Freitag, 17. Januar 2020

Rezension zu "Shadowscant - Die Blume der Finsternis"


Autor: P.M. Freestone
Verlag: Dragonfly
Verlagswebsite: Harper Collins
Seitenzahl: 490
ISBN: 978-3-7488-0012-5
Preis: 18,00 Euro

Inhalt

Ausgerechnet am Blütenmond passiert in den geheimen Gärten der Hüterin der Düfte die Katastrophe: der Kronprinz, der gerade erst angereist war, liegt vergiftet am Boden.
Rakel, der armen Dienerin mit einem besonderen Talent für Düfte, und Ash, dem Leibwächter des Prinzen, fällt die eigentlich unlösbare Aufgabe zu, das rettende Gegenmittel zu finden. Dafür müssen die beiden kryptische Geheimnisse aus uralten Zeiten entschlüsseln und ihre eigenen verborgenen Wahrheiten erkennen ...

Meine Meinung

Ich habe mich so sehr auf dieses Buch gefreut. Ein Fantasy Roman über Düfte klang für mich nach einer sehr interessanten Story.
Der Einstieg in das Buch fiel mir allerdings etwas schwer, da man mit einigen Namen und Orten überschüttet wurde, die ich nicht so richtig zuordnen konnte. Aber je mehr die Geschichte weiterging, desto mehr bin ich mit den Charakteren klar gekommen.
Die Story spielt in einer Fantasie-Welt, die ein wenig an eine Wüstenstadt erinnert.
Unsere Protagonisten Ash und Rakel mochte ich direkt, obwohl beide sehr geheimnisvoll waren. Am Anfang zieht sich die Geschichte etwas und wir erfahren, was der Duft oder insgesamt Gerüche für diese Welt bedeuten.
Als dem Prinzen des Landes etwas Furchtbares passiert, finden sich die beiden plötzlichen auf einer sehr gefährlichen Mission wieder. Sie müssen ein Gegengift für den Prinzen organisieren, doch das ist leichter gesagt als getan.
Wir begleiten die beiden durch ferne Städte, wo sie auf immer mehr Geheimnisse treffen und bald nicht mehr wissen, wem eigentlich zu trauen ist.
Den Schreibstil der Autorin fand ich anfangs wie gesagt etwas schleppend, was sich aber im Laufe des Buches sehr schnell geändert hat.Als dieser Punkt erreicht war und die Katastrophe passiert ist, ab da wurde die Geschichte auch spannend.
Zwischenzeitlich hatte man nochmal den ein oder anderen Dialog der auch bisschen zu viel war aber im Großen und Ganzen hat es mir schon gefallen.
Gerade dieses orientalische Flair, was hier übermittelt wird, gibt der Story noch etwas Eigenes. Mich hat vor allem die Ausbildung zur Dufthüterin sehr interessiert, was man aber eher zum Ende des Buches hin erfährt.
Zu dem Ende will ich euch gar nicht so viel verraten, aber es war auf jeden Fall eine kleine Überraschung. Mit einigen Sachen die passiert sind, habe ich schon gerechnet aber das Finale war dann nochmal sehr spannend.
Das Buch ist auch das zwei Sichern (einmal Ash und einmal Rakel) geschrieben, was ich immer ganz gern mag, da man so einen Einblick in das Leben der beiden Protagonisten bekommen hat. Alles in allem mochte ich Shadowscant ganz gern und möchte es Fantasy-Fans gern empfehlen.


Fazit

Ein sehr interessantes und turbulentes Abenteuer über Düfte. Das orientalische Setting konnte mich überzeugen.
4 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Dragonfly Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Mittwoch, 15. Januar 2020

Rezension zu "Greta und die Großen"


Autor: Zoë Tucker
Illustrator: Zoe Persico
Verlag: arsEdition
Verlagswebsite: arsEdition Verlag
Seitenzahl: 32
ISBN: 978-3-8458-3860-1
Preis: 15,00 Euro


Inhalt

Greta lebt inmitten eines wunderschönen Waldes. Doch die Großen bringen ihr Zuhause in Gefahr: Sie fällen Bäume, um Häuser zu bauen. Aus den Häusern werden Dörfer und aus den Dörfern werden Städte - bis kaum noch etwas vom Wald übrig ist.
Greta möchte ihr geliebtes zu Hause retten und den Tieren im Wald unbedingt helfen! Zum Glück hat sie eine Idee ...

Meine Meinung

Dieses Bilderbuch ist einfach nur ganz wichtig! Warum? Hier wird kindlich und leicht erklärt, warum es wichtig ist den Klimawandel zu stoppen.
Mit der Protagonistin Greta erlebt man ein spannendes Abenteuer, die Großen aufzuhalten den Wald zu zerstören.
Doch warum ist die Botschaft hinter dem Buch so wichtig? Das Kind erfährt auf den 32 farbigen Seiten eine Menge über Zusammenhalt, Mut und natürlich über die Umwelt. Man sieht, wie der Wald sich rapide verändert, dadurch das die Großen immer mehr wollen und irgendwann den Wald ganz ausgelöscht haben. Aber nicht mit Greta.
Mir hat das Buch einfach nur gefallen und ich möchte euch dieses wunderschöne Bilderbuch gern ans Herz legen. Die liebevollen Illustration passen perfekt zur Story und machen das Buch damit erst richtig perfekt.
Die Texte in der Geschichte sind relativ kurz gehalten, da das Kind natürlich die Bilder und die starken Farben auf sich wirken lassen soll.
Am Ende des Buches findet man allerdings nochmal eine Übersicht, was man aktiv dafür tun kann, um den Klimawandel zu stoppen.
Außerdem findet man noch einige interessante Fakten, wie sich der Klimawandel im Laufe der Zeit verändert hat, was wirklich erschreckend ist.
Man erfährt auch noch ein paar Facts über Greta Thunberg und ihr Leben, bzw. was sie mit ihren Demos schon alles erreicht hat und das ist wirklich schon etwas Großes!
Ich finde, gerade für Kids ist das Buch etwas wirklich schönes, da man sich aktiv mit einem sehr wichtigen und nachhaltigem Thema beschäftigt und dennoch sich gleichzeitig unterhalten fühlt.
Das Buch ist super und ich kann es nur empfehlen!


Fazit

Ein wunderschönes und liebevoll gestaltetes Bilderbuch, bei dem man sich nicht nur an der Geschichte und den Illustrationen erfreut, sondern bei dem man auch noch etwas lernt. Sehr schön!
5 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den arsEdition Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Montag, 6. Januar 2020

Rezension zu "Das Glück, Pech und die Unendlichkeit dazwischen "


Autor: Stephan Hemming
Verlag: Self Publishing
Autorenwebsite: Stephan Hemming
Seitenzahl: 334
ISBN: 978-1-7074-7488-2
Preis: 9,99 Euro
Inhalt

Es fühlt sich eigenartig an, früher hat er nicht einen einzigen Gedanken daran verschwendet. Doch dann schickt ihn das Schicksal in einen Krieg. Dass er am Abend vor der Abfahrt Meera kennenlernt, ist nur der erste Schritt in eine andere Welt, die sein Leben auf den Kopf stellt. Er muss sie wiedersehen.
Seinen Weg nach Hause führt ihn auf eine fantastische Reise überall hin, nur nicht zurück. Aber - wo ist überall? Ellis hatte an das Glück gedacht; und dabei vergessen, dass es noch ganz etwas anderes gibt.


Meine Meinung

Als ich das Buch gesehen habe, war ich sehr gespannt wie die Geschichte verläuft. Das Buch hat mir tatsächlich sehr gut gefallen. Leider kann ich euch nicht sagen, welches Genre ich dieser Geschichte zuordnen würde. Das Buch vermischt irgendwie alles einfach, Roman, Fantasy ...
Das Cover finde ich einfach nur wunderschön. Es gerät zwar nicht viel über die Story, aber im Nachhinein muss ich sagen, passt es perfekt.
Den Einstieg in das Buch fand ich nicht so leicht, wie bei anderen Geschichten. Ich musste mich erstmal an den Schreibstil gewöhnen, aber das wurde im Laufe des Buches besser.
Die Geschichte ist unglaublich philosophisch und regt den Leser auf jeden Fall zum Nachdenken an.
Wir begleiten den Protagonisten Ellis, der anfangs in einen Krieg zieht und seine große Liebe Meera zurücklässt. Er wird von seinem besten Freund Dun begleitet, den ich sofort ins Herz geschlossen habe.
Doch die große Reise von Ellis beginnt erst nachdem er vom Krieg zurückkehrt. Und diese Reise ist etwas ganz Besonderes.
Er begibt sich auf die Reise sein Glück zu finden und muss durch verschiedene Welten reisen um dies zu finden.
Es wird eine magische Reise, die zwar voller Höhen und Tiefen ist, aber dennoch ganz wundervoll ist. Die Geschichte war komplett unvorhersehbar, sodass auf jeder Seite eine neue Überraschung wartete.
Der Schreibstil hat mir auch total gefallen. Er war sehr ruhig und ließ sich einfach gut lesen. Vor allem die versteckten Botschaften fand ich super.
Ein wirklich sehr poetisches und ausdrucksstarkes Buch!
Ellis` Reise verzaubert den Leser und entführt ihn in eine ganz neue Welt. Natürlich geht auch nicht alles was Ellis erreichen möchte gut, aber das zeigt auch einfach das das Leben genauso ist.
Mich hat das Buch sehr überrascht, da die Geschichte wirklich nur wunderschön ist.


Fazit

Eine wirklich sehr ausdrucksstarke und poetische Geschichte, die zum Nachdenken anregt.
4,5 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Autoren, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Freitag, 3. Januar 2020

Rezension zu "Wolfspferd"


Autor: Sabine Giebken
Verlag: Schneiderbuch
Verlagswebsite: Egmont Schneiderbuch
Seitenzahl: 208
ISBN: 978-3-505-14278-9
Preis: 10,00 Euro

Inhalt

Tala lebt mit Familie frei und ungebunden in der Wildnis, selbst im Winter, wenn die Nächte lang und kalt sind. Ihre beste Freundin ist die Albinostute Saphira, mit der sie Jagd auf kleine Tiere macht und so versucht, ihren Vater Pollo, dem Häuptling und Anführer des Stamms, nachzueifern.
Doch der nimmt lieber die Jungen mit zur Jagd. Auch Saphira hat es nicht leicht und wird von Leithengst Odin was der Herde ausgeschlossen, als sie wieder einmal zu neugierig und ungestüm ist. Nachdem Räuber das Lager überfallen und die Wintervorräte gestohlen haben, sind Tala und Saphira plötzlich die einzige Hoffnung des Stamms auf Überleben. Man sagt, wer den in den Wäldern lebenden weißen Wolf fängt, dem winke eine große Belohnung. Auch wenn ihr Vater Pollo von alldem nichts wissen will, macht sich Tala mit Saphira mutig auf den Weg ...

Meine Meinung

Ich war super gespannt, was dieses Buch alles für mich bereithalten wird. Ich habe früher super gern Pferdegeschichten gelesen und habe mich demnach sehr aufs Lesen gefreut.
In dem Buch geht es um Protagonistin Tala und ihre Stute Saphira. Im Laufe der Geschichte wechselt man zwischen den beiden Perspektiven hin und her, obwohl mir die Sicht des Pferdes nicht so gefallen hat.
Die beiden leben in einem Stamm mitten in der Wildnis. Die Männer des Stamms gehen jeden Tag jagen und lassen dabei allerdings Tala außen vor.
Als Räuber das Lager überfallen, verliert der Stamm alles, was er besitzt und Tala macht sich auf um einen weißen Wolf zu fangen.
Besonders gefallen hat mir am Anfang, die winterliche Atmosphäre. Selbst das Cover versetzt den Leser schon in die richtige Stimmung für das Buch.
Den Schreibstil der Autorin fand ich sehr angenehm. Gerade die Passagen aus Talas Sicht haben mir sehr gefallen und blieben auch spannend. Wie oben schon kurz angedeutet, haben mir die Passagen von Saphira nicht so gut gefallen. Ich mochte die Idee eigentlich ganz gern, dass man auch mal in den Kopf eines Pferdes schaut, aber mich konnte es nicht überzeugen.
Dennoch hat mir insgesamt das Setting des Buches sehr gefallen. Ein verschneiter Wald, Pferde und Wölfe ... Das hat für mich alles zusammengepasst und auch perfekt zum Verlauf der Geschichte gepasst.
Die Charaktere haben mir auch gefallen, vor allem natürlich Tala. Sie ist ein sehr aufgewecktes und mutiges Mädchen und kämpft für das, was ihr wichtig ist. Die anderen Charaktere, wie beispielsweise ihre Familie aus dem Stamm blieben alle sehr blass, was ich etwas schade fand.
Sehr interessant war dagegen, die Geschichte mit dem Wolf und welche Bedeutung er eigentlich für die Geschichte hat, aber ich verrate nichts ;)
Ein wenig irritiert war ich auch von dem Ende. Ich habe irgendwie erwartet, dass die ganze Spannung, die im Laufe der Geschichte aufgebaut wird, sich zum Ende hin steigert. Allerdings war das Ende sehr abgehackt und das konnte ich nicht so ganz nachvollziehen.
Wie gesagt, das Buch an sich war echt schon, aber ich hätte mir gewünscht, dass das Ende noch etwas ausgeschmückt wird.


Fazit

Eine schöne Geschichte, bei der Pferdefreunde auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen. Ein wunderschönes Setting, obwohl die Geschichte noch ausbaufähig war.
3,5 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an das Team von Vorbablesen und den Schneiderbuch Verlag, die mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Samstag, 28. Dezember 2019

Rezension zu "Der Strickladen in den Highlands"


Autor: Susanne Oswald
Verlag: mtb
Verlagswebsite: Harper Collins
Seitenzahl: 317
ISBN: 978-3-7457-0044-2
Preis: 10,00 Euro

Inhalt

Eisige Winde fegen über den Loch Lomond, und die Hügel der Highlands glühen in den Farben des Herbstes.
Erst seit Kurzem weiß Maighread, dass in dieser zauberhaften Landschaft ihre Wurzeln liegen, denn hier lebt ihre Großmutter.
Vielleicht ist ein Ausflug in die Vergangenheit ihrer Familie genau die Ablenkung, die sie nach der Trennung von ihrem Freund braucht. Allerdings ist Maighreads Großmutter vorerst alles andere als begeistert vom Auftauchen ihrer Enkelin. Aber Maighread hat genug zu tun, schließlich hat der gemütliche Wollladen in dem kleinen Ort Loch Lomond ihren heimlicher Traum von solch einem Strickparadies geweckt. Vielleicht ist es genau diese Leidenschaft für das Handarbeiten, die Maighread und ihre Großmutter näher zusammenbringt.

Meine Meinung

Eine wunderschöne Geschichte, die den Leser auf eine wunderschöne Reise in die schottischen Highlands einlädt.
In dieser Geschichte begleiten wir Maighread, die ihre Großmutter kennenlernen möchte. Dafür reist sie in eine kleine Stadt am Loch Lomond. Leider verläuft die erste Begegnung von Oma und Enkelin nicht wie erhofft.
Doch Maighread gibt nicht auf. In der Zeit findet sie wundervolle Freunde und entdeckt die Schönheit der Highlands.
Ihre größte Leidenschaft allerdings ist das Stricken. Egal ob Tücher oder Handwärmer, Maighread zaubert mit Wolle immer ganz fantastische Sachen.
Mir hat die Geschichte wirklich sehr gefallen. Das war einfach ein richtiges Wohlfühlbuch, perfekt zum Abschalten. Gerade auch der Schreibstil der Autorin hat dazu viel beigetragen, da man sich wirklich in der Geschichte verlieren konnte.
Man wechselt während des Lesens zwischen den Charakteren Maighead, Joshua und der Großmutter Elisabeth (Fun Fact: War mega überrascht als ich meinen eigenen Namen gelesen habe).
Mit Maighread musste ich erstmal warm werden, da sie einige Aussagen manchmal zu persönlich nimmt und immer gleich etwas auf die Palme kommt. Das hat sich aber, Gott sei Dank, im Laufe der Geschichte gebessert. Sie kam gerade in den Dialogen mit Joshua teilweise sehr zickig rüber, obwohl er nur einen Spaß machen wollte.
Joshua mochte ich dagegen sofort. Er hat eine total liebevolle und hilfsbereite Art und ich denke mit ihm kann man Pferde, oder doch Schafe?!, stehlen.
Maighreads Oma Elisabeth dagegen war anfangs auch ein Fall für sich. Sie schien mir sehr verbittert rüber zu kommen, denn sie wollte jeglichen Kontakt vermeiden.
Ganz besonders hat mir die Szene der Highland Games gefallen. Ich finde diese Tradition total cool irgendwie. Bei diesen müssen die Männer schwere Steine oder Baumstämme stoßen und wer am weitesten wirft gewinnt.
Insgesamt haben die Schotten echt tolle Traditionen, die den Leser echt staunen lassen können. Ich bin Schottland Fan, seit der Serie "Outlander", die auch in diesem Buch kurz erwähnt wird.
Am Ende des Buches findet man noch einige von Maighreads Strickanleitungen, was ich eine total schöne Idee fand. Ich habe beim stricken zwar immer zwei linke Hände, aber nach dem Buch bin ich jetzt dennoch motiviert.
Ein wirklich tolles Buch, welches Romantik, Freundschaft und Familie vereint.


Fazit

Mich konnte das Buch auf jeden Fall überzeugen und ich kann es euch ans Herz legen, wenn ihr mal ein gutes Buch zum Abschalten braucht.
4 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Harper Collins Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Dienstag, 24. Dezember 2019

Rezension zu "Tage in den Highlands"


Autor: Angie Morgan
Verlag: Heyne
Verlagswebsite: Random House
Seitenzahl: 333
ISBN: 978-3-453-42331-2
Preis: 9,99 Euro

Inhalt

Endlich geht es nach Schottland. Schon seit Jahren träumt Meg von grünen Bergen tiefblauen Seen und geheimnisvollen Gemäuern. Doch bereits am Flughafen von Edinburgh treten die ersten Komplikationen auf. Davon lässt Meg sich aber nicht entmutigen.
Schließlich wartet in den Highlands ein echtes Schloss auf sie. Dabei handelt es sich um das Anwesen des unverschämt attraktiven und mysteriösen Schotten Finn, der seine eigene Destillerie betreibt. Doch wenn Meg den Gerüchten trauen kann, hütet er ein dunkles Geheimnis.
Soll sie sich wirklich auf ihn einlassen?

Meine Meinung

Eine romantische Reise in die schottischen Highlands. Klingt nach einem Abenteuer.
Ich bin schon ein kleiner Schottland Fan, seit ich die Serie "Outlander" geschaut habe. Ich liebe einfach diese unendliche Weite und die wunderschöne Landschaft.
In diesem Buch begleiten wir unsere Protagonistin Meg, die eigentlich mit ihrer besten Freundin nach Schottland reisen wollte. Allerdings kommt alles anders als geplant, sodass Meg die Reise allein antreten muss.
Dabei trifft sie auf den äußerst charmanten Finn, bei dem sie die Tage unterkommt. Allerdings schient Finn ein großes Geheimnis zu haben, welches Meg nach und nach lösen möchte.
Mir hat das Setting des Buches unglaublich gut gefallen. Eine alte Burg mitten in der Natur und mittendrin unsere Protagonistin. Für Meg war das natürlich auch erstmal ein Schock, denn in der Burg gibt es weder WLAN noch Internet.
Dennoch scheint das die Reise ihres Lebens zu werden ...
Mir hat der Schreibstil der Autorin wirklich sehr gefallen. Wenn man einmal in das Buch hineingefunden hat, ist es auch schwer wieder davon los zu kommen.
Sie schafft es, dass die beiden Protagonisten unglaublich gut zusammen harmonieren und auch Gefühle mit einspielen lassen.
Meg mochte ich übrigens total gern. Sie ist eine eher zurückhaltende Person, die aber dennoch unglaublich mutig ist. Gerade mit Finn zusammen entdeckt sie neue Seiten an sich.
Die Geschichte ist hauptsächlich neben den ganzen interessanten Fakten zu Schottland auch ein Liebesroman. Klar, dass auch Romantik hier nicht zu kurz kommt.
Am Ende wird es nochmal richtig spannend und ich musste mich teilweise versichern, dass ich einen Liebesroman lese und keinen Thriller. Es wird sehr actiongeladen und es kommen auch einige unerwartete Sachen zum Vorschein, mit denen ich als Leser nicht gerechnet habe.
Dieses Buch ist definitiv ein Wohlfühlbuch. Ich mochte es, mit Meg Teile von Schottland zu erleben und konnte ihre Begeisterung förmlich spüren.
Gerade auch das Thema Whiskey und Scotch fand ich super interessant. Teilweise gehen Rezepte über einhundert Jahre zurück, was ich sehr faszinierend fand.
Mit diesem Buch hat man auf jeden Fall die richtige Wahl getroffen, wenn man einen wunderschönen Liebesroman in einer zauberhaften Umgebung lesen will.


Fazit

Ein richtig toller Roman, der jede Menge Überraschungen für den Leser bereithält. Schottland ist einfach ein magisches Land.
4,5 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Heyne Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Freitag, 20. Dezember 2019

Rezension zu "Covent Garden im Schnee"


Autor: Jules Wake
Verlag: Knaur
Verlagswebsite: Droemer Knaur Verlag
Seitenzahl: 412
ISBN: 978-3-426-52392-6
Preis: 9,99 Euro

Inhalt

Tilly Hunter hat alles, was sie sich nur wünschen kann: fabelhafte Freunde, einen Traumjob als Maskenbildnerin im Londoner Opernhaus und Felix, ihren liebenswürdigen und fürsorglichen Verlobten. Es sieht ganz so aus, als würde es das beste Weihnachten aller Zeiten werden.
Doch dann legt Tilly aus Versehen die Server des Opernhauses lahm und wird dazu verdonnert, bei dem neuen IT-Chef Marcus Walker Technik-Nachhilfe zu nehmen.
Zwar sieht Marcus in seinem schicken Business-Anzügen eigentlich ganz ansehnlich aus, aber seine korrekte, ernsthafte Art ist ein Albtraum für die kreative Tilly. Als ich jedoch herausstellt, dass Tillys Verlobter Felix ganz und gar nicht der ist, für den sie ihn hält, ist es Marcus, der ihr mit einer überraschend starken Schulter zur Seite steht. Und plötzlich lassen nicht nur die Maronen-Stände in Tillys heiß geliebtem Covent Garden die Funken fliegen ...

Meine Meinung

Weihnachten, London, Liebe = die perfekte Mischung für ein super weihnachtliches Buch. Schon das Cover mit dem winterlichen Motiv konnte mich sehr ansprechen und ich habe mich dann natürlich auch auf das Lesen gefreut.
In dieser Geschichte begleiten wir unsere Protagonisten Tilly, die in einem Theater als Maskenbildnerin arbeitet. Ich konnte sie auch sofort ins Herz schließen da sie eine sehr offene und herzensgute Art hat. Sie lebt mit ihrem Verlobten Felix in einer kleinen Wohnung im Herzen Londons. Als sich ein technischer Virus im Theater breitmacht, muss sie Nachhilfe nehmen und das ausgerechnet bei Marcus Walker, dem IT Spezialisten.
Ich mochte den Schreibstil der Autorin sehr gern, da er sehr leicht war und man sich so gut auf die Geschichte einlassen konnte. Anfangs hat mir ein wenig diese weihnachtliche Stimmung gefehlt, was sich aber im Laufe des Buches noch geändert hat.
Ich liebe es einfach Geschichten aus dem verschneiten London zu lesen.
Besonders gefallen haben wir natürlich auch die Nebencharaktere, wie Tillys Schwester oder auch Tillys Chefin Jeanie.
Hier erwartet uns ein auf und ab der Gefühle, denn Tilly wird Zeuge einer bösen Intrige und fühlt sich dadurch natürlich auch verraten.
Ich fand es allerdings sehr interessant etwas über das Theater zu lesen, da ich so etwas vorher noch nie gelesen habe. Es war spannend zu sehen, wie eine Vorstellung hinter der Bühne so abläuft. Gerade als Maskenbildnerin hat Tilly einen sehr wichtigen Job und wird dadurch natürlich auch oft gebraucht. Doch auch das Theater ist nicht vor Neidern und der Presse sicher, das muss auch unsere Protagonisten Tilly erfahren.
Besonders gefallen haben mir natürlich die ganzen romantischen Szenen, die Herzen einfach zum schmelzen bringen.
Marcus ist ein eher zurückhaltender und steifer Charakter, der aber allerdings im Laufe des Buches immer mehr auftaut, vielleicht dank Tilly? Ich mochte es, wie die beiden miteinander umgegangen sind.
Dieses Buch ist nicht nur ein Liebesroman, sondern auch ein Buch über Freundschaft, Vertrauen und Selbstfindung. Gerade auch Tillys Weg, wieder zu ihrer Familie zu finden, fand ich super schön. Weihnachten ist das Fest der Liebe und das bringt das Buch auf jeden Fall rüber!

Fazit

Ein wunderschöner winterlicher Roman, der einen verzaubert. Weihnachten in London!
4 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Droemer Knaur Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.