Montag, 8. Oktober 2018

Rezension zu "Bienenkönigin"


Autor: Claudia Praxmayer
Verlag: cbj
Verlagswebsite: Random House
Seitenzahl: 345
ISBN: 978-3-570-16533-1
Preis: 17,00 Euro

Inhalt

Doch jenes unheimliche Wesen, das Mel eines Tages vor dem Bienenstock im Garten ihrer WG findet, ist keine der samtigen Bienen, die sie so liebt.
Ganz im Gegenteil: Es ist eine tödliche Miniatur-Drohne, die es offensichtlich auf ihre lebenden "Artgenossen" abgesehen hat.
Nur, wer würde die ohnehin schon bedrohten Bienenvölker, um San Francisco ausrotten wollen? Mel und ihre vier WG-Freunde sind entsetzt und beginnen nachzuforschen.
Und ihre Ermittlungen führen sie unversehens mitten hinein in eine hochbrisante Verschwörung ...

Meine Meinung

Das Buch klang für mich auf den ersten Blick wirklich gut. Ein Thriller über Bienen? Klingt schon einmal nach einer Hausnummer!
Ich finde es immer wichtig, wenn Katastrophen wie beispielsweise das Ausrotten der Bienen, teil eines Buches wird, auch wenn es ein Thriller ist.
Ich hatte hohe Erwartungen an das Buch, da ich mich wirklich sehr auf das Thema und die Umsetzung gefreut habe.
Der Schreibstil war ganz okay, gut für Jugendliche und ohne schwere Begriffe bzw. Fremdwörter. Bis dahin alles gut.
Leider konnte mich die Story überhaupt nicht mitreißen. Ich weiß nicht, aber ich hatte total Probleme mit der Protagonistin Mel, mit der man als Leser keine Verbindung aufbauen kann. Das fand ich sehr schade.
Ein wenig komisch fand ich auch, dass plötzlich Fantasy Aspekte mit einbezogen wurden, denn Mel singt mit ihren Bienen und kann so mit ihnen sprechen. Klingt jetzt auf den ersten Moment nicht ganz schlimm, aber ich persönlich fand, das es zu dieser Story nicht gepasst hat.
Auch im Laufe des Buches entwickelt sich zwischen Mel und ihrem WG-Mitbewohner eine Liebesgeschichte, die für mich auch total unpassend und eher erzwungen erschien.
Der Fokus lag natürlich auf den Bienen und deren Ausrottung. Das fand ich mal einen positiven Aspekt, das wirklich beschrieben wurde, wie wichtig Bienen auch für uns Menschen sind und was die Auswirkungen wenn sie nicht mehr da sind.
Die Geschichte legt eine gute Idee vor, aber es fehlt einfach an Spannung, Tiefe und auch Glaubhaftigkeit.
Als dann auch feststand wer der "Böse" ist, ging alles sehr schnell und die Story flog nur so dahin.
Wie gesagt, die Idee ist wirklich gut aber was die Autorin draus gemacht, konnte mich leider nicht begeistern.
Wie gesagt, von der Grundidee her wirklich spannend und auch vielversprechend, aber leider wurde mir zu viel drum herum erzählt.
Das Ende war für mich nicht wirklich überraschend und kam auch zu schnell, wenn ihr versteht was ich meine.


Fazit

Ich hätte mehr erwartet. Unter dem Thema "Bienen und ihre Ausrottung" kann man sich so viel vorstellen, aber leider hat mich die Umsetzung nicht überzeugt.
2,5 von 5 Sterne

Vielen lieben Dank an den cbj Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Dienstag, 25. September 2018

Rezension zu "Christopher Robin - das Hörbuch"


Autor: Elizabeth Rudnick
Verlag: der Hörverlag
Verlagswebiste: Random House
Sprecher: Shenja Lacher
ISBN: 978-3-8445-3111-4
Preis: 8,19 Euro
Gesamtlaufzeit: 4 h 13 min.


Inhalt

Christopher Robin ist erwachsen geworden und hat seine Freunde aus dem Hundert-Morgen-Wald fast vergessen. Sein Job ist ihm wichtiger als Ehefrau Evelyn und Tochter Madeline, mit denen er kaum noch Zeit verbringt.
Doch dann taucht eines Tages sein bester Freund Puuh in London auf. Auch Ferkel, I-Aah und Tigger  verlassen den geliebten Wald, um Christopher und seiner Familie zu helfen.
Ein großes Abenteuer beginnt!


Meine Meinung

Wer kennt ihn nicht? Winnie Puuh, der Freund aller Kinder. So war es jedenfalls früher bei mir. Das Winnie Puuh und seine Freunde nochmal ein Comeback mit einer Realverfilmung erwartet, hätte ich auch nicht für möglich gehalten.
Umso mehr habe ich mich gefreut auf ein tolles neues Abenteuer im Hundert-Morgen-Wald.
Dieses Hörbuch ist für alle Hörfreunde unter euch, die sich auf ein tolles spannendes Abenteuer freuen können. Diese Geschichte bietet alles was das Herz begehrt. Liebe, Freundschaft und Zusammenhalt sind große Bausteine, die sich um die Geschichte ranken.
Der Sprecher Shenja Lacher vollbringt in diesem Hörbuch, meiner Meinung nach, eine Glanzleistung. Er spricht jedes der Tiere mit einer eigenen Präsentation, was mir sehr gut gefallen hat.
Im Mittelpunkt steht natürlich der mittlerweile erwachsene Christopher Robin, der durch seine Arbeit sehr gestresst und kaum noch Zeit für die wichtigen Dinge des Lebens hat.
Die Geschichte ist sehr humorvoll und perfekt für Kinder ab 6 Jahren. Aber im Fokus steht natürlich nicht nur der Spaß sondern auch eine ganz wichtige Botschaft, die sich sowohl Klein als auch Groß zu Herzen nehmen kann.
Wir sollten niemals aufhören zu träumen und auch mal ein klein wenig verrückt sein. Man soll das Leben genießen.
Und diese Botschaft bringt das Hörbuch für mich auf alle Fälle rüber.
Zudem erlebt man wirklich ein kunterbuntes Abenteuer mit den Freunden Winnie-Puuh, Ferkel, I-Aah und natürlich Tigger, voller Chaos, aber auch wunderschönen Momenten.
Eine wirklich wundervolle und vor allem herzerwärmende Geschichte, in der jeder nochmal Kind sein darf.
Und wem das Buch gefällt, sollte nicht lange zögern, sondern sich auch den Film dazu anschauen. Mir hat der wirklich super gefallen, und ich hatte wie eine kleine Reise zurück in meine Kindheit.



Fazit

Super niedliches Hörbuch, welches ich jetzt für die kalte Jahreszeit, gern jedem ans Herz legen möchte!
4,5 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Hörverlag, der mir das Hörbuch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Montag, 24. September 2018

Rezension zu "Das wunderbare Wollparadies"


Autor: Manuela Inusa
Verlag: blanvalet
Verlagswebsite: Random House
Seitenzahl: 317
ISBN: 978-3-7341-0627-9
Preis: 9,99 Euro

Inhalt

Susan verbringt ihre Zeit am liebsten in ihrem kleinen Wolladen. In Susan`s Wool Paradise strickt und häkelt sie wunderschöne, kuschelige Sachen, die sie nicht nur verkauft, sondern auch an Bedürftige verschenkt.
Außerdem kann man bei Susan zu Lauries Tee und Keiras leckeren Pralinen in gemütlicher Runde gemeinsam stricken und häkeln, sich austauschen und helfen.
Ihre Freundinnen schätzen Susan für ihr großes Herz und ihre ruhige Art, vor allem in diesem besonders kalten Dezember, der auch nicht vor der Valerie Lane haltmacht.
Und während es draußen stürmt und schneit, erlebt Susan einen Winter, der alles verändern wird ...

Meine Meinung

Das Warten hat ein Ende und ich konnte dieses Buch endlich verschlingen.
Ich habe mich sehr auf Susan`s Geschichte gefreut, da sie die Einzigste der fünf Freundinnen ist, die ich am schlechtesten einschätzen konnte.
Susan ist ein herzensguter Mensch, voller Liebe und Güte für ihre Mitmenschen. Sie strickt Sachen für Bedürftige und beschenkt diese an Weihnachten.
Ich glaube mit keiner anderen kann man die Vorweihnachtszeit besser beginnen als mit Susan.
In dieser Geschichte lernen wir sie wirklich richtig kennen. Die Frage: "Warum ist sie so verschlossen und was ist mit ihr passiert" beantwortet sich in diesem Buch.
Ich habe richtig mit ihr mitgefühlt, war wie Teil dieses Buches. Ich habe mit ihr gelacht, geweint, mit ihr über Schauspieler aka Jude Law geschwärmt und selbst eine Vorliebe fürs stricken entwickelt.
Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil, der es dem Leser natürlich noch einmal mehr vereinfacht sich in der Story wie zu Hause zu fühlen.
Auch die anderen Ladenbesitzerinnen waren wieder am Start. Das finde ich halt bei dieser Reihe wirklich besonders, dass immer wieder die Charaktere aus den anderen Büchern mit von der Partie sind.
In diesem Buch gibt es natürlich auch die ein oder andere Umstellung für unsere liebe Susan, aber das müsst ihr natürlich selbst lesen.
Auf jeden Fall hat es dieses Buch geschafft, mich total in Weihnachtsstimmung zu bringen. Ich könnte nur noch Weihnachtsmusik hören und genau wie Susan mir jeden Abend einen Weihnachtsfilm ansehen.
Susan ist für mich ein wirklich toller Charakter. Zum einen schon, weil sie einen total niedlichen Hund (Terry) hat. Zum anderen, ihr Wesen. Susan ist herzensgut, und wenn man ihre Geschichte kennt, ist dies umso schöner!
Am meisten habe ich mich natürlich wieder auf die Tradition der Freundinnen gefreut: Die Mittwochstreffen, die jede Woche in Lauries Tea Corner stattfinden.
Es gab wieder wundervolle Geschichten über Valerie zu berichten. Außerdem mochte ich an diesem Buch, dass der Blumenladenbesitzer Tobin eine etwas größere Rolle spielt als sonst.
Dieses Buch war romantisch aber dennoch manchmal sehr emotional. Ich glaube sogar, das emotionalste bis jetzt.
Ich kann euch die Reihe rund um die Valerie Lane nur ans Herz legen! Lest diese Bücher und lasst euch verzaubern!



Fazit

Wieder mal ein gelungener Band der Autorin, voller Liebe und Emotionen.
5 von 5 verdiente Sterne!

Vielen lieben Dank an den blanvalet Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Sonntag, 23. September 2018

Rezension zu "Keine Ahnung, ob das Liebe ist"


Autor: Julia Engelmann
Verlag: Goldmann
Verlagswebsite: Random House
Seitenzahl: 150
ISBN: 978-3-442-48854-4
Preis: 8,00 Euro


Inhalt

Julia Engelmann begeistert seit ihrem mitreißenden Debüt "Eines Tages, Baby" mit ihrer besonderen Sprache und Melodie.
In diesem Gedichtband schreibt sie einfühlsam über die Liebe und das Leben, über innere Jahreszeiten und darüber, was es bedeutet, füreinander da zu sein.
Julia Engelmann regt zum Nachdenken an und macht Mut, ihre Zeilen sprühen vor Energie und Lebensfreude und berühren das Herz.


Meine Meinung

Gedanklich bin ich immer noch in diesem Buch. Dieser Gedichtband ist etwas ganz Besonderes und hat mich wirklich sehr berührt.
Die Autorin, Julia Engelmann, begeistert mich schon länger mit ihren Poetry Slams und auch ihre Bücher lachen mich jedes Mal förmlich an, wenn ich an ihnen vorbei gehe.
Dies ist das erste Buch, was ich von ihr gelesen habe!
Ich war sofort mitgerissen und wollte immer weiterlesen. Ihre Sprache ist sehr eigen aber mir hat es sehr gut gefallen!
Am liebsten mochte ich die beiden Gedichte für ihre Eltern, also einmal für ihre Mutter und ihren Vater. Da bin ich auch gleich wieder emotional geworden und hab die ein oder andere Träne vergossen.
Sie schreibt sehr lebensbejahend und gefühlvoll. Da habe ich manchmal echt eine Gänsehaut bekommen, da es wirklich von Grund auf ehrlich war!
Sie zeigt uns, dass das Leben manchmal wirklich ein Idiot sein kann aber dass es an uns liegt was wir daraus machen.
Untermalt wird das Ganze noch von kleinen Illustrationen, die sie auch selbst gezeichnet hat.
Jedes ihrer Gedichte erzählt eine eigene ganz persönliche Geschichte, die auf ihre ganz eigene Weise wunderschön ist.
Sie zeigt uns, dass Liebe etwas schönes ist, aber auch das es manchmal sehr schmerzhaft sein kann. Man erlebt in dem ganzen Buch wirklich ein Gefühlschaos. Im einen Gedicht, sprüht man förmlich vor Freude und würde am liebsten sofort im Regen tanzen, im nächsten ist man so ergriffen, das man verzweifelt die Packung Taschentücher sucht.
So unterschiedlich sind die Gefühle in diesem Buch, genauso wie das Leben. Kein Tag ist wieder andere und ich finde, das bringt sie in diesem Buch wirklich sehr gut zum Ausdruck.

"Keine Ahnung, ob das Liebe ist, vielleicht werde ich das nie wissen. Aber immer, wenn du bei mir bist, hör ich auf, dich zu vermissen."

Dieses Zitat hat mir wirklich super gut gefallen und hat sich auch gleich in meinen Kopf eingebrannt. Dieses Buch ist einfach ganz toll und ich würde es sofort jedem empfehlen!
Gerade, weil es auch Dinge anspricht, die einen im Leben sogar helfen können. So nach dem Motto, weg mit dem Ballast. Wirklich wunderschönes Buch, voller Liebe und Hoffnung!



Fazit

Ich bin immer noch begeistert und würde es glattweg noch einmal lesen, da kann man nicht genug von bekommen.
Das Buch bringt tolle Botschaften für den Leser mit sich!
5 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Goldmann Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Mittwoch, 12. September 2018

Rezension zu "Shinrin Yoku - Waldbaden"


Autor: Annette Lavrijsen
Verlag: Bastei Lübbe
Verlagswebsite: Bastei Lübbe Verlag
Seitenzahl: 235
ISBN: 978-3-7857-2635-8
Preis: 16,00 Euro


Inhalt

In Japan ist Shinrin Yoku, das Baden in der Waldluft, bereits anerkannte Therapie gegen körperliche und psychische Leiden - und die Wissenschaft bestätigt ihre Wirksamkeit.
Zu Shinrin Yoku gehört aber auch, sich emotional auf den Wald einzulassen, denn wir können von der Natur viel lernen, etwa über unseren Hang zu Perfektion und Schönheit, das Wertschätzen der Gegenwart oder unseren Umgang mit Vergänglichkeit. Annette Lavrijsen bringt uns mit leichter Hand wissenschaftliche und philosophische Hintergründe von Shinrin Yoku nahe und schlägt eine Brücke zwischen europäische Waldliebe und japanischer Kultur.


Meine Meinung

Das war für mich das erste Mal, das ich mich an ein Fach bzw. Sachbuch getraut habe. Von Shinrin Yoku bzw. Waldbaden hab ich in der Form noch nichts gehört und war dementsprechend sehr interessiert daran.
In diesem Buch erfährt man allerlei über den Wald und welchen Einfluss er auf unseren Körper hat. Mit vielen Tipps und Tricks bringt die Autorin Entspannungstechniken und auch Yogaübungen sehr gut rüber.
Das Buch wird in einzelne Teile (die Elemente) unterteilt und zu jedem Element (Feuer, Wasser, Erde und Wind bzw. Leere) erfährt man Wissenswertes.
Ich persönlich fand gut, dass sie ihre persönlichen Eindrücke mit eingebracht hat und beschreibt, wie sie selbst zu Shinrin Yoku gekommen ist.
Außerdem zitiert sie einige andere bekannte Autoren, wie Peter Wohlleben, die auch Bücher über den Wald geschrieben haben.
Ich persönlich fand sehr interessant wie sich Ying und Yang in der Natur zeigen bzw. was dieses Zeichen mit dem Wald gemeinsam hat.
Einige Sachen waren natürlich sehr esoterisch und für mich auch nicht wirklich nachvollziehbar. Beispielsweise wird beschrieben, dass man einen Baum umarmen sollte um seine Energie zu spüren. Ich glaube, da muss man sich wirklich 100 % darauf einlassen um so etwas zu spüren.
Ich mag es beispielsweise im Herbst durch den Wald zu gehen und durch das Laub zu rascheln, sowas entspannt mich. Aber jetzt Stunden im Wald zu verbringen bzw. wie beschrieben im Wald zu übernachten, wäre eher nichts für mich. Also wenn man das Buch lesen möchte, sollte euch klar sein, das dies kein Roman ist sondern wirklich ein Sachbuch, welches Fakten bringt.
Die Autorin geht auch speziell auf die Elemente ein, und welche Wirkungen diese auf unseren Körper und unsere Seele haben.
Sie beschreibt außerdem, dass wir Menschen immer mehr für unsern Job leben und uns immer mehr Stress machen und somit keinen Blick mehr für Entspannung haben. Ich finde, damit hat sie gar nicht mal so Unrecht.
Ich habe mir auf jeden Fall aus dem Buch ein paar Inspirationen genommen, die ich auch in meinem Alltag anwenden möchte.
Ich denk mal so zelebrieren wie die Japaner werde ich Shinrin Yoku nicht, aber ich finde es eine sehr schöne und auch hilfreiche Kultur, die vor allem verbindet.



Fazit

Sehr interessantes Buch, welches mir an einigen Stellen aber doch ein wenig zu esoterisch war.
Dennoch habe ich mich für 3 von 5 Sterne entschieden!

Vielen lieben Dank an den Bastei Lübbe Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Montag, 3. September 2018

Rezension zu "Mami Fee und ich - Die zauberhafte Geburtstagsparty"


Autor: Sophia Kinsella
Verlag: cbj
Verlagswebiste: Random House
Seitenzahl: 115
ISBN: 978-3-570-17509-5
Preis: 12,00 Euro


Inhalt

Die 7-jährige Ella kann es gar nicht abwarten, endlich richtig zaubern zu dürfen - so wie ihre Mami! Denn die muss nur ihr Zauberhand schwenken, um die verrücktesten Sachen möglich zu machen.
Aber bis dahin hat die kleine Junior-Fee noch viel zu tun. Mit Mami Fee ist schließlich immer was los!
Erst mal muss Ella sich darum kümmern, dass der neue magische Kleiderschrank nicht so viel Unsinn baut und dass ihre Supergeburtstagstorte nicht durch die Decke wächst. Ganz schön anstrengend!
Da wäre doch ein bisschen Urlaub mit einem Swimmingpool voller Vanille-Eis eine schöne Abwechslung ...
Halt, so war das nicht gemeint!


Meine Meinung

EEEeendlich gibt es das neue Buch von Sophia Kinsella!
Den ersten band der Mami Fee Reihe habe ich praktisch durchgesuchtet, da ich mir früher immer gewünscht habe eine Fee zu sein.
Man erlebt zusammen mit Ella und ihrer Mami ganz viele kunterbunte Abenteuer voller Humor und Charme!
Die Illustrationen in diesem Teil haben mir sehr gut gefallen. Im ersten Teil habe ich ein wenig gemeckert, da sich die Bilder immer wieder wiederholt haben. Doch in diesem Band war das anders!
Gerade für Mädels finde ich die Bücher mehr als passend!
Ella ist ein ziemlich freches Mädchen, dass unbedingt zaubern will. Doch leider ist sie noch nicht alt genug, sodass sie ihre Mami aus der ein oder anderen Sache retten muss.
Denn Ellas Mami ist sehr chaotisch! So passiert es, dass sie sich und Ella plötzlich in einen Affen verwandelt.
Insgesamt ist die Geschichte sehr kinngerecht gehalten und natürlich auch auf den Humor von Kindern abgestimmt.
Der tolle Schreibstil der Autorin lädt den Leser dazu ein in ein fantastisches Abenteuer zu stürzen. Wieder einmal begeistert sie vor allem mit ihrem mädchenhaften Stil, dass Träume wahr werden können.
Ella ist eine super süße Protagonisten, mit der sich sicherlich einige Mädels identifizieren können. Gerade ihre chaotischen Szenen mit ihrer Mutter meistert sie mit Bravour. Und ich glaube, ein wenig verrückt schadet nie.
Das Cover lacht einen schon sofort an und schreit völlig nach "Rosa und Glitzer", praktisch genau das was kleine Mädels wollen.
Ich bin auf jeden Fall begeistert und habe mich ein wenig in meine eigene Kindheit zurückversetzt gefühlt.
Abschließend kann ich euch beide Bände auf jeden Fall empfehlen.
Mit viel Humor und spannenden Abenteuern begeistert Sophia Kinsella auch ihre kleinen Leser!



Fazit

Wieder ein super Band, der mich sofort in seinen Bann gezogen hat.
Ich habe gelacht und die verrücktesten Abenteuer mit Ella und ihrer Mom erlebt. Tolle Illustrationen und eine insgesamt sehr niedliche Art.
4 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den cbj Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Donnerstag, 30. August 2018

Rezension zu "Love Curse - Lieben verboten"


Autor: Rebecca Sky
Verlag: Heyne fliegt
Verlagswebsite: Random House
Seitenzahl: 383
ISBN: 978-3-453-27164-7
Preis: 14,00 Euro


Inhalt

Rachel ist eine Nachfahrin des Liebesgottes Eros - ein Kuss von ihr , und es ist um jeden Jungen geschehen.
Ben ist ein angehender Polizist, der gegen die Liebesgöttinnen ermittelt.
Dann geschieht, was nicht sein darf: Rachel verliert ihr Herz an Ben. Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als dass er ihre Gefühle erwidert - von sich aus und nicht, weil ihre Gabe ihn zwingt.
Doch hat ihre Liebe wirklich eine Chance gegen die uralte Macht der Götter?


Meine Meinung

Eine neue moderne Geschichte aus der griechischen Mythologie. Die Geschichte spielt in "der Stadt die niemals schläft", in New York, und kombiniert eine Young Adult Geschichte mit einer Sagen-Geschichte.
Wer, genau wie ich, ein Fan der griechischen Mythologie ist, für den ist dieses Buch genau das Richtige.
Alles dreht sich um unsere Protagonistin Rachel, die sich gegen ihre "Gabe" als Liebesgöttin wehrt. Man trifft auf allerhand interessante Nebencharaktere, die Rachel auf ihrem Abenteuer begleiten.
Rachel und ihre Freunde werden von dem bösen Gremium verfolgt und es wird eine spannende Verfolgungsjagd geben.
Der Schreibstil war sehr jugendlich und locker, man hatte sozusagen keine Probleme sich auf die Geschichte einzulassen.
Der Verlauf der Geschichte war konstant spannend und man entdeckte immer wieder neue Sachen an der Story.
Vom Cover her, hätte ich niemals damit gerechnet, dass dies eine Fantasygeschichte ist. Ich hätte eher mit einer romantischen Lovestory gerechnet.
Aber es war wirklich eine gelungene Abwechslung zu anderen Romanen dieser Art. Rebecca Sky schafft es sofort den Leser in ihren Bann zu ziehen und lässt die Geschichte durch ihre ganz persönliche Art neu aufleben.
Die Seiten vergehen wie im Flug, aber auch die Kapitel haben eine sehr schöne Länge. Anfangs dachte ich, dieses Buch ist ein Einzelband, was mich dann am Ende allerdings ein wenig wundern ließ. Ein Cliffhanger ließ mich das Buch mit gemischten Gefühlen zuschlagen. 
Ich bin jetzt auf jeden Fall gespannt, wie es weitergeht und ob Rachel es schafft mit ihrer Gabe klar zu kommen.
Die Liebesgeschichte zwischen Ben und Rachel fand ich persönlich sehr schön geschrieben, es war nicht zu kitschig, aber auch nicht langweilig oder nicht berührend.
Für junge Leser, die sich über die Mythologie interessieren ein klares Muss!



Fazit

Sehr schönes Buch, voller Abenteuer und Liebe. Gerade die Liebe steht im Vordergrund der Geschichte und verzaubert seinen Leser!
4 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Heyne fliegt Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.