruder bekommt - die erste von vielen.
Mit diesen Nachrichten aus der Zwischenwelt und Jacob an ihrer Seite gelingt es Luise, inmitten dieser so aufgewühlten wie traurigen Zeit das Glitzern des Lebens wiederzufinden ...

Meine Meinung

Wow, das ist so ziemlich das Erste was ich sagen konnte, als ich die letzte Seite dieses Buches umgeblättert habe.
Reden konnte ich nach dem Ende sowieso nur beschränkt, da ich das, was ich da gelesen habe, erstmal verarbeiten musste.
Ich habe schon andere Bücher der Autorin gelesen und wusste daher schon, dass ich mich auf ein emotionales Buch gefasst machen muss.
Die Autorin schafft es einfach immer wieder mit ihrem Schreibstil mich zu berühren und einfach mitzureißen.
Luise ist eine ganz besondere Protagonistin, die sowohl sehr verletzlich als auch stark ist. Klar, sie ist depressiv angeschlagen aber ich glaube, das wäre jeder, nach allem was sie durchgemacht hat.
Ich finde es immer wieder ganz besonders, wenn es ein Autor schafft, anhand von Worten einen wirklich bis unter die Haut zu berühren und einen wirklich zu bewegen.
Als Luise diese erste Mail von ihrem verstorbenen Bruder bekommen hat, konnte ich förmlich ihren Schmerz spüren. Klingt vielleicht komisch, ist aber so.
Ihr merkt sicherlich schon, dass mich das Buch wirklich beschäftigt hat. Ich fand es einfach schön zu lesen, wie Luise durch ihre ganz persönlichen Höhen und Tiefen geht, und dass es immer diesen einen Menschen gibt, der mit einem mitgeht.
Ich denk mal auch gerade, weil sie Jacob kennen gelernt hat, lernt sie aus seiner Art und Weise neue Kraft zu schöpfen.
Der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen, aber ich habe auch nichts anderes von Anne Freytag erwartet.
Am Ende des Buches findet man eine Playlist, die ihr euch unter anderem auch auf Spotify anhören könnt, mit sehr emotionalen Liedern aber auch Songs, die mir persönlich Motivation geben.
Einige dieser Lieder lassen mich immer wieder an einige schöne aber auch traurige Momente des Buches denken, sodass ich selbst beim Hören manchmal schon eine Gänsehaut bekomme.
Ich fand es gut, dass man als Leser die Möglichkeit bekommen hat, zwischen den zwei Protagonisten Luise und Jacob zu wechseln, denn so hat man gemerkt, dass auch Jacob tief in seinem Inneren sehr verletzlich ist und das aber nach außen hin nicht zeigen will.
Die E-Mails von Kristopher haben mich jedes Mal fast zu Tränen gerührt, ich meine, man muss sich das einfach mal bewusst machen, wie schlimm muss es einem Menschen gehen um diesen endgültigen Schritt zu machen.
Das fand ich schon sehr krass und bewegend.
Dennoch fand ich einige von Luises Handlungen manchmal zu egoistisch oder auch übertrieben. Ich meine, klar, wer in so einer Situation ist, da muss man auch mal ein Stück weit egoistisch sein, aber das ist mir zu stark aufgefallen.
Niemand weiß, wie man selbst in so einer Situation reagiert, ob man sich total abschottet oder auch das Gegenteil macht und sich einfach ins Leben stürzt. So oder so, war mir ihr Charakter manchmal zu undurchdacht.
Dennoch mochte ich das Ende, obwohl ich das "mochte" mal in Anführungszeichen setzen will, weil das Ende einen auf eine Art beruhigt aber auch traurig gemacht hat.


Fazit

Ein sehr starkes Buch, welches sich auf jeden Fall zu lesen lohnt. Dennoch konnte es mein Lieblingsbuch der Autorin "Mein bester letzter Sommer" nicht überholen.
Demnach habe ich mich für 4,5 von 5 Sterne entscheiden.

Vielen lieben Dank an den Heyne fliegt Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Samstag, 28. April 2018

Rezension zu "Mit Hanna nach Havanna"


Autor: Theresia Graw
Verlag: blanvalet
Verlagswebsite: Random House
Seitenzahl: 375
ISBN: 978-3-7341-0440-4
Preis: 9,99 Euro


Inhalt

Katrin, Mitte dreißig und Journalistin mit Ambitionen, ist stolz darauf, immer alles fest im Griff zu haben - bis ihr Chef ihr mitteilt, dass sie in Zukunft das wenig prestigeträchtige Seniorenmagazin des Senders moderieren soll.
Sie ahnt nicht, dass eine der Zuschauerinnen ihr wohlorganisiertes Leben bald schon restlos auf den Kopf stellen wird.
Johanna ist auf der Suche nach ihrer ersten großen Liebe - die sie auf Kuba vermutet. Und sie will Katrin als Reisebegleitung engagieren. Hitze, Salsa und Cuba libre? Nein danke, denk sich Katrin.
Und ist doch kurz darauf auf dem Weg in das turbulenteste Abenteuer ihres Lebens ...


Meine Meinung

Was für ein wunderschönes, sommerliches Buch. Als ich angefangen habe zu lesen, wusste ich, das kann nur gut werden. Der Schreibstil der Autorin hat etwas ganz Eigenes, was ihn besonderes macht. Mit viel Witz und Charme hat sie die Protagonistin Katrin geschaffen, mit der sich, glaube ich, jede Frau ein wenig identifizieren kann.
Katrin ist zwar ein wenig pessimistisch, aber auch nur, weil sie in ihrer Vergangenheit sehr unschöne Sachen erfahren musste. Ich mochte ihre Art und vor allem ihre Gedankengänge total gern. Sie war manchmal so tollpatschig, sodass ich mich manchmal in ihr wiedererkannt habe.
Hanna dagegen ist überhaupt nicht die typische Oma, wie Katrin zu Anfang denkt, sie ist total crazy und lässt auch mal gern "die Sau raus", wie man zu gut deutsch sagt.
Also, wenn ich mal eine spontane Reise nach Kuba vorhabe, wäre Hanna wirklich die perfekte Begleitung.
Mir hat es total gut gefallen, dass man einen kleinen Einblick in das Land Kuba und die Kultur und Mentalität der Menschen da bekommen hat.
Vor allem, wie viele unterschiedliche Menschen die beiden auf ihrer Tour begegnen, war echt krass. Vom freundlichen Opa, über Grabscher bis hin zu dem Mann der Träume.
Gerade letzteres fand ich super schön ausgearbeitet und geschrieben. Auch die passende Liebesgeschichte mochte ich ganz gern, obwohl sie nicht zu viel von der eigentlichen Geschichte wegnahm.
Einige Sachen muss ich zugeben, fand ich schon sehr kitschig und vor allem waren es mir zu viele Zufälle. Das hat ein wenig unrealistisch gewirkt.
Aber so an sich hat mir das Buch im Großen und Ganzen gefallen, sodass ich es kaum aus der Hand legen konnte.
Das Cover gefällt mir so gut, sodass ich wirklich schon super im Sommer Feeling bin. Das macht einfach richtig Lust auf Sonne und Strand.
Es gibt auch so viel Vielseitiges zu entdecken, wie beispielsweise der Salsa Kurs oder auch Hannas Liebe zu Mojitos.
Seitdem ich das Buch gelesen habe, läuft bei mir in Dauerschleife "Havanna" von Camila Cabello. Das macht nicht nur totale Sommerstimmung, sondern erinnert mich immer wieder an die schönen Momente des Buches, die Hanna und Katrin zusammen in Havanna erlebt haben, obwohl nicht immer alles so rosarot ist, wie ihr Cadillac.
Das Ende war, wie zu erwarten, ganz süß und hat auch alle Fragen beantwortet. Auf jeden Fall, wer eine niedliche Sommerlektüre sucht, für den ist dieses Buch wirklich ein Muss!



Fazit

Ein wundervolles Buch, voller Liebe, Freundschaft und Abenteuer. Es wird nie langweilig.
Von mir gibt es für Hannas Abenteuer durch Kuba 4 von 5 Sterne.

Vielen lieben Dank an den blanvalet Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Montag, 23. April 2018

Rezension zu "The Shape of Water"



Autor: Guillermo del Toro
Verlag: Droemer Knaur
Verlagswebsite: Droemer Knaur Verlag
Seitenzahl: 426
ISBN: 978-3-426-52307-0
Preis: 16,99 Euro


Inhalt

USA, 1963: Die stumme Elisa verdient sich ihren Lebensunterhalt als Reinigungskraft eines geheimen Militärlabors.
Dort wird eine Kreatur aus dem Amazonas gefangen gehalten, deren Erforschung einen Durchbruch im Wettrüsten des Kalten Krieges liefern soll.
Als Elisa eines Nachts im streng gesicherten Labortrakt F-1 das Wesen entdeckt, das halb Mann und halb Amphibie ist, tut die junge Frau etwas, woran noch kein Wissenschaftler gedacht hat: Sie bringt dem Wasserwesen die Gebärdensprache bei. Als sie erfährt, dass das "Projekt" schon bald auf dem Seziertisch enden soll, muss Elisa alles riskieren, um ihren Freund zu retten.


Meine Meinung

Spätestens seit der Oscar Verleihung im März, dürfte dieses Buch in aller Munde sein. Der Film wurde mit 4 Oscars ausgezeichnet und somit hat mich die Geschichte sehr interessiert und auch angesprochen.
Die Story klang für mich auf den ersten Moment sehr strange und crazy, einfach weil ich mir nicht vorstellen konnte, wie der Autor eine Liebe zwischen Mensch und "Tier" herstellen will.
Auf jeden Fall muss man sich auf die Geschichte einlassen, da sie wirklich sehr speziell ist und nicht jedem gefallen wird.
Das Ganze spielt in den 60er Jahren, und ich lese ganz gerne mal Bücher über diese Zeit, aber noch nie einen Fantasy Roman.
Die Protagonistin Elisa ist stumm, aber der Autor schafft es dennoch, dass sie ihre Gefühle auch ganz ohne Worte zeigen kann. Und das, finde ich, schafft nicht jeder Autor.
Elisa war eine sehr selbstbewusste Person, die sich trotz ihres Handicaps nicht "die Butter vom Brot nehmen ließ". Ich fand es manchmal ganz schön überdreht, aber das war bei dem Buch auch nicht verwunderlich.
Es war alles sehr fantasievoll und man muss sich wirklich auf die Story einlassen.
Ich mochte total gern, dass einige Illustrationen in dem Buch zu finden sind, welche wirklich sehr schön gezeichnet sind und vielleicht auch die ein oder andere Frage beantworten.
Was mich persönlich ein wenig gestört hat war, dass man ziemlich oft die Perspektive zu einem Charakter gewechselt hat.
Ich konnte dann manchmal gar nicht folgen, da es wirklich viele Personen gab, in dessen Kopf man einen Einblick bekommen hat.
Die Idee der Geschichte fand ich ganz interessant. Es klang auf den ersten Moment, wie eine typische "Edward und Bella Lovestory" und ich habe wirklich gebetet, dass es nicht so wird.
Und meine Gebete wurden erhört, es war in keinster Weise, eine solche Herzschmerz Geschichte. Im Gegenteil, der Leser wird mit allerhand Aktion und Spannung versorgt, die man sich anfangs gar nicht vorstellen kann.
Dennoch fand ich die Bindung, die die Protagonistin Elisa zu diesem Fischmenschen aufgebaut hat, sehr crazy und in gewisser Weise auch komisch.
Dadurch, dass sich die meiste Zeit der Geschichte in einem Labor bzw. in einem Institut abspielt, ist die Story dennoch abwechslungsreich, da man, wie oben schon gesagt, sehr oft den Charakter wechselt.
Ich bin jetzt auch schon wirklich sehr gespannt auf den Film dazu, weil ich mir die Umsetzung eines solchen Buches sehr schwer vorstelle.
Dennoch hat mich der Trailer schon sehr neugierig gemacht, sodass ich mir den Film auf jeden Fall anschauen werde.
Das Ende des Buches hat mich ein wenig überrascht, einfach weil ich mir irgendwie etwas Spektakuläres gewünscht hätte. Ich meine, klar die Spannung baut sich bis zum Ende hin auf, aber irgendwie hat für mich da dieses gewisse Etwas gefehlt.



Fazit

Bei diesem Buch fiel mir die Entscheidung sehr schwer. Es war ein ständiges Auf und Ab zwischen "Gefällt mir" und "Gefällt mir nicht"
Dennoch kann ich sagen, dass das Buch mir im Großen und Ganzen wirklich ganz gut gefallen hat.
Deswegen habe ich mich für 3,5 von 5 Sterne entschieden.

Vielen lieben Dank an den Droemer Knaur Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Sonntag, 22. April 2018

Bilderbuch-Empfehlung "Kleines Monster komm da raus!"


Autor: Tom Fletcher
Verlag: cbj
Verlagswebsite: Random House
ISBN: 978-3-570-17553-8
Preis: 13,00 Euro
Empfohlenes Alter: ab 3 Jahre

Inhalt

Ach, du liebes Lieschen! In dieses Buch hat sich ein kleines Monter geschlichen! Wer hilft mit es zu versuchen?
Mit Schütteln, Pusten, Wedeln, Drehen und am Ende ganz, ganz viel Lärm gelingt es schließlich, das freche kleine Monster loszuwerden. Doch, schwups, ist es ins Zimmer entwischt - und da hat es ja nun überhaupt nichts zu suchen.
Also husch, zurück ins Buch gelockt, über den Kopf gestreichelt ... und Gute Nacht, kleines Monster.

Meine Meinung

Heute habe ich eine neue Bilderbuch Empfehlung für euch und zwar eins von Tom Fletcher, welchen der ein oder andere von euch vielleicht schon von dem Weihnachtsbuch "Der Weihnachtosaurus" kennt.
In diesem Buch geht es um ein kleines Monster, welches ziemlich frech und aufgeweckt ist.
So begleitet man zusammen mit dem Kind, das Monster durch das Buch und versucht, mit diversen Aktivitäten wie pusten oder auch wedeln das Monster aus seinem Buch zu bekommen.
Ich finde es gut, das es eine Art von Mitmach- Buch ist, denn so wird es gerade auch für kleinere Kinder nicht langweilig, da es auf jeder Seite etwas zu entdecken und natürlich auch zu tun gibt.
Es will schließlich niemand ein Monster in seinem Buch haben.
Mein erster Gedanke, als ich das Buch in den Händen hielt, war ehrlich gesagt: "Ob denn Kinder keine Angst oder so vor einem Monster verspüren?", aber als ich dann die liebevollen Illustrationen gesehen habe, war alles gut.
Ich denk mal dadurch, dass es wirklich sehr niedlich illustriert wurde, sieht das Kind dieses Monster nicht als bösartig an.
Außer am Ende, wo das Monster in das Zimmer des Kindes verschwindet, ist es die neue Aufgabe des Kindes, das Monster wieder zurück in das Buch zu befördern.
Ich habe es auch meiner Schwester vorgelesen und die hatte total Spaß dabei und würde das Buch am liebsten jeden Abend lesen.
Das Buch eignet sich auch super als Gute-Nacht-Geschichte, da man am Ende zusammen mit dem Kind, das kleine Monster schlafen legt und ganz leise sein muss.
Das fand ich persönlich wirklich ein schönes Ende, sodass das Kind auch animiert wird zu schlafen.
Also ich muss sagen, auch mir hat dieses Buch gefallen :D Ich meine, wenn ich mit meinen 19 Jahren dasitze und in ein Buch puste dann muss es wirklich gut sein :D
Es ist halt auch mal wirklich ein Bilderbuch, das nicht nur mit schön gestalteten Bildern glänzt, sondern auch durch tollen Mitmach- Spaß.
Tom Fletcher hat es wieder einmal geschafft, mich und hoffentlich auch ganz viele Kinder zu begeistern.


Fazit

Ein ganz tolles Kinderbuch, welches alles ist aber nicht langweilig. Von mir gibt es verdiente 5 von 5 Sterne für das kleine Monster, welches einfach nicht aus dem Buch rauskommen möchte.

Vielen lieben Dank an den cbj Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.