Dienstag, 21. November 2017

Rezension zu "Coldworth City"



Autor: Mona Kasten
Verlag: Droemer Knaur
Verlagswebsite: Droemer Knaur Verlag
Seitenzahl: 318
ISBN: 978-3-426-52041-3
Preis: 12,99 Euro


Inhalt

Vor drei Jahren täuschte die junge Raven ihren Tod vor, um der skrupellosen Forschungsorganisation AID zu entkommen.
Seitdem ist sie auf der Flucht, denn Raven ist eine Mutantin, die über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügt, und die AID würde alles tun, um sie wieder in ihre Gewalt zu bringen. Raven lebt seither versteckt in Coldworth City - bis der geheimnisvolle Wade auftaucht und ihr anbietet, sie im Umgang mit ihren Fähigkeiten zu unterrichten.
Damit ist die Zeit des Versteckens vorüber, und schon bald sieht sich Raven einer Verschwörung gegenüber, die nicht nur das Ende der Mutanten bedeuten, sondern auch die ganze Welt ins Chaos stürzen könnte.


Meine Meinung

Eine weitere Premiere für mich, denn dies ist mein erstes Buch der Autorin. Ich habe schon im Vornherein viel über Mona Kasten gehört, und wie toll ihre Bücher doch seien.
Deswegen habe ich mich sehr auf meine Reise nach Coldworth City gefreut.
Ich kann im Übrigen jetzt nachvollziehen, warum ihre Bücher momentan so ein Hype sind. Ihr Schreibstil ist sehr jugendlich, spannend aber auch gefühlvoll.
Das Cover spricht mich total an, gerade wenn man auf die ganzen kleinen Details drauf achtet. Die kleinen Raben, finde ich, durch den Namen der Protagonistin Raven eine tolle Idee.
Schon total vom Klappentext gespannt, bin ich guter Dinge in das Buch gestartet und wurde nicht enttäuscht.
Ich mag ihre lockere Art zu schreiben sehr gern, das gibt einen so ein Gefühl von Leichtigkeit. Die Seiten flogen praktisch so dahin und ich war förmlich in der Story drin.
Ich hatte schon sehr oft bei Jugend-Fantasy Büchern, dass die Story gut ist, aber ich das Ganze manchmal logisch nicht ganz nachvollziehbar fand. Aber bei dem Buch hatte ich das Gefühl, dass sich die Autorin wirklich mit ihrer Geschichte auseinander gesetzt hat und vor allem auch gut recherchiert hat.
Die Hauptfigur Raven habe ich sofort in mein Herz geschlossen! Sie ist so eine Art Protagonistin, die von der Art her die perfekte beste Freundin ist.
Man konnte als Leser praktisch eine Bindung zu ihr aufbauen, was auch einige Situationen leichter und besser verständlicher erscheinen ließ.
Wade, der andere Protagonist, ist so ziemlich das Gegenteil von Raven und ihn konnte ich anfangs wirklich schwer einschätzen, welche Absichten er verfolgt. Aber mit der Zeit mochte ich auch ihn ganz gern und ich habe wirklich die beiden geshippt, obwohl es für mich logisch war, dass irgendwo noch eine Liebesstory kommt. xD
Auf jeden Fall die Idee der Geschichte hat mich sehr interessiert und hat auch ein bisschen aus der Realität für mich widergespiegelt. Die Mutanten und die Menschen kommen nicht so wirklich klar miteinander, weswegen es die Forschungsorganisation AID gibt.
Und ich finde, das zeigt auch wie unsere heutige Gesellschaft drauf ist. Nur weil man nicht so ist wie andere wird man anders behandelt, und das finde ich geht gar nicht.
Aber zurück zur Geschichte: Der Verlauf war wirklich gut durchdacht und auch sehr mitreißend geschrieben. Ich bin sehr schnell durch das Buch gekommen und war erschrocken, dass ich schon am Ende war.
Ein gelungenes Buch, bei dem man wirklich Spaß am Mitfiebern und Lesen hatte.


Fazit 

Von mir gibt es 4,5 von 5 Sterne!
Für Fantasy Fans ist das wirklich ein sehr schönes Leseerlebnis.

Vielen lieben Dank an den Droemer Knaur Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Sonntag, 12. November 2017

Rezension zu "Liebe zwischen den Zeilen"


Autor: Veronica Henry
Verlag: Diana
Verlagswebsite: Random House
Seitenzahl: 366
ISBN: 978-3-453-35930-7
Preis: 9,99 Euro


Inhalt

Die kleine Buchhandlung Nightingale Books hat Emilia von ihrem geliebten Vater übernommen.
Im Herzen des verschlafenen Städtchens Peasebrook ist sie eine Begegnungsstätte für die unterschiedlichsten Menschen mit ihrem Kummer und ihren Träumen.
Doch Julius Nightingale war ein großer Buchliebhaber und kein Buchhalter - der Laden steht kurz vor dem Ruin.
Emilia bleiben nur wenige Monate, um diesen besonderen Ort vor einem Großinvestor zu retten.
Denn nicht nur sie findet hier Freundschaft und Liebe ...


Meine Meinung

- Bücher sind nur dickere Briefe an Freunde - "Jean Paul"

Dieses Zitat beschreibt das Buch, finde ich, einfach in einem Satz. Ich hatte mal wieder Lust auf einen locker, leichten Liebesroman und das Buch hat es auf jeden Fall geschafft meinen emotionalen Pegel nach oben zu bringen.
Der Anfang war erstmal ein bisschen verwirrend, da man durch unterschiedliche Zeiten geschubst wurde und irgendwann ging dann der Überblick verloren.
Genauso der Wechsel zwischen verschiedenen Charakteren, wo man gar nicht wusste wo man die jetzt hinstecken soll.
Aber ich kann euch beruhigen, im Laufe des Buches wird das alles besser. Man muss sich bloß auf die Story einlassen und anfangs wirklich genau lesen.
Der Aufbau der Geschichte hat mir sehr gut gefallen und vor allem der Ort, wo das Ganze spielt, hat ja im Sturm mein Bücherherz erobert. :)
Alles dreht sich um die Buchhandlung Nightingale in dem kleinen Städtchen Peasebrook. Und das Tolle war für mich, dass diese Buchhandlung Anlaufstelle für die unterschiedlichsten Leute ist, die alle ihr eigenes Päckchen zu tragen haben. Und in der Welt der Bücher scheint sich jeder wohl zu fühlen und man merkt richtig wie die Atmosphäre den Charakter auch mitnimmt.
Emilia, die Protagonistin, schließt man auch sofort ins Herz und hat als Leser diesen inneren Drang mit ihr zusammen die Buchhandlung zu retten.
Dieser Ort hatte etwas magisches! Da ich selbst in einer Buchhandlung arbeite, hatte das Ganze nochmal eine ganz eigene Bedeutung für mich.
Deswegen konnte ich mich so gut mit der Protagonistin identifizieren. Mir gibt es auch immer ein gutes Gefühl, wenn die Kunden mit einem Lächeln den Laden verlassen und gern wieder kommen.
Auch die unterschiedlichen Nebencharaktere waren so komplex und man bekommt sozusagen Einblick in jedes "Leben". Und auch da jedes Mal ist die Buchhandlung Teil davon. In der Buchhandlung kamen natürlich auch Bücher vor, teilweise sogar aktuelle, das fand ich echt sehr gut. Ob das "Der kleine Prinz", Dan Brown oder auch Harry Potter war, jedes Buch hatte seinen Platz und war wie ein Teil der Geschichte.
Natürlich war es auf eine Art ein Schnulzenroman, aber ein niedlicher! Den ich auch wirklich weiterempfehlen kann. Es ist keiner von der Art, wo man sich denkt "Abklatsch von Rosamunde Pilcher" sondern eher eine moderne Liebesgeschichte, die einen einfach zum Schmelzen bringt.
Es ist sehr gefühlvoll geschrieben, sodass ich manchmal echt ein wenig sprachlos war.
Das Ende war so romantisch und süß und hach.. da wünscht man sich irgendwie gleich selbst, das Mr. Perfect um die Ecke kommt :D



Fazit 

Ein toller Roman auch sehr schön für die Jahreszeit geeignet. Schön einkuscheln mit einem Tee und diesem Buch - perfekt einfach.
Von mir gibt es wegen der kleinen Verwirrung am Anfang 4 von 5 Sterne.

Vielen lieben Dank an den Diana Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Mittwoch, 8. November 2017

Rezension zu "Sieben Minuten nach Mitternacht"


Autor: Patrick Ness
Verlag: Goldmann
Verlagswebsite: Goldmann Verlag
Seitenzahl: 216
ISBN: 978-3-442-48534-5
Preis: 8,99 Euro

Inhalt

Es ist sieben Minuten nach Mitternacht. Wie jede Nacht erwartet Conor den Albtraum, der ihn quält, seit seine Mutter unheilbar an Krebs erkrankt ist.
Doch diesmal begegnet er einem uralten, wilden Wesen, das seine geheimsten Ängste zu kennen scheint. Und schon bald begreift Conor, dass er der einzige Freund ist, der ihm in der Not zur Seite steht.
Denn er wird zerrissen von der einen Frage, die er nicht einmal zu denken wagt. Darf er seine Mutter, die er über alle liebt, loslassen? Oder muss er es sogar, um nicht selbst verloren zu sein?


Meine Meinung

Wow! Dieses Buch hat mich echt emotional umgehauen!
Ich weiß gar nicht wo genau ich jetzt anfangen soll, denn das Buch hat mich auf eine ganz besondere Art mitgerissen.
Erstmal möchte ich über den Schreibstil reden. Der war nämlich super und hat einen völlig in den Bann gezogen. Es ließ sich also sehr flüssig lesen und auch sehr schnell.
Die Geschichte an sich hat mir total gut gefallen. Es hatte etwas märchenhaftes an sich, was ich einfach schön fand.
Conor als Protagonist, fand ich auch sehr passend, da beim Lesen seine verletzliche Art sehr gut rüber kam und ich manchmal selbst das Gefühl hatte, verletzlich zu sein. Am besten fand ich die Szenen mit dem "Monster", weil ich bei dem Hauptcharakter ein ganz neues Gefühl kennengelernt habe: Glück.
Auch wenn er es nie zeigen wollte, hatte ich als Leser das Gefühl, dass das Monster sein einziger Freund war.
Diese Begegnungen wurden einfach so wundervoll beschrieben, dass sie mir manchmal das ein oder andere Tränchen in die Augen trieben.
Ganz besonders hat mir die Aufmachung des Buches gefallen. Die Illustrationen sind einfach umwerfend und geben dem Buch etwas Magisches, wie ich finde. Jim Kay ist der Illustrator, der für mich auch kein Unbekannter ist und von dem ich auch nichts anders erwartet habe.
Die Bilder wirken sehr dunkel und mystisch, aber das passt sehr gut zu dem Buch und der Stimmung darin.
Sehr berührend fand ich immer wieder, wie er mit seiner kranken Mutter umgegangen ist. Da hatte ich echt Gänsehaut.
Den Lauf der Story fand ich wie gesagt sehr passend und total mitreißend. Ich konnte das Buch wirklich nur schwer zur Seite legen. Der Autor hat einfach eine ganz besondere Welt geschaffen, die vor allem dem Protagonisten Kraft und Stärke gibt. Und das merkt man als Leser auch, welche Wandlung er sozusagen nimmt.
Ich finde es ja immer schlimm, wenn Kinder so etwas miterleben müssen, wie es geliebten Menschen schlecht geht. Und deswegen gefiel mir die Idee mit dem Monster auch so gut, da es wie eine weitere Bezugsperson für den Jungen war.
Das Ende hat mir dann den letzten Rest gegeben und ich war emotional wirklich fertig. Ich hatte ehrlich gesagt schon mit so einem Ende gerechnet aber es ist immer wieder schlimm, wenn es dann wirklich so eintritt und man es sozusagen "schwarz auf weiß" hat.
Ich kann das Buch auf jeden Fall jedem empfehlen. Die Geschichte hat mich sehr berührt und wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben.



Fazit 

Emotional, mitreißend und einfach nur wundervoll. Ein Buch das einen wirklich unter die Haut geht.
Verdiente 5 von 5 Sterne von mir.

Vielen lieben Dank an den Goldmann Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Montag, 6. November 2017

Release Party "Flugangst 7A"


Ihr Lieben,

am 24.Oktober 2017 hatte ich zusammen mit Liesel von Büchereule das große Glück, eine Einladung zur Release Party von Sebastian Fitzeks neuem Roman "Flugangst 7A" zu erhalten.
Ihr könnt euch denken, wie aufgeregt wir zwei waren.
Das Ganze fand in einer Halle in den Studios von Babelsberg statt - kein Thema, waren "nur" 2 Stunden Anreise. Aber glaubt mir, die Fahrt hat sich echt gelohnt.
Als wir ankamen, konnte ich irgendwie nur starren, da ich von dem Ambiente so gefesselt war. Alles war super organisiert und auch dekoriert.
Zum Empfang haben wir natürlich als erstes "das Baby" in die Hand bekommen und das war wirklich ein richtig cooles Gefühl.


 


Dann mussten wir uns aber erstmal stärken, denn vor lauter Aufregung konnte ich nichts essen und trinken. Aber auch da war alles super organisiert, sodass man mit Getränken und Flying Food umsorgt wurde. Das Essen war übrigens top :)
Und dann kam der Moment, auf den wir alle gewartet haben: Sebastian Fitzek eröffnet die Veranstaltung, zwar mit ein wenig Zeitverzögerung, aber das haben wir alle überlebt :)
Sein Vortrag über das Buch war richtig cool und vor allem spannend, ich wollte das Buch sofort lesen :D
Das Highlight war natürlich, als er uns aufforderte mit ihm an Bord zu kommen, denn in dieser Halle stand ein Flugzeug in dem schon Matt Damon und Tom Cruise gedreht haben. Das ließen wir uns natürlich nicht zweimal sagen und gingen auf unseren Flug mit Legend Air :)



Im Flugzeug hatten wir uns mit einen der besten Plätze gesichert (nein, nicht Platz 7A - leider), sodass wir die Hauptpersonen aus nächster Nähe verfolgen konnten.
Als erstes begeisterte uns Simon Jäger (der auch die Hörbücher zu Fitzeks 
Büchern liest) mit einer kleinen Einlage, und Leute, er spricht diesen Berliner Akzent sooooo witzig :D
Und auch Sebastian Fitzek selbst ließ es sich nicht nehmen, uns auch noch ein paar Zeilen vorzutragen, die in diesem Flugzeug eine ganz andere Wirkung auf den Zuhörer hatten.


 


Zum Abschluss wurde natürlich auch das Buch noch signiert, damit wir diesen wundervollen Abend nicht so schnell vergessen und ich war total stolz, das Buch und die Signatur in der Hand zu halten. Ich fand es auch echt schön einen kurzen Smalltalk mit Sebastian Fitzek und Simon Jäger zu machen und natürlich noch ein Foto zu machen.
Ich möchte mich an dieser Stelle nochmal ganz herzlich beim Droemer Knaur Verlag bedanken, der das Ganze möglich gemacht hat. Und natürlich auch ein Danke an Sebastian Fitzek und Simon Jäger, die den Abend echt unvergesslich gemacht haben :)
Und auch Danke an meinen Papa, der uns sicher nach Babelsberg und zurück gebracht hat <3




Alles Liebe 🌸
Eli

Freitag, 13. Oktober 2017

Rezension zu "ES"



Autor: Stephen King
Verlag: Heyne
Verlagswebsite: Heyne Verlag
Seitenzahl: 1534
ISBN: 978-3-453-50403-5
Preis: 14,99 Euro

Inhalt

- Das Böse in Gestalt eines namenlosen Grauens -

In Derry, Maine, schlummert das Böse in der Kanalisation: Alle 28 Jahre wacht es auf und muss fressen. Sieben Freunde entschließen sich, dem Grauen entgegenzutreten und ein Ende zu setzen.


Meine Meinung

Mein erster Stephen King!
Ich weiß gar nicht so genau wo ich anfangen soll. Das Buch ist der Wahnsinn!
Anfangs hat mich ja schon die Seitenzahl ein wenig abgeschreckt aber ich schwöre euch, beim Lesen fliegen die Seiten nur so dahin.
Ich finde es ganz toll, wie die Spannung von Seite zu Seite aufgebaut wird und man einfach wie gebannt weiterlesen möchte.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen! Es wurde alles sehr ausführlich und spannend beschrieben, sodass ich nie ein Gefühl von Langeweile oder so hatte.
Der Anfang war für mich persönlich ein wenig verwirrend, da man erstmal mit Charakteren überschüttet wurde, wo ich irgendwann den Überblick verloren habe.
Das Buch ist außerdem in zwei Zeiten geteilt. Einmal 1958 und 1985.
Damit musste ich mich anfangs erstmal zurecht finden. ;D
Auf jeden Fall möchte ich jetzt gern etwas zu den Protagonisten dieses Buches sagen. Und zwar spielen hauptsächlich sechs Kinder (oder später dann Erwachsene) die Hauptrollen. Und ich finde das wirklich krass, dass einem im Laufe des Buches Charaktere wirklich so ans Herz wachsen können.
Die sechs Freunde könnten unterschiedlicher nicht sein, aber gerade das finde ich, macht die Geschichte und vor allem ihre Freundschaft so interessant. Im Buch wird die Gruppe, die aus fünf Jungs und einem Mädchen besteht, als "Loser Club" bezeichnet, aber das sind sie definitiv nicht.
Da es ein Horrorbuch ist, komme ich jetzt zu einem Charakter, der mir wirklich das ein oder andere mal Gänsehaut beschert hat: "Pennywise, der tanzende Clown".
Schon der Name lässt mich irgendwie schaudern. Auf jeden Fall dieser Clown hat es ziemlich in sich und die Freunde versuchen ihn aufzuhalten und dem Horror ein Ende zu setzen. Die Beschreibung dieser Figur hat mir selbst beim Lesen, das Blut gefrieren lassen. Und dann auch noch seine Vorliebe für Luftballons ist einfach wahh!!
Die Szenen mit dem Gruselclown haben mir echt einen Schauer über den Rücken laufen lassen aber auch auf gewisse Weise fasziniert. Wisst ihr, was ich meine? Ich bewundere den Autor wirklich dafür so eine Fantasie zu haben, um so etwas zu verfassen.
In diesen Szenen konnte ich förmlich die Stimme des Clowns, die weder männlich noch weiblich zu sein scheint, in meinem Kopf hören und das war wirklich gruselig :D
Der Lauf der Geschichte hat mich immer wieder aufs Neue sehr überrascht. Ich konnte es manchmal gar nicht fassen, was hier für eine Wendung passiert.
Das Ende war sehr ungewohnt aber irgendwie auch krass. Ich möchte nicht so viel verraten, weil es sich wirklich lohnt zu lesen.
Und damit sind wir schon an dem Punkt angelangt, der mir echt wichtig ist. Ich, als eigentlich kein Gruselfan, bin sowohl von dem Buch als auch dem Autor mehr als begeistert. Wenn ihr Bücher voller Aktion, Spannung und auch ein bisschen Grusel sucht dann lest "ES"!
Dadurch, dass jetzt auch die Neuverfilmung im Kino läuft, freue ich mich gleich doppelt :)
Begebt euch auf die Jagd nach Pennywise und denkt dran "Wir alle fliegen hier unten" ...



Fazit 

Ich bin begeistert! Dieses Buch ist ein Meisterwerk und sollte von jedem gelesen werden, auch wenn Horror nicht unbedingt zum Lieblingsgenre zählt.
Ich freue mich jetzt auf weitere King Bücher, denn dieser Mann ist ein Meister :)
Klare 5 von 5 Sterne für Pennywise und den Club der Loser.

Vielen lieben Dank an den Heyne Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Montag, 25. September 2017

Rezension zu "The Hate U Give"



Autor: Angie Thomas
Verlag: cbt
Verlagswebsite: cbt Verlag
Seitenzahl: 503
ISBN: 978-3-570-16482-2
Preis: 17,99 Euro



Inhalt

Starr ist in zwei Welten zu Hause; in dem schwarzen Viertel, in dem sie aufgewachsen ist, und in ihrer überwiegend weißen Privatschule.
Als ihr bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird, muss Starr sich entscheiden: Wird sie schweigen oder ihre Stimme erheben?


Meine Meinung

Uff, ich glaube nachdem man das Buch durchgelesen hat, brauch man kurz Zeit um das Gelesene zu verarbeiten.
Ich habe schon sehr viel Gutes über das Buch gehört und wollte mir gern einen eigenen Eindruck verschaffen.
Und es hat mich wirklich getroffen!
Ich hatte anfangs ein wenig Schwierigkeiten mit dem Schreibstil klar zukommen, da das Ganze im amerikanischen Slang geschrieben wurde. Aber, und das finde ich echt eine gute Sache, hinten im Buch findet man ein Glossar, wo alles auch nochmal erklärt wird, sodass es dann auch wirklich jeder versteht.
Die Geschichte hat mir von Idee und Umsetzung total zugesagt. Gefallen, sage ich mit Absicht nicht, da diese Geschichte wirklich ehrlich und einfach mitreißend ist.
Rassismus ist ja kein unbekanntes Thema in unserer Gesellschaft und jetzt die Dinge aus der Perspektive einer Betroffenen zu "erleben", hat mir schlicht und ergreifend das Herz gebrochen.
Ich versteh nicht, wieso es so viel Hass auf dieser Welt gibt? Wir sind alles Menschen, egal ob weiß oder schwarz!
In der Geschichte begleitet man Starr durch ihr Leben, und das ist nicht einfach. Als dann auch noch ihr bester Freund von einem Polizisten erschossen wird, beginnt diese schwierige Zeit.
Und das ist einfach unglaublich, dass es sowas heutzutage überhaupt noch gibt.
Ich finde, das Buch öffnet einem die Augen, dass man auch mal sieht, was Rassismus mit den Menschen anrichtet.
Für mich war das etwas ganz Neues, so etwas zu lesen. Auch über die ganzen Gangs, Drogendealer und so. Und das ist ja nicht an den Haaren herbei gezogen, sondern real. Sowas gibt es wirklich und das schockiert mich irgendwie.
Ich weiß nicht, wie ihr das seht, aber ich finde es einfach krass, dass Menschen aus Angst eine Straftat verschweigen, weil sie Angst haben, selbst angegriffen zu werden. Da frag ich mich jetzt, was ist das für eine Welt und was für eine Gesellschaft?
Deswegen muss sich auch Starr überlegen, ob sie schweigen wird oder einfach mal mit der Faust auf den Tisch haut, was natürlich leichter gesagt als getan ist.
Ich hätte unheimliche Angst in so einer Situation denn wenn du was sagst musst du mit dem Hass der einen rechnen und wenn nicht, dann mit dem Hass der anderen.
Ihr wird eine unheimliche Bürde aufgetragen, mit der, finde ich, sie ziemlich gut umgeht.
Starr als Protagonistin fand ich okay, aber manchmal auch etwas too much, wenn ihr wisst was ich meine.
Einige ihrer Handlungen fand ich manchmal ziemlich überspitzt und egoistisch. Das war auch so das Einzige, was mich an dem Buch gestört hat.
Die Geschichte ist wirklich berührend und ich hoffe, dass ich euch durch meine Rezension Lust auf das Buch gemacht habe. Ich finde einfach, jeder sollte es gelesen haben, um vielleicht auch mal aufzuwachen und zu sehen, dass Rassismus keine Lösung ist. Es muss nicht immer um Hass gehen! Freude und Liebe sind doch viel besser.



Fazit 

Ein unfassbar starkes Buch, was dem ein oder anderen vielleicht auch den nötigen Mut gibt. Auf jeden Fall eine Empfehlung!
4 von 5 Sterne gibt es von mir.


Vielen lieben Dank an den cbt Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Montag, 18. September 2017

Rezension zu "Und du kommst auch drin vor"


Autor: Alina Bronsky
Verlag: dtv
Verlagswebsite: dtv Verlag
Seitenzahl: 190
ISBN: 978-3-423-76181-9
Preis: 16,95 Euro


Inhalt

Eine Schullesung stellt das Leben der fünfzehnjährigen Kim auf den Kopf: Alles, was die Autorin da liest, scheint von Kim zu handeln und ihre Gedanken widerzuspiegeln.
Doch leider geht die Geschichte eher tragisch aus. Will dieses Buch sie warnen - und wer bestimmt überhaupt, was in Wirklichkeit passiert?
Beim Versuch, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen, gerät Kim von einer wahnwitzigen Situation in die nächste ...


Meine Meinung

Vom Äußern hat mich das Buch wirklich angesprochen und die Geschichte klang für den ersten Moment auch sehr ansprechend.
Dennoch kann ich jetzt nicht behaupten, dass mir das Buch gefallen hat. Aber jetzt erstmal zum Anfang :)
Wie gesagt, das Cover wirkte auf mich sehr ansprechend, hat aber für mich keinen wirklichen Bezug auf die Story. Aber es sieht auf jeden Fall interessant aus und ich hab das so auch noch nicht gesehen.
Man kann sich nämlich selbst in dem Cover sehen, da es sich spiegelt.
Die Charaktere haben mir leider nicht so zugesagt, da alles sehr oberflächlich und abgestumpft rüber kam. Die Protagonistin macht sich mit ihren Handlungen und Gedanken irgendwie selbst unbeliebt.
In der Geschichte soll es ja auch um Freundschaft gehen, von der man als Leser aber nicht wirklich viel mitbekommen hat.
Kim hat eine beste Freundin, die Petrowna heißt und einen sehr speziellen Charakter hat. Aber ich finde, genau das hat sie sympathischer gemacht als beispielsweise Kim. Ich habe manchmal echt das Bedürfnis gehabt, dass die Geschichte lieber von Petrowna weitererzählt wird.
Kim wurde mir im Laufe des Buches immer suspekter und mich haben ihre Handlungen ein wenig genervt.
Auch die einzelnen Dialoge haben mich manchmal ziemlich "erschreckt". Die Wortlaute fand ich persönlich manchmal grenzlastig.
Die Idee der Story hat mir echt gefallen aber die Umsetzung leider nicht. Die Message des Buches ist klar: Man muss sein eigenes Leben selbst in die Hand nehmen und selbst bestimmen, wie es weitergeht. Man darf sich nicht von anderen beeinflussen lassen sondern einfach das machen, was einen glücklich macht. Das ist eine sehr schöne Botschaft, wie ich finde, die aber sehr versteckt im Buch rüber kommt.
Leider war mir die Story auch viel zu unrealistisch und zu unausgearbeitet. Ich habe mir beim Lesen so viele Fragen gestellt, auf die man aber keine Antwort im Buch bekommt.
Das fand ich ein wenig schade, weil man aus dieser Idee so viel hätte ausschöpfen können.
Das Ende hat mich leider auch enttäuscht, da wie gesagt sehr viele Fragen noch offen waren und ich mir meine Erwartungen vielleicht auch zu hoch geschraubt habe. Ich hätte ein ganz anderes Ende erwartet und war dementsprechend auch überrascht, dass ich schon am Ende war.
Mir war das Ganze leider viel so schnell beendet und ich dachte mir nur so "Warum?!".
Hinten auf dem Buch steht folgender Satz: "Die neue Alina Bronsky. Schräg. Witzig. Hintergründig."
Und leider kann ich  dem nicht zustimmen. Man hat gemerkt, dass manchmal versucht wurde, Witz in die Story zu bringen, aber das wirkte auf mich eher gegenteilig.



Fazit 

Ich kann das Buch leider nicht weiterempfehlen, nicht weil es von grundauf schlecht ist, sondern eher weil es kein Buch ist, dass jetzt zum Nachdenken anregt und im Gedächtnis bleibt.
Von mir gibt es dafür auch nur 2 von 5 Sterne.

Vielen lieben Dank an den dtv Verlag, sowie an das Team von "We Love To Share You", die mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Samstag, 9. September 2017

Rezension zu "Erwachen des Lichts"


Autor: Jennifer L. Armentrout
Verlag: Harper Collins (ya!)
Verlagswebsite: Harper Collins Verlag
Seitenzahl: 431
ISBN: 978-3-95967-096-8
Preis: 16,99 Euro

Inhalt

Eben noch verlief Josies Leben normal. Doch plötzlich taucht ein mysteriöser Typ mit goldenen Augen auf und enthüllt, dass sie eine Halbgöttin ist.
Somit ist sie dazu auserkoren, die Unsterblichen des Olymps im Kampf gegen die Titanen zu unterstützen. Um ihre Bestimmung zu erfüllen, muss Josie lernen, ihre Kräfte zu nutzen.
Dabei zur Seite steht ihr der impulsive Seth. Bald merkt Josie, dass er ihr gefährlicher könnte als die entfesselten Mächte der Unterwelt ...


Meine Meinung

Ein Buch über griechische Götter und den Olymp. Das schreit ja schon praktisch nach mir :D
Ich war sehr gespannt auf das Buch und hatte schon richtig Vorfreude drauf. Von der Autorin habe ich schon viel Gutes gehört und deswegen war es mal an der Zeit, mich selbst davon zu überzeugen.
Und ich muss sagen, ich kann den Hype echt nachvollziehen.
Die Autorin hat einen sehr angenehmen und vor allem modernen Schreibstil, der es gerade für Jugendliche leicht verständlich macht. Gerade das Thema griechische Götter und was da alles dran hängt ist ja kein leichtes Thema, womit die Autorin aber gut umgeht und das Ganze zu einem tollen Buch für Teenager macht.
Ich persönlich interessiere mich sehr für die griechische Mythologie und habe auch schon einige Fantasy Romane in der Richtung gelesen. Dementsprechend hatte ich ein paar Bedenken, ob das Buch eventuell anderen ähnelt. Das kann ich jetzt aber sagen, dass es wirklich eine Geschichte ist, die auf ihre eigene Art besonders ist.
Das Cover finde ich sehr ansprechend, obwohl ich nicht auf den ersten Moment auf Götter und die Mythologie getippt hätte. Also was ich damit sagen will, dass man das Thema nicht vom Cover ablesen kann.
Die Geschichte an sich hat mich sehr interessiert und auch sofort gefesselt. Die beiden Protagonisten habe ich sofort in mein Herz geschlossen und wollte immer weiterlesen.
Ich fand gut, dass mehr auf die "Feinde" der Götter - die Titanen - eingegangen wurde, da ich von denen noch nicht so viel gelesen habe.
Ich muss auch an der Stelle gestehen, dass ich dennoch kein Fan von Seth, dem Protagonisten, bin. Einige denken sich jetzt bestimmt: "Wie kann sie nur" aber ich finde, dass er wie ein typischer Bad Boy beschrieben wurde. Seine Art hat mir teilweise auch nicht gefallen, sodass es, glaube ich, nicht mein Lieblingscharakter wird.
Josie dagegen, also die andere Protagonistin, war mir sehr sympathisch und man konnte sich gut mit ihr identifizieren. Sie ist so ein typischer Charakter, den man einfach gut leiden kann.
Der Lauf der Geschichte war spannend und auch überzeugend. Kennt ihr das, wenn einige Stellen manchmal zu unlogisch sind? Sowas gab es gar nicht in dem Buch und man hatte auch als Leser das Gefühl, dass alles sehr gut durchdacht wurde.
Die ganze Geschichte wird aus zwei Sichtweisen erzählt, einmal von Josie und von Seth. Ich mag sehr gern so zu lesen, da man immer einen Einblick in beide Köpfe sozusagen hat.
Das Ende war natürlich der Höhepunkt des ganzen Buches, welches mir sehr gefallen hat. Die Spannung stieg ständig und mit so einem Ende hätte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet.
Jetzt freue ich mich schon auf den nächsten Band, weil ich unbedingt wissen möchte, wie das Abenteuer weitergeht.



Fazit 

Ein Jugendroman über die griechische Mythologie. Sehr fesselnd, spannend und mitreißend. Klare Leseempfehlung :)
Trotz kleiner Schwachstellen war es für mich ein gelungener Roman, für den ich 4,5 von 5 Sterne vergebe.


Vielen lieben Dank an den Harper Collins Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Montag, 4. September 2017

Lesemonat August 2017


Hallo ihr Lieben,

so schnell geht es und der Monat ist schon wieder um. Ich war diesen Monat sogar mal erfolgreich was meine gelesenen Bücher betrifft.
Auf dem Bild könnt ihr Bücher erstmal sehen, die mich durch den August begleitet haben.



Wir ihr schon sehen könnt habe ich insgesamt 4 Bücher und ein Comic gelesen. Das ist für mich schon ein kleiner Rekord, da ich in den anderen Monaten immer nur auf 3 Bücher gekommen bin.
Ich bin eigentlich ziemlich zufrieden mit meinem Lesemonat dieses Mal :)

1. Valerian & Veronique (96 Seiten, 4/5 Sterne)
2. Glück gehabt (185 Seiten, 4/5 Sterne)
3. Heart Ware (410 Seiten, 2,5/5 Sterne)
4. Erwachen des Lichts (431 Seiten, 4,5/5 Sterne)
5. The School for Good and Evil - Es kann nur eine geben (507 Seiten, 5/5 Sterne)

Insgesamt waren es, wie gesagt 5 Bücher und es waren echt Gute dabei.
Zusammen wären das 1.629 Seiten mit ca. 53 Seiten am Tag, und das ist für mich schon ein kleiner Rekord :)
An der Stelle nochmal ein großes Danke an die: Ravensburger, Harper Collins, riva, Carlsen und Rowohlt Verlage.
Ich freue mich jedes Mal solch tolle Bücher lesen und rezensieren zu dürfen.


Mein Monatshighlight


Wie ihr oben schon sehen konntet, ist diesen Monat das einzige Buch, welches von mir 5 Sterne bekommen hat: "The School for Good and Evil - Es kann nur eine geben"
Und das Buch hat mich wirklich begeistert. Es hatte einfach alles zu bieten, was man sich als Leser nur wünschen kann.
Ob das Aktion, Spannung oder auch Liebe ist. Und diese ganzen Faktoren könnt ihr alle in diesem tollen Roman finden.
Das Buch hat auf jeden Fall Qualität für ein Lieblingsbuch :)
Und psst.. das Buch ist jetzt auch als Taschenbuch erhältlich

Donnerstag, 31. August 2017

Rezension zu "Glück gehabt"


Autor: Aaron Troschke
Verlag: riva
Verlagswebsite: riva Verlag
Seitenzahl: 185
ISBN: 978-3-7423-0169-7
Preis: 16,99 Euro
Zu Aarons Kanal hier klicken

Inhalt

Aaron Troschke hat es geschafft. Dank seiner frechen, witzigen und unverwechselbaren Berliner Schnauze wurde der brötchenbackende Kioskbesitzer zum erfolgreichen YouTuber mit über 600.000 Abonnenten.
Alles begann mit seiner Fernsehpremiere als Studiogast bei "Wer wird Millionär?", wo er sich um Kopf und Kragen und in die Herzen von Millionen von Zuschauern redete.
In schrägen Anekdoten gibt Aaron Einblick in sein altes Leben als Kioskbesitzer, wo Oddset-Manni und Hartzer-Harry den Ton angaben, und schildert, wie sich sein Leben nach dem Auftritt bei Günther Jauch geändert hat. Markus Lanz lud ihn in seine Sendung ein, er bekam die Chance auf eine Moderatorenausbildung bei Frank Elstner, gewann die zweite Staffel von "Promi Big Brother" und startete erfolgreich mit seinem eigenen YouTube-Kanal "Hey Aaron!!!" und als Influencer durch.

Meine Meinung

Wer kennt ihn nicht? "Hey Aaron!!!" von YouTube!
Ich persönlich schaue seine Videos noch nicht so lange, aber das was ich gesehen habe, hat mir echt gefallen.
In seinen Videos kommt Aaron immer sehr schlagfertig und selbstbewusst rüber und da habe ich mir die Frage gestellt, wie es eigentlich dazu kam, dass er einen YouTube Kanal eröffnet.
Über das Buch habe ich mich wirklich total gefreut! Ich finde es einfach sehr interessant, etwas aus seinem früheren Leben zu erfahren und wie er so selbstbewusst geworden ist.
In dem Buch beschreibt er seine ganzen Joberfahrungen, wo man wirklich den Hut vor ihm ziehen kann. Er hat nie aufgegeben und das finde ich, macht ihn schon zu einer Art Vorbild.
Ich fand es total interessant zu lesen, wie es bei "Wer wird Millionär?" hinter der Bühne abläuft und was es für ein mega Prozess ist, bis man wirklich in die Sendung kommt.
Sein Schreibstil hat mir auch echt gut gefallen. Man merkt, dass er sich und seiner Art treu bleibt und nicht so eine klassische Biografie draus macht.
Ich musste wirklich oft schmunzeln und teilweise laut lachen, weil er einfach Wortspiele verwendet, die zum Schießen sind.
Natürlich sind seine Sprüche schon manchmal grenzlastig, aber er unterhält und hat Erfolg damit.
Er schreibt auch über seine Zeit im "Promi Big Brother" Container und auch da fliegen Sprüche, die einfach lustig sind.
Eine richtig gute Idee ist, wenn er im Buch von Videos oder auch Sendungen redet, dass man meistens einen Link findet, mit dem man zu dem jeweiligen Video gelangt.
Dies hat mir sehr gut gefallen und gibt dem Ganzen auch noch ein wenig Pepp.
Ein bisschen nervig fand ich zwischendurch immer die "Werbung", wenn man es so nennen kann.
Nach jedem Text, indem er seinen YouTube Kanal erwähnte, kam der Satz: "Und denkt dran, meinen Kanal zu abonnieren." Das war auch so das Einzige, was ich an dem Buch auszusetzen habe.
Ich meine, wenn er das ein - zwei Mal macht - okay - aber nicht immer!
Der Titel sowie das Cover finde ich auch sehr passend und in seinem typischen "Hey Aaron" Stil gehalten.
Und, dass muss ich an der Stelle nochmal sagen, der Spruch am Anfang von Harry Potter hat es mir angetan; hat auf jeden Fall Pluspunkte bei mir geholt :)
Das Buch hat mir definitiv gefallen! Es hat Witz und Charme zu bieten und lässt einen einfach lachen beim Lesen. Auch dadurch, dass es nicht so dick ist und man nicht mit Informationen bombardiert wird, lässt es sich sehr schnell und leicht lesen.
Ich gönne Aaron seinen Erfolg auf jeden Fall und hoffe, dass man noch viel von ihm hören wird. Denn durch das Buch ist er mir noch sympathischer als ey schon :)
Ein klasse Buch über einen witzigen YouTuber, das ihr euch nicht entgehen lassen dürft.




Fazit 

Ich habe gelacht! Und das ist, finde ich, mit ein wichtiger Punkt beim Lesen. Und den hat das Buch auf jeden Fall mit voller Punktzahl erfüllt.
Von mir gibt es dennoch 4,5 von 5 Sternen.

Vielen lieben Dank an den riva Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. 

Mittwoch, 30. August 2017

Reisevlog Venedig


Hallo ihr Lieben,

schön das ihr wieder dabei seid.
Wir ihr vielleicht auf Instagram mitbekommen habt, war ich vor ein paar Wochen mit meinen Eltern in dem schönen Jesolo in Italien. Und heute möchte ich gern meine Eindrücke mit euch teilen über unseren Tagesausflug nach Venedig.
Viel Spaß beim lesen :) und wer Fragen hat, kann mir die gern hier in den Kommentaren schreiben oder auch auf Instagram.

Als erstes ging es mit der Fähre, die immer ziemlich voll ist, Richtung Venedig. Dadurch, dass wir nicht direkt in der Stadt gewohnt haben, sind wir eine gute halbe Stunde mit dem Boot dahin gefahren.
Ich mag Boot fahren eigentlich sehr gern, aber nicht, wenn man halb erdrückt wird :D
Als wir dann angekommen sind kam uns erstmal eine richtige Hitzewelle entgegen. Und dann mussten wir natürlich überlegen, was wir uns als erstes anschauen wollen.
Für mich war es ja schon ein Highlight durch die kleinen Gassen zu gehen und sich einfach zu verlieren.
Ich habe dann diesen Bogen gefunden, vom dem man eine tolle Aussicht auf die Gondeln hatte. Und da dachte ich "Warum nicht mal einen auf Lifestyle Blogger machen" und so ist dann das Bild entstanden :D
 


Dann ging es weiter durch die Stadt an kleinen niedlichen Geschäften vorbei, die einen richtig angelacht haben.
Schließlich kamen wir an den Markusplatz und haben gesehen, dass die Schlange an der Kirche (Markusdom) eigentlich ganz klein ist.
Der Schock kam dann erst in der Kirche, wo mir erklärt wurde das ich zu freizügig angezogen bin. Ich hatte ein Top und eine kurze Hose an... :D Also mussten wir uns zwei Decken kaufen mit denen ich mich bedecken musste.














Danach ging es zur berühmten Rialtobrücke. Auf dieser Brücke hat man eine wundervolle Aussicht über das historische Venedig und das besondere an dieser Brücke ist, dass die so groß ist, dass auch noch einige Geschäfte (wie das Hard Rock Cafè) darauf sind.
Die Brücke war wirklich sehr beeindruckend und ich hätte dort ewig stehen können, aber dann hätte ich mir einen fetten Sonnenbrand geholt :D




















Auf dem Rückweg haben wir nochmal lecker italienisch gegessen (ich habe meine Liebe zu italienischem Essen wieder entdeckt). Da könnt ihr auch mal meine Mom auf dem Bild sehen. Zum Abschluss ging es nochmal eine kleine Runde über den Markusplatz. Und dort muss man echt alles festhalten, weil man ständig angesprochen, wird ob man nicht irgendwelche Blumen oder so kaufen möchte.
Das Besondere an dem Markusplatz sind natürlich die Tauben, wo ich meine große Freude hatte.
Und auch da konnte man nicht in Ruhe Fotos machen, da man ständig "belästigt" wurde.
Als wir dann wieder auf der Fähre waren, war ich schon ein bisschen traurig, da sie Stadt wirklich wunderschön ist.
 





Ich hoffe, euch hat der kleine Einblick zu meinem Trip nach Venedig gefallen :)
Alles Liebe
Eli 🌸

Dienstag, 29. August 2017

Rezension zu "Ein Dorf zum Verlieben"


Autor: Dorothea Böhme
Verlag: blanvalet
Verlagswebsite: blanvalet Verlag
Seitenzahl: 316
ISBN: 978-3-7341-0338-4
Preis: 9,99 Euro


Inhalt

Was Wanda will: Yoga unterrichten und vielleicht noch dem einen oder anderen Dorfbewohner aushelfen.
Was Wanda nicht will: an ihre Jugendliebe Richard denken, auf keinen Fall!
Außerdem will sie nicht verkuppelt werden, schon gar nicht von ihren bislang verfeindeten Großmüttern, die auf einmal ein Herz und eine Seele zu sein scheinen.
Was Wanda nicht weiß: Das ganze Dorf verschwört sich gegen Richard, der nach zehn Jahren plötzlich als Arzt wieder auftaucht. Aber haben sie da die Rechnung vielleicht ohne Rücksicht auf Wandas Gefühle gemacht? Denn ihr Herz gerät immer noch aus dem Takt, wenn sie an ihn denkt ...


Meine Meinung

Es ist Sommer und alles in mir schreit nach einem Sommerbuch. Und das habe ich auch echt gefunden.
"Ein Dorf zum Verlieben" klingt auf den ersten Moment erstmal total wie ein Schnulzenroman, ist er irgendwie auch, aber auf eine andere Art und Weise.
Die ganze Geschichte spielt in einem kleinen Dorf in NRW. Dieses Dorf ist so klein, dass jeder jeden kennt. Und somit ist immer jeder über die Probleme anderer informiert.
Wanda, die Protagonistin, lebt seit ihrer Geburt dort und fühlt sich auch wohl.
Mir haben die Beschreibungen über das Dorf total gut gefallen. Da ich selbst ja auch in so einem kleinen Kaff wohne, habe ich gleich eine Beziehung dazu.
Man lernt auch im Laufe des Buches ein paar Leute aus dem Dorf kennen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Es gibt die Quatschtanten, den netten Jungen von nebenan und auch die griesgrämige Oma, die aber eigentlich total lieb ist.
Ihr merkt schon, man hat eine bunte Mischung verschiedener Charaktere und mittendrin ist Wanda. Dazu kommt auch noch, dass sie immer noch ihrer Jugendliebe Richard hinterher trauert.
Der Schreibstil war sehr angenehm und auch humorvoll. Ich musste viel schmunzeln, besonders über Wandas Großmütter, die sich eigentlich nicht ausstehen können.
Es geht natürlich auch um Liebe bzw. den Weg dahin. Ja und der Weg, ist in diesem Fall bisschen schwieriger.
Vor allem, weil sich das ganze Dorf zur Mission gemacht hat, Richard von ihr fernzuhalten.
Und das Ganze läuft irgendwie nicht so wie geplant :D
Aber das findet ihr am besten selbst raus!
Wie oben schon erwähnt, haben mir die beiden Omas am besten gefallen. Die zwei hätten unterschiedlicher nicht sein können und sind dadurch auch gern mal aneinander geraten.
Dadurch, dass das Buch nicht sehr dick ist und eine relativ große Schrift hat, denkt man sich vielleicht, dass alles bisschen schnell erzählt wird, aber den Eindruck hatte ich gar nicht.
Mir ist bloß aufgefallen, dass es manchmal schon ziemlich viele "Zufälle" gab, die nicht so ganz realistisch für mich waren.
Aber das hat jetzt nicht weiter gestört, weil die Geschichte an sich einfach so niedlich ist. Ich hatte ständig diese "Ohhhh" Momente, die ein Herz echt zum Schmelzen bringen.
Ihr merkt, dass mir dieses kleine Sommerbuch wirklich sehr gut gefallen hat und ich es wirklich jedem empfehlen kann, der mal abschalten will und beim Lesen nicht zu viel nachdenken möchte.



Fazit 

Für diese süße Geschichte gibt es von mir 4,5 von 5 Sternen.
Das Buch hat mir wirklich gefallen und mich total in Urlaubsstimmung gebracht.

Vielen lieben Dank an den blanvalet Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.