Donnerstag, 20. Februar 2020

Rezension zu "Mortina - Das große Verschwinden"


Autor: Barbara Cantini
Verlag: dtv junior
Verlagswebsite: dtv
Seitenzahl: 48
ISBN: 978-3-423-76273-1
Preis: 10,95 Euro

Inhalt

Gemeinsam mit ihrem geliebten Hund Desto lebt Mortina bei ihrer Tante Dipartita in einem großen Schloss, wo er sich wunderbar mit Geistern spielen lässt.
Eines Tages geschieht etwas Unerwartetes: Einige Kinder aus dem Dorf stehen vor der Tür und bedanken sich für die tolle Einladung. Eine Einladung? Davon weiß Martina gar nichts! Ist das etwa eine Überraschungsparty?

Meine Meinung

Auf dieses Buch habe mich mich ganz besonders gefreut, da mir der erste Band schon extrem gut gefallen hat.
Auch in der Fortsetzung geht es wieder um das kleine Zombiemädchen Mortina. Ich finde die Figur ja total witzig und absolut niedlich.
Im ersten Band hat sie einige "menschliche" Freunde aus dem Dorf kennengelernt, die sie plötzlich alle mit einer Einladung besuchen. Eine Überraschungsparty?
Als dann auch noch ihr Cousin Dilbert vor der Tür steht, weiß Mortina gar nicht mehr was Phase ist. Dilbert fand ich auch total lustig als Charakter, da er den Buchstaben "R" immer als "L" spricht. Auch die Illustration von ihm fand ich herrlich.
An dieser Stelle muss ich auch glaube ich, die wundervolle Illustrationen des ganzen Buches loben. Die Autorin hat die Bilder alle selbst gezeichnet und ich finde, durch diese bunten Bilder wirkt das Buch gleich viel anschaulicher und lebendiger.
Da das Buch für Kids ab 8 Jahren ist, finde ich gut, dass der Fokus hier mehr auf den Bildern liegt und das Kind anhand durch Entdecken noch ganz viele kleine Details im Buch erkennen kann.
Natürlich gibt es auch einen Text, der ein wenig durch die Geschichte leitet, allerdings ist dieser nicht allzu lang, sodass noch genug Platz für die eigene Fantasie bleibt.
Mortina fand ich, wie oben schon erwähnt, ganz zauberhaft. Ich fand es super witzig, als sie mit ihren Freunden "Sherlock" spielte und die verschwundene Tante suchte.
Auf der Rückseite des Buches steht "Zum Totlachen komisch". Und dieser Satz beschreibt das Buch eigentlich genau richtig. Ich, als Erwachsener, fand es super witzig und hätte das Buch am liebsten nochmal gelesen.
Die Geschichte ist einfach zu zauberhaft und hinreißend, dass ich euch das Buch nur ans Herz legen kann.
Ich möchte euch gar nicht so viel von der Geschichte an sich verraten, da man dass irgendwie selbst entdecken und erleben muss.
Ich hoffe auf jeden Fall, dass es noch einige Abenteuer mit Mortina und ihren Freunden, und hoffentlich auch mit Dilbert (hab ihn sehr ins Herz geschlossen), geben wird.
Ein ganz tolles Buch!!


Fazit

Hach, ich bin absolut verzaubert noch. Mortina ist ein sooo niedliches Buch!
5 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den dtv Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Mittwoch, 19. Februar 2020

Rezension zu "Die Galerie am Potsdamer Platz"


Autor: Alexandra Cedrino
Verlag: Harper Collins
Verlagswebsite: Harper Collins Verlag
Seitenzahl: 384
ISBN: 978-3-9596-7409-6
Preis: 20,00 Euro

Inhalt

Berlin, 1930: Die junge Kunststudentin Alice zieht nach dem Tod ihrer Mutter in die Hauptstadt. Sie sucht Anschluss an ihre Familie, einstmals angesehen Kunsthändler, die sie nie kennengelernt hat, trifft aber zunächst nur auf kalte Ablehnung.
In der pulsierenden Kunst sehne Berlins fühlt sie sich dennoch sofort zu Hause und entdeckt bald ihr Talent als Fotografin. Und sie verliebt sich in den Deutsch-Iren John.
Trotz der Widerstände ihrer Großmutter plant sie gemeinsam mit ihren Onkeln, die einst legendäre Galerie der Familie am Potsdamer Platz wiederzueröffnen. Dabei begegnet sie dem Kunstkenner Erik, Erbe einer spektakulären Kunstsammlung. Doch ist er wirklich daran interessiert, ihr zu helfen? Es sind unruhige Zeiten, und der Aufstieg der Nationalsozialisten droht bald ich Liebe, die Galerie und ihre gesamte Familie in den Abgrund zu reißen...

Meine Meinung

Ich habe mich sehr gefreut, endlich dieses Buch lesen zu können. Ich bin zurzeit wieder total interessiert an Büchern aus den 20er oder 30er Jahren.
In diesem Buch begleiten wir Alice, die sich von Wien auf den Weg nach Berlin macht, um die Geheimnisse ihrer Familie zu lösen. Als sie in der Hauptstadt eintrifft, wird sie von ihrer Großmutter total abweisend behandelt. Allerdings kümmert sich ihre Tante Rosa sehr liebevoll um sie, obwohl sich die beiden noch nie gesehen haben.
Das Cover ist sehr unscheinbar, obwohl es mit den Formen schon etwas elegantes an sich hat. In der Geschichte findet Alice auch ihre Leidenschaft für das Fotografieren, welches von ihrer Familie auch unterstützt wird.
Das Buch beginnt Ende 1930 und endet Anfang 1933, das heißt man macht schon ziemliche Zeitsprünge, die aber beim Lesen nur minimal aufgefallen sind. In der Zeit sind auch die Nationalsozialisten in Deutschland an die Macht gekommen, was natürlich auch an unserer Protagonistin nicht spurlos vorbeigeht.
Alice verliebt sich natürlich auch und zwar in den Deutsch-Iren John, der für ihren Onkel arbeitet. Ich weiß nicht, so richtig einschätzen konnte ich ihn nicht so wirklich, da er ziemlich viel vor Alice verheimlicht, was sie durch Zufall herausfindet. Außerdem dreht er gern mal das ein oder andere krumme Ding, weswegen ich nicht der größte Fan von ihm war. Als sie später auf Erik, einen Kunstkenner trifft, dachte ich okay, jetzt nimmt die Liebesgeschichte nochmal Fahrt auf. Aber auch der Charakter hatte eher negative als positive Seiten.
Die Liebesgeschichte war nicht wirklich mein Ding. Ich habe die Hoffnung, dass diese im zweiten Band nochmal etwas Aufschwung bekommt.
Interessant dagegen fand ich, wie Alice und ihre Familie die Galerie am Potsdamer Platz wieder aufgebaut haben und wie das damals mit dem archivieren der Gemälde vonstatten ging.
Alice ihre Familie ist natürlich auch nicht arm, wodurch man sich als Leser auf einigen Cocktail Partys von Alices Tante Rose wiederfindet.
Die Tante war insgesamt irgendwie mein liebster Charakter.
Ich bin gespannt, wie es mit der Geschichte weitergeht und hoffe natürlich, dass wir noch mehr Einblicke in die Karriere von Alice als Fotografin bekommen.


Fazit

Ein wirklich toller Einstieg in eine Trilogie, die Lust auf mehr macht. Ein sehr schöner und spannender historischer Roman, allerdings mit Luft nach oben.
4 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Harper Collins Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Dienstag, 18. Februar 2020

Rezension zu "Die Chocolaterie am Meer"


Autor: Caroline Roberts
Verlag: mtb
Verlagswebsite: Harper Collins
Seitenzahl: 390
ISBN: 978-3-7457-0040-4
Preis: 10,99 Euro

Inhalt

Vor den Fenstern fällt Schnee, auf dem Herd dampft heiße Schokolade mit Zimt, und Rentierlollies zieren die Schaufenster. Die gemütliche Chocolaterie in dem kleinen Ort an der Küste Northumberlands ist Emmas ganzer Stolz.
Jetzt, da Weihnachten vor der Tür steht, haben sie und ihre Assistentin Holly alle Hände voll zu tun, die Leckereien für das Fest vorzubereiten. Doch dann kündigt ihr Vermieter eine Mieterhöhung an. Muss Emma die Chocolaterie aufgeben? Zum Glück hat sie ihren treuen Spaniel Alfie und die besten Freunde, die man sich wünschen kann. Sie geben mir die Kraft, für ihr Glück zu kämpfen.

Meine Meinung

Ich war super gespannt, wie mir das Buch gefallen wird. Als ich den Klappentext gelesen habe, war ich auf jeden Fall schon verzaubert und habe mich auf eine romantische Geschichte mit Witz gefreut.
Emma als Protagonistin fand ich toll. Sie ist einfach die Art von Figur, die man sofort ins Herz schließen muss.
Aber vor allem habe ich mich in ihren kleinen Laden und ihre tollen Schokoladen-Kreationen verliebt. Es war einfach so süß, vor allem auch wie die Autorin es beschrieben hat, konnte man sich den Laden fast bildlich vorstellen.
Insgesamt hat mir der lockere und ruhige Schreibstil der Autorin gefallen. Klar, die Geschichte beinhaltet einige Klischees, aber diese fand ich in der Geschichte sogar passend.
Ich fand super schön, dass Emma ganz tolle Freundschaften geschlossen hat, die sie nach ihrem schweren Schicksalsschlag sehr gestärkt haben. So haben mir auch die Nebencharaktere gefallen, die die Autorin sehr schön ausgeschmückt hat. Das Buch hatte einfach eine unglaublich liebevolle Atmosphäre, die auch im Laufe des Buches bleibt.
Das einzige was immer ein kleines Auf und Ab war, war die Beziehung zwischen Emma und Max. Das hat mich als Leser immer ganz hibbelig gemacht. Insgesamt kam mir Emma als eine sehr unsichere und ängstliche Person in Sachen Beziehungen rüber. Umso schöner war, dass Max ein sehr ruhiger und verständnisvoller Gegenpart war.
Ganz besonders gefallen hat mir natürlich, dass das Buch in der Weihnachtszeit spielt und man die Geschichte nochmal etwas besinnlicher erlebt. Schokolade und Weihnachten in Kombi und ich bin Fan!
Die Geschichte ist unglaublich gefühlvoll, da sie sich auch mit dem Verlust eines Menschen beschäftigt, und natürlich damit, wie es weitergeht.
Mir haben auch die kurzen Kapitel sehr gefallen, obwohl das natürlich Geschmacksache ist.
Ein Buch zum Träumen (natürlich nicht nur über Schokolade, aber zur Hälfte).


Fazit

Mir hat das Buch wirklich gefallen, und ich mochte die Charaktere und das Setting der Geschichte sehr.
4 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Harper Collins Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Montag, 17. Februar 2020

Rezension zu "Die Hüterin der Lieder"


Autor: Ilka Tampke
Verlag: penhaligon
Verlagswebsite: Random House
Seitenzahl: 470
ISBN: 978-3-7645-3146-1
Preis: 14,00 Euro

Inhalt

Als die Römer die Siedlungen der Kelten erbarmungslos niederbrennen, liegt das Schicksal Albions in den Händen einer jungen Frau. Denn Ailia ist die Kendra, die höchste Wissende des alten Glaubens. Ihre Waffe gegen Rom scheint harmlos, doch birgt sie allein die Aussicht auf Rettung: Ailia hütet die magischen Lieder der Kelten.
An der Seite des wilden Kriegsfürsten Caradog muss die Kendra gegen die Invasoren kämpfen. Doch nur, wenn es Ailia und Caradog zusammen gelingt, die Macht der Vergangenheit gegen die Feinde der Gegenwart heraufzubeschwören, wird das alte Britannien der Legenden überleben.

Meine Meinung

Ich muss gestehen, ich bin an dieses Buch mit hohen Erwartungen rangegangen. Bei dem Klappentext hinten steht drauf: "Für Outlander Fans". Leider konnte ich nicht wirklich Parallelen zu dieser historischen Reihe entdecken.
Ich habe mich gefreut, wieder mal einen historischen Roman zu lesen, der auch etwas Fantasy enthält.
Als ich angefangen habe zu lesen, wunderte ich mich immer, da es so schien als sei dieses Buch eine Fortsetzung. Ich habe dann natürlich direkt gegoogelt und bin auf ein Buch gestoßen, dass "Das Lied der Kendra" heißt. Dieses Buch ist allerdings nur als E-Book erhältlich. Nachdem ich so überrascht wurde, fiel mir auch der Einstieg in das Buch nicht wirklich leicht. Man wurde anfangs mit einigen Namen und Orten überschüttet, die ich nicht wirklich unterscheiden konnte. Es wäre super gewesen, dass im Einband des Buches eine Übersicht oder so zu finden wäre, einfach um der Geschichte noch etwas Beihilfe zu geben.
Das Buch spielt in der Zeit der Römer, was ich unglaublich interessant und spannend fand. Diese Römer stehen im Krieg mit britischen Stämmen. Und unsere Protagonistin Ailia ist die Kendra, eine Art Allwissende der Stämme.
So richtig habe ich ihre Rolle aber in dem ganzen Buch nicht durchschaut, denn mal ist sie ganz wichtig, und später will man sie am liebsten verbannen. Jetzt fragt ihr euch sicher, was es mit den Liedern aus dem Titel auf sich hat. Glaubt mir, die Frage habe ich mir auch gestellt. Auf jeden Fall geht Ailia in die Lehre eines Sängers, warum und weshalb, keine Ahnung. Ich hatte immer im Hinterkopf: Eigentlich bereiten sich die Stämme auf einen Jahrhundert Krieg vor, und sie lernt singen?!
Insgesamt waren mir einige Charaktere zu ungenau und blass beschrieben. Dadurch, dass alle auch ähnliche Namen hatten, war das Ganze etwas verwirrend.
Den Schreibstil fand ich okay. Es war nichts, was mich an die Geschichte gefesselt hat. Er war eher sehr detailreich, in einigen Fällen zu sehr, sodass die Geschichte immer einen Hang hatte, langatmig zu werden.
Ich hatte auch das Gefühl, dass man die Geschichte nicht wirklich mit dem Protagonisten miterlebt, sondern alles wie aus der Ferne betrachtet.
Der finale Kampf und das Ende waren auch nicht so wirklich meins, da das für mich alles zu plötzlich kam und auch das Ende nicht wirklich mit dem Aufbau der Geschichte harmoniert hat. Positiv fand ich, dass Bezug auf die Historie genommen wurde, die tatsächlich passiert ist. Und das fand ich tatsächlich super spannend. Da hätte man auch gut und gern auf die Fantasy verzichten können.


Fazit

Für mich war das Buch okay. Das Thema unglaublich spannend und komplex, leider war die Umsetzung nicht wirklich meins.
3 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den penhaligon Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Samstag, 15. Februar 2020

Rezension zu "Keep it real"


Autor: Natasha Kimberly
Verlag: riva
Verlagswebsite: Riva Verlag
Seitenzahl: 222
ISBN: 978-3-7423-1116-0
Preis: 16,99 Euro


Inhalt

Natasha ist Influencerin. Und doch ist sie anders. Im Gegensatz zu ihren stets tipgestylten Kolleginnen dreht sich bei ihr nicht alles um Haare, Make-up und Klamotten, sondern um den Mut, man selbst zu sein.
Mit diesem Buch setzt sie ein Statement gegen Fake und dafür, sich nicht zu verstellen, und künstlichen Idealen gerecht zu werden. Erfrischend positiv gibt sie dabei nicht nur jede Menge freche Tipps, sondern auch zahlreiche Einblicke in ihr eigenes Leben. Perfekt sein ist langweilig - keep it real!


Meine Meinung

Ich war sehr überrascht, als ich hörte, dass Natasha Kimberly ein Buch veröffentlicht. Eigentlich kennt man sie für ihre super witzigem Videos auf Instagram und YouTube. Umso gespannter war ich natürlich auf ihre Geschichte.
In erster Linie beschreibt sie natürlich, wie sie überhaupt dazu gekommen ist, diese Videos zu drehen. Ich muss sagen, sie hat eine wirklich tolle Art zu schreiben. Der Schreibstil war super locker und modern. Man hatte das Gefühl man unterhält sich direkt mit ihr, statt ein Buch zu lesen.
Personen, die im öffentlichen Leben stehen, sind ja meist nicht wirklich greifbar. Doch hier hatte man das Gefühl man spricht mit jemanden, der einen versteht und den man schon jahrelang kennt.
Durch dieses Buch ist sie mir einfach direkt noch sympathischer geworden, denn sie will mit diesem Buch ausdrücken: "Hey, ich bin auch nur ein normaler Mensch". Und diese Botschaft fand ich super.
Sie geht vor allem sehr auf diese Scheinwelt auf Instagram ein. Man erschrickt, wenn man liest, dass auch Menschen die eine hohe Reichweite haben, sich auch Gedanken machen, welches Bild wohl das perfekteste wäre. Und für diesen Perfektionismus steht sie nicht, was ich unglaublich bewundere.
Man erfährt unglaublich viel über ihr Leben, was man so, wenn man ihre Videos schaut, nie mitbekommt. Zum Beispiel wusste ich nicht, dass sie für die Fernsehshow "Das perfekte Dinner" arbeitet oder insgesamt sich eine Karriere beim TV gewünscht hat.
Das Buch ist eingeteilt in mehrere kurze Kapitel, die ganz unterschiedliche Themen ansprechen. Von #selflove bis hin zu #fuckboys ist alles dabei.
Ihre erfrischende und jugendliche Art gibt dem Ganzen dann nochmal etwas Schwung. Ich musste teilweise manchmal wirklich lachen, gerade als ich das Kapitel mit ihren bekannten Sprüchen erreicht hatte. Sie kann einfach so krass gut kontern, dass man sich daran wirklich ein Beispiel nehmen kann.
Mich hat vor allem beeindruckt, als sie beschrieben hat, wie viel Arbeit doch ein Video mit 60 Sekunden doch für Zeit in Anspruch nehmen kann.
Wenn man das Wort Influencer hört, denkt man doch immer automatisch Instagram und Werbung. Aber meistens sieht man leider nicht, wie viel Arbeit und Zeit darin steckt.
Toll fand ich auch, als sie angesprochen hat, wie sehr sie inszenierte Bilder bei Instagram hasst. Und sie hat Recht. Man bekommt dadurch nur selbst ein schlechtes Gefühl, und das sollte man vermeiden.
Ein super Buch, was mich echt überrascht hat.




Fazit

Natasha Kimberly, die man sonst nur von Instagram und Co kennt, hat hier wirklich ein tolles Buch mit einer wichtigen Botschaft geschaffen.
4 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Riva Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Rezension zu "Night of Crowns - Spiel um dein Schicksal"


Autor: Stella Tack
Verlag: Ravensburger
Verlagswebsite: Ravensburger Buchverlag
Seitenzahl: 475
ISBN: 978-3-473-58567-0
Preis: 14,99 Euro

Inhalt

Seit Jahrhunderten liegt über den Adelshäusern Chesterfield und St. Burrington ein unbezwingbarer Fluch - und das bis heute, obwohl aus den Anwesen längst Internate geworden sind. Vor alledem ahnt Alice nichts, als sie für eine Summer-School nach Chesterfield kommt. Die Zeichen auf den Handgelenken ihrer mit Schüler fallen ihr nicht auf, dafür fesselt der charmante, wenn auch undurchschaubare Vincent umso mehr ihre Aufmerksamkeit. Sein Lächeln lässt sie alles um sich herum vergessen - bis Alice eines Morgens eine ihrer Mitschülerinnen versteinert im Wald entdeckt.

Meine Meinung

Auf dieses Buch war ich tatsächlich sehr gespannt, da ich so viel Gutes im Internet darüber gehört habe. Dies ist mein erstes Buch der Autorin, sodass ich sehr gespannt war, was auf mich zukommt. Das Cover gefällt mir schon mal sehr gut, und macht einen super neugierig auf die Geschichte. Als ich angefangen habe zu lesen, was mein erster Eindruck, Highschool Geschichte.
Doch beim weiterlesen habe ich gemerkt, dass es immer spannender wurde und ich das Buch bald nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die Autorin hat einen sehr angenehmen und modernen Schreibstil, der das Lesen zusätzlich nochmal vereinfacht.
Alice als Protagonistin fand ich gut, da ich sie sofort ins Herz geschlossen habe. Als sie nach Chesterfield kommt und auf Vincent trifft, ist es im ersten Moment um sie geschehen. Ich meine, klar, er ist groß, blond und scheint auch irgendwie das Sagen auf der Schule zu haben. Doch irgendwie bin ich nie wirklich mit ihm warm geworden. Er schien nahezu perfekt und ohne Kanten zu sein und da gehen bei mir immer die Alarmglocken.
Als Alice rausfindet, dass die beiden Schulen Chesterfield und St. Burrington gegeneinander Schach, aber auf eine etwas andere Art wie ihr sie vielleicht kennt, spielt, weiß sie nicht mehr wem sie noch Vertrauen schenken soll.
Ich muss gestehen, ich war teilweise auch etwas ratlos und wusste nicht, wie es weitergehen soll. Aber die Autorin hat hier ganz geschickt einige Überraschungen mit eingebaut, die mir sehr gefallen haben.
Und ihr müsst keine Angst haben, wer sich mit Schach nicht auskennt (wie ich), kann das Buch trotzdem lesen, da dieses Spiel seine ganz eigenen Regeln hat.
Ihr findet auch hinten im Buch nochmal eine kleine Übersicht der Charaktere, sowie die Rolle im Schachspiel. Das hat mir unglaublich geholfen mich bei den Figuren zurecht zu finden.
Die Idee mit dem Schachspiel fand ich ja unglaublich interessant. Vor allem zum Ende hin wird nochmal richtig Spannung aufgebaut und es kommen noch ein paar unschöne Sachen raus, die ich euch aber natürlich nicht verrate.
Ich bin sehr positiv überrascht von der Geschichte und kann den Hype, der um dieses Buch gemacht wird, absolut nachvollziehen.
Ich freue mich jetzt wie verrückt auf die Fortsetzung und bin gespannt, wie es mit Alice und Co weitergehen wird.


Fazit

Ein wirklich tolles und spannendes Jugendbuch mit Suchtfaktor. Ich bin positiv überrascht!
5 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Ravensburger Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Freitag, 14. Februar 2020

Rezension zu "Herzklopfen in der kleinen Keksbäckerei"


Autor: Holly Hepburn
Verlag: Penguin
Verlagswebsite: Random House
Seitenzahl: 607
ISBN: 978-3-328-10418-6
Preis: 10,00 Euro

Inhalt

Seit sie denken können, verbindet die besten Freundinnen Cat und Sadie ein gemeinsamer Traum -eine eigene Keksbäckerei. Als in ihrem Heimatstädtchen ein kleiner Laden frei wird, zögern sie nicht lange: Cat hat gerade ihren Job als Sterneköchin in Paris an den Nagel gehängt, und Single-Mama Sadie braucht Ablenkung von ihrem gebrochenen Herzen.
Schon bald holt Cat duftende Plätzchen aus dem Ofen, die Sadie mit buntem Zuckerguss verziert. Doch die Inhaberin der französischen Patisserie nebenan fürcht Konkurrenz und legst den beiden allerhand Steine in den Weg. Zum Glück können sie immer auf Jaren zählen, den gut aussehenden Besitzer des Pfannkuchenrestaurants gegenüber. Und dann ist da noch der Bienenzüchter Adam, der die Keksbäckerei mit Honig versorgt ...

Meine Meinung

Wow, dieses Buch hat mir unglaublich gut gefallen. Wenn man den Titel des Buches liest, denkt man sich irgendwie automatisch, dass es sich hier um einen absoluten Kitsch-Roman handelt. Aber hier war wirklich das Gegenteil der Fall, denn die Geschichte bringt noch so viel mehr mit sich.
In dem Buch begleiten wir die beiden besten Freundinnen Cat und Sadie, die gemeinsam beschließen eine Keksbäckerei zu eröffnen.
Sie werden unglaublich liebevoll von den anderen Ladeninhabern empfangen und freunden sich auch mit ihnen an.
Natürlich ist auch hier die Welt nicht rosarot, sodass einige Probleme auf die beiden warten. Sadie hat Probleme mit ihrem Ex-Mann und Cat versucht eine dreiste Lüge um ihre Person aufzuklären. Ihr merkt schon, die Geschichte nimmt gleich an Fahrt auf, sodass man das Buch nur schwer aus der Hand legen kann.
In den Schreibstil von Holly Hepburn, habe ich mich schon in ihrem ersten Werk "Um fünf unter den Sternen" verliebt. Er ist so leicht und mit so viel Gefühl geschrieben, dass es sich anfühlt wie nach Hause kommen.
Die Freundschaft von Cat und Sadie fand ich auch super schön. Die Autorin zeigt hier, dass man nicht immer einer Meinung sein muss und trotzdem eine wunderbare Freundschaft haben kann.
Neben den beiden Hauptcharakteren findet man in diesem Buch auch noch zahlreiche Nebenfiguren, die dem Buch auch noch seinen liebevollen Charme gegeben haben. So habe ich Figuren wie Andrew und Earl, Lissy (Sadies Tochter) und viele weitere in mein Herz geschlossen. Natürlich spielt auch Liebe eine ganz große Rolle, obwohl man auch hier mit einer Achterbahnfahrt der Gefühle rechnen muss.
Das Buch ist in mehrere Teile aufgeteilt, beispielsweise Winterzauber in der kleinen Keksbäckerei.
Kekse sind auch gleich das passende Stichwort, denn es dreht sich viel um das Gebäck. Die beiden haben ihren Laden eröffnet und auch gleich richtige Erfolge damit erzielt. Allerdings kommen auch hier noch ein paar Überraschungen, die ich jetzt mal offen lasse.
Alles in allem, ein wunderschönes Buch zum Abschalten.


Fazit

Ich liebe es! Mir hat das Buch unglaublich gut gefallen und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Super schön!
5 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Penguin Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.