Mittwoch, 6. April 2016

Rezension zu "Als wir Schwestern waren"




Autor: Marie Jansen
Verlag: blanvalet
Seitenzahl: 382
ISBN: 978-3734100079
Preis: 9,99 Euro/ Taschenbuch


Inhalt/ Klappentext



Hamburg 1916: Inmitten des durch den ersten Weltkrieg verursachte Chaos` wachsen die Schwestern Vivianne und Elisabeth als behütete Töchter einer großbürgerlichen Familie auf.
Doch die lebhafte, freiheitsliebende Vivianne sucht mehr als den Schutz ihres Elternhauses. Oft schleicht sie sich heimlich auf das benachbarte Gestüt, wo sie eines Tages auf den französischen Kunstreiter Philippe trifft, der mit seinem Zirkus in Hamburg gastiert.
Vor der schillernden Welt der Manege und dem charmanten Franzosen hingerissen, entschließt sie sich kurzerhand dazu, die Spießigkeit des Großbürgertums hinter sich zu lassen und Teil von Philippes Zirkus-Welt zu werden.
Nach dem Wirren des Weltkrieges findet sich Elisabeth in einer unglücklichen, kinderlosen Ehe wieder. Doch ihr Schicksal wendet sich, als sie eines Tages ein Baby vor ihrer Tür findet. In dem kleinen Mädchen sieht sie ihre Hoffnungen und Träume von einer glücklichen Familie erfüllt. Sie nimmt sich des Mädchens an und weiß, dass sie alles tun würde, um es bei sich zu behalten ... 



Meine Meinung


Um ehrlich zu sein, war der erste Eindruck zum Buch nicht so toll. Doch der Inhalt hat mich dann aber total angesprochen, da es für mich ein ganz neues Genre war.
Nachdem ich die ersten Seiten gelesen habe, war ich begeistert.
Die Story hat mich sehr berührt und es war einfach alles perfekt.
Ich habe das Cover dann auch viel besser verstanden. Irgendwie konnte ich mich total in die Charaktere hineinversetzen. Die Gefühle wurden sehr gut beschrieben. Die Schwestern waren total verschieden, was sie aber auch interessant gemacht hat.
Ich muss sagen, dass ich mich am Anfang total mit Elisabeth (haha!) identifizieren konnte.
Ich bin auch eher eine von der ruhigen Sorte.
Im Laufe des Buches wurde sie mir irgendwie unsympathisch und hat immer mehr von ihrem "alten" Charakter verloren.
Vor Vivianne hab ich absolut Respekt. Sie ist total mutig und musste in ihrem Leben sehr viel durchmachen.
Auch diese ganzen Geheimnisse waren gut und rätselhaft dargestellt.
In dem Buch ging es um die beiden Weltkriege und ich fand es sehr interessant darüber zu lesen und neues zu lernen.
Einige Szenen waren super traurig.
Das Ende ist offen, sodass der Leser sich ein eigenes Ende denken kann.
Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen.
Was ich ein bisschen schade fand, war das Ende. Ich hätte mir bisschen mehr Erklärung gewünscht.


Lieblingszitat



"Bei Sturm und Wind, weil wir Schwestern sind." (S. 95, Vivianne und Elisabeth)



Fazit



Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Ich kann es jedem empfehlen, der auf Familiengeheimisse und Rätsel steht.
Deswegen gebe ich dem Buch verdiente
5 von 5 Sternen


Ein ganz großes Dankeschön, geht an den blanvalet Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

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