Montag, 16. November 2020

Rezension zu "Mortina - Wer klopft da an die Tür?"

 
Autor: Barara Cantini
Verlag: dtv junior
Verlagswebsite: dtv Verlag
Seitenzahl: 48
ISBN: 978-3-423-76309-7
Preis: 10,95 Euro

Inhalt


Mortina und ihr geliebter Zombie-Hund Mesto spielen gerade vergnügt "Vampir jagen", als es am Fenster klopft. Wer ist dieser nette, aber seltsame kleine Geisterjunge, der absolut keine Ahnung hat, wie er heißt und woher kommt?
Mortina wittert ein neues Abenteuer und setzt sofort alles in Bewegung, um ihrem neuen Freund zu helfen ...

Meine Meinung


Ich habe mich wieder sehr auf ein neues Abenteuer mit dem kleinen Zombie Mädchen Martina gefreut, denn ich habe die anderen beiden Bände auch geliebt und durchgesuchtet.
In diesem Band geht es um eine geplante Silvesterparty, die von Mortinas Tante geplant und organisiert wird. Doch kurz vor der Feier hört Mortina komische Geräusche und nimmt Bewegungen wahr.
Als sie den Geisterjungen entdeckt, ist für sie klar dass sie ihm irgendwie helfen muss, denn er ist nicht nur unglaublich nett, sondern auch ein echter Hingucker. Sie gibt alles, um ihm irgendwie helfen zu können, und Silvester doch noch zu retten.
Ganz besonders sind in diesem Buch natürlich wieder die einzelnen Illustrationen, die von der Autorin selber angefertigt worden. Es macht unglaublich viel Spaß das Buch zu lesen und nebenbei auch noch zu entdecken, denn es ist mit sehr vielen kleinen Details verziert. Auf den Bildern findet man auch jeweils immer kleine Randnotizen, die von Mortina stammen und mit denen sie zeigen will wie alt die Gegenstände auf den Bildern sind. Ich finde auch immer wieder erstaunlich, wie intensiv und bunt die Bilder sind, dadurch wirken sie einfach noch lebendiger und schöner.
Man trifft natürlich auch wieder auf bekannte Charaktere, wie zum Beispiel die Tante oder auch Mesto dem Hund.
Ich finde die Bücher einfach nur schaurig schön und habe jedes Mal total viel Freude dran, diese zu lesen und zu entdecken. Dieses Buch ist mittlerweile der dritte Band der Reihe, aber ich bin der Meinung, dass man diese auch unabhängig voneinander lesen kann, da alle ein abgeschlossenes Ende haben.
Mittlerweile habe ich das kleine Zombie Mädchen auch in mein Herz geschlossen und finde ihre verpeilte und chaotischer Art einfach nur zuckersüß und freue mich jetzt schon, wenn es weitere Bände mit ihr geben wird.
In der Geschichte dreht sich natürlich alles um den fremden Jungen, dem Mortina unbedingt helfen möchte. Das zeigt einfach das sie ein Mädchen mit einem sehr großen Herz ist und alles tun wird um ihren Freunden zu helfen.
Ich fands auf jeden Fall super süß, wie diese spezielle Freundschaft entsteht und auch aufgebaut wird und habe richtig mit den beiden mitgefiebert. Die Silvesterparty ist natürlich das große Finale des Buches und auch hier hat man wieder unglaublich viel zu entdecken.
Ich würde das Buch Kindern ab fünf Jahren empfehlen, zum Vorlesen oder für Erstleser. Dadurch dass die Bilder auch einen sehr großen Teil des Buches einnehmen, kann man auch die Geschichte anhand der Bilder sich ableiten.


Fazit


Eine super coole und schaurig schöne Geschichte!
5 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den dtv Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Rezension zu "New Earth Project - Tödliche Hoffnung"


Autor: David Moitet
Verlag: Edel Kids Books
Verlagswebsite: Edel Kids Books
Seitenzahl: 296
ISBN: 978-3-96129-170-0
Preis: 14,99 Euro

Inhalt


In einer fernen Zukunft ist die Gesellschaft in zwei Klassen gespalten: Die Reichen leben unter schützenden Glaskugeln, die Armen drängen sich in der überfluteten Water-Zone, wo sie Umweltverschmutzung und Klimaerwärmung schutzlos ausgeliefert sind. Von dort stammt Isis.
Trotz der sozialen Unterschiede entwickelt sie Gefühle für Orion Parker, den privilegierten Sohn des Gründers des New Earth Projekts. Dieses wurde geschaffen, um wöchentlich einer Million Menschen die Reise in eine bessere Welt zu ermöglichen. Doch als Isis`Familie ein Ticket nach New Earth gewinnt, macht Orion eine verstörende Entdeckung ...

Meine Meinung


Als ich mir den Klappentext das Buch ist durchgelesen habe, war mir sofort klar, dass es sich hierbei um eine sehr spannende und mitreißende Geschichte handelt, die mich auf jeden Fall begeistern wird. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Besonders gut gefallen hat mir, dass das Buch aus verschiedenen Sichtweisen geschrieben wurde, so dass man sich gut in jeder Situation der Charaktere einsehen konnte und dieser im besten Fall auch nachvollziehen konnte. Beim Lesen ist auf jeden Fall keine Langeweile aufgekommen, denn die Seiten flogen nur so dahin und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, damit die Geschichte so gepackt hatte.
Das Cover finde ich auch schon sehr ansprechend und mystisch, so dass man sich als Betrachter sofort fragt, welche Geheimnisse wohl in dem Buch noch auf einen warten. Die Kapitel sind auch nicht zu lang, so dass ein Wechsel zwischen den Charakteren gar nicht mal so schlecht war und auch die Schrift hat eine angenehme Größe so dass man sich gut auf das Lesen konzentrieren kann.
Mir waren die Protagonisten von Anfang an eigentlich sehr sympathisch, so dass man auch gut die Geschichte mit denen erleben konnte. Isis fand ich ganz toll, und habe sie direkt ins Herz geschlossen.
Das Setting des Buches fand ich unglaublich. Man hat einfach sehr viel Spaß gehabt, jedes noch so kleine Detail der verschiedenen Welten zu erleben und zu entdecken. Ich hätte mir gewünscht das es noch mehr Landschaftsbeschreibungen, beziehungsweise weitere Details gegeben hätte, beispielsweise in der Glaskuppel.
Der Autor hat einen sehr angenehmen Schreibstil, der konstant spannend war und war auch keine Langeweile aufkam.
Ich fand gut, dass der Autor auf verschiedene Themen eingegangen ist die Umwelt, aber auch die Kluft zwischen Arm & Reich. Er ist auf die verschiedenen Facetten dieser Welt eingegangen und das hat mich echt begeistert und auch mitgerissen.
Ich kann euch das Buch nur empfehlen, wenn ihr auch gern Dystopie lest und einfach in eine ganz spannende und mitreißende Welt reisen wollt.


Fazit


Spannendes Buch, mit wichtiger Botschaft!
4 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Edel Kids Books Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Sonntag, 15. November 2020

Rezension zu "Don`t Love Me"


Autor: Lena Kiefer
Verlag: cbj
Verlagswebsite: Random House
Seitenzahl: 425
ISBN: 978-3-570-16598-0
Preis: 12,90 Euro

Inhalt

Kenzie ist nicht gerade begeistert davon, in den schottischen Highlands ihr Design-Praktikum zu absolvieren. Doch als sie bei ihrem ersten Auftrag den jungen Erben der Luxushotelkette begegnet, ändert sich alles. Der attraktive Lyall fasziniert sie von der ersten Minute an. Doch welches Geheimnis verbirgt er hinter seinem abwesenden Verhalten?

Meine Meinung


Was für ein wunderschönes Buch! Als ich gelesen habe, das die Geschichte von Kenzie und Lyall in Schottland spielt, stand für mich fest: Das muss ich lesen!
Seit der Serie Outlander bin ich ein absoluter Schottland Fan und immer auf der Suche, nach Liebesgeschichten, die in den wunderschönen Highlands spielen.
Ich hätte mir ein wenig mehr von den Landschaftsimpressionen gewünscht. Das heißt, ich hätte mir gewünscht, dass mehr auf die schottische Kultur und Traditionen eingegangen wird. Aber das kommt vielleicht im nächsten Band.
Am Ende des Buches finden die Highland Games statt, was es nochmal für mich rausgerissen hat. Ich meine Kilt, Wettkampf, Schotten ... was will man mehr?
Auf jeden Fall mochte ich den Schreibstil der Autorin sehr gern. Sie schreibt sehr locker und leicht, sodass man sich als Leser sehr gut in die Geschichte hineinfinden kann. Am besten gefallen hat mir ihr Humor, denn es gab einige Szenen, die mich absolut zum Lachen gebracht haben. Es fing schon damit an, das ihr Wohnmobil "Loki" heißt.
Aber auch, dass sich Kenzie und Lyall spielerisch "Mr. Darcy" und "Miss Bennett" nennen, wie das wohl bekannteste Liebespaar der Geschichte aus dem Buch "Stolz und Vorurteil".
Ich fand die Geschichte auch echt zauberhaft, da man richtig die Verbindung zwischen Lyall und Kenzie gespürt hat. Das Buch ist aus zwei Sichtweisen geschrieben, so dass man einmal die Geschichte aus der Sicht von Kenzie erlebt und einmal aus der Sicht von Lyall. Das fand ich auch richtig gut, da man so in beide Gefühlslagen hineinschauen konnte und auch die ein oder andere Handlung der Figur nachvollziehen konnte. Kenzie war mir von Anfang an sehr sympathisch, sie mag Bücher und zeichnet gern. Lyall dagegen konnte ich anfangs sehr schlecht einschätzen, da er von dem einen auf den anderen Moment ein völlig anderer Mensch sein konnte. Dazu kommt, das er ein dunkles Geheimnis verbirgt, was man als Leser natürlich lüften möchte.
Er ist natürlich der typische Bad Boy des Buches, mit der dunklen Seite und Kenzie versucht natürlich alles Gute in ihm zu sehen und ihm sozusagen eine Chance zu geben. Dann kommt aber noch allerhand Drama dazu und es kommt noch einige unschöne Sachen raus, die auch mit seiner Familie zu tun haben und darauf baut das Buch auf. Kennt sie ist dann sozusagen in einer Zwickmühle und weiß dann auch gar nicht mehr so richtig wie sie sich verhalten soll und ob sie das alles überhaupt will. Ich fand die Geschichte auf jeden Fall unterhaltsam und freue mich jetzt auf das nächste Buch, denn bei mir sind immer noch ein paar Fragen offen, die hoffentlich bald beantwortet werden können.


Fazit


Eine niedliche Lovestory, die in Schottland spielt. Kenzie und Lyalls Geschichte mochte ich total gern und kann es kaum abwarten, endlich weiterzulesen. Die beiden Protagonisten sind toll und auch die Geschichte konnte mich überzeugen. Eine gefühlvolle, leichte Liebesgeschichte.
4 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den cbj Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Freitag, 13. November 2020

Rezension zu "Der Orden des geheimen Baumes - Die Königin"

 
Autor: Samantha Shannon
Verlag: Penhaligon
Verlagswebsite: Penguin Random House
Seitenzahl: 522
ISBN: 978-3-7645-3240-6
Preis: 20,00 Euro

Inhalt


Königin Sabran ist in ihrem eigenen Palast gefangen. Sie setzt alles daran zu entkommen, doch erst als die Magierin Ead vom Kloster des geheimen Baumes zurückkehrt und sie unterstützt, gelingt ihr die Flucht. Gemeinsam brechen sie auf, um das magische Schwert Ascalon aufzuspüren, die einzige Waffe, die den namenlosen Drachen töten kann. Doch in den verboten Wäldern finden sie nicht nur Hoffnung. Sabrina muss auch erkennen, dass ihr ganzes Leben auf einer schrecklichen Lüge fußt. Hat sie überhaupt noch das Recht, sich Königin von Inys zu nennen?

Meine Meinung


Ich könnte es kaum abwarten endlich mit dem zweiten Band diese unglaublich tollen Fantasy Geschichte weiter zu lesen und hab schon richtig auf Kohlen gesessen, bis ich es endlich lesen konnte. Nachdem mir der erste Band schon so gut gefallen hat, bin ich eigentlich davon ausgegangen, dass es auch mit dem zweiten Band so der Fall sein wird. Ich muss sagen, die Geschichte ist wirklich sehr komplex und dann muss ich als Leser erst mal mit den ganzen Charakteren und Handlungsorten beschäftigen ehe man da durch sieht.
Dadurch dass man dieses Vorwissen aber durch den ersten Band schon hatte, fiel mir der Einstieg in das Buch nicht ganz so schwer, wie beim ersten Band. Es geht wieder um die Königin Sabran, die man schon im ersten Band genauer kennen gelernt hat und auch erkannt hat, dass sie ein wirklich sehr großes Selbstbewusstsein hat.
Das eigentliche toller an dem Buch ist, dass es hier endlich um die Drachen geht, die im ersten Band ja schon angeteasert wurden. Ich hatte in meiner Rezension zum ersten Band schon geschrieben, dass ich mir wünschen würde dass es mehr um die Drachen geht, und das ist bei dem Buch auch der Fall gewesen. Das Buch ist wieder in verschiedenen Sichtweisen geschrieben, die an den Kapitelanfängen in den Himmelsrichtungen gekennzeichnet werden. Im hinteren Teil des Buches findet man auch noch mal eine Übersicht über die ganzen Namen, und in welcher Konstellation die Charaktere zueinander stehen. Das Setting des Buches finde ich immer wieder aufs Neue atemberaubend schön und erinnert wirklich ein wenig an Westeros von Game of Thrones. Der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen, sie schreibt wirklich sehr detailreich aber dennoch auch mit Spannung und jede Menge Action gepaart, sodass man als Leser wirklich das Buch, kaum aus der Hand legen kann.
Klar, es gab auch hier wieder Szenen oder Stellen, die ein wenig langatmig waren, aber das war zu verkraften, denn das Finale war einfach unglaublich krass.
Ich bin sowieso ein Fan von Fantasy Geschichten, aber diese ist wirklich so komplex und extrem gut raus gearbeitet, so dass man wirklich sehr viel Spaß am Lesen hat.
Die Autorin hat hier wirklich ein Fantasy Epos geschaffen, der mich unglaublich begeistern konnte und es auch verdient hat genau die gleiche Aufmerksamkeit zu bekommen die damals auch Game of Thrones bekommen hat.
Also gerade Ware Drachen liebt, magische Orte besuchen will, und einfach auch dieses raue und düstere liebt, der ist hier genau richtig.
Ich kann euch die beiden Bücher wirklich sehr ans Herz legen und lasst euch nicht von den ganzen Namen und dem verwirrenden Anfang des ersten Bandes abschrecken, es wird noch unglaublich gut und das Finale war einfach absolut heftig.


Fazit


Ein absolut genialer Abschluss mit einem heftigen Finale! Ich bin immer noch total begeistert!
4,5 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Penhaligon Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Rezension zu "Mari - Mädchen aus dem Meer"

 

Autor: Christiane Rittershausen 
Verlag: Magellan 
Verlagswebsite: Magellan Verlag
Seitenzahl: 222
ISBN: 978-3-7348-4158-3
Preis: 14,00 Euro

Inhalt


Die Zwillinge Fritz und Lena können es kaum fassen: Ihre schräge neue Mitschülerin Mari hat nicht nur einen frechen Seeigel als Haustier und scheint sich ausschließlich von Algen zu ernähren, nein, sie ist sogar eine waschechte Meerprinzessin. Mit einer hochgeheimen Mission. Sie muss Almaris, ihr Reich unter dem Meer, von neugierigen Menschen schützen, und dabei braucht sie dringend Hilfe ...

Meine Meinung


Ich hab mich super gefreut, dass ich das Buch lesen durfte. Denn mich hat das farbenfrohe, tolle Cover angesprochen, so dass ich natürlich wissen wollte was ist denn mit dem mysteriösen Mädchen aus dem Meer auf sich hat. Mir hat das Buch unglaublich gut gefallen und ich habe mich wirklich sehr unterhalten gefühlt beim Lesen.
Ich liebe ja generell Bücher beziehungsweise Geschichten, die in irgendeiner Form etwas mit dem Meer zu tun haben und war demnach sehr gespannt, was mich hier erwartet.
Ich würde das Buch für das alte ab zehn Jahren empfehlen, da die Schrift wirklich eine gute Größe hat und man auch gut durch die Kapitel findet. Zudem kommt noch dazu, dass das Buch wirklich sehr schön illustriert es mit einigen Bildern aus dem Meer beziehungsweise mit Meerestieren, so dass es auch noch etwas zu entdecken gibt während des Lesens. Die Geschichte beschäftigt sich mit Freundschaft, was ich wirklich eine sehr schöne Botschaft fand. Aber auch an Humor fällt es hier nicht, denn ich fand Günther den Seeigel unglaublich niedlich. Er hat auf jeden Fall für einige Lacher in der Geschichte gesorgt. Auch der Schreibstil der Autoren fand ich unglaublich angenehm, so dass es wirklich Spaß gemacht hat gemeinsam mit den Charakteren die Geschichte zu erleben.
Ein wirklich schönes Buch, was ich auf jeden Fall empfehlen würde, da ich wirklich Spaß am Lesen hatte und die Geschichte einfach unglaublich niedlich fand.
Mari ist natürlich ein ganz toller Charakter, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe, da sie anders ist als alle anderen und das trotzdem auf ihre ganz eigene Art und Weise.


Fazit


Ein wirklich tolles Kinderbuch, dass zum mit rätseln einlädt und einfach nur Spaß macht zu lesen.
5 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Magellan Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Montag, 9. November 2020

Rezension zu "Happy End in Virgin River"

 
Autor: Robin Carr
Verlag: mtb
Verlagswebsite: Harper Collins
Seitenzahl: 429
ISBN: 978-3-7457-0102-9
Preis: 10,99 Euro

Inhalt


Ex-Marine Mike Valenzuela ist seinen Freunden nach Virgin River gefolgt. Nach einer Verletzung im Dienst erscheint ihm das kleine Bergtour der perfekte Ort zu sein, um sich von den körperlichen und seelischen Blessuren zu erholen. Insgeheim hofft er, hier das große Glück zu finden - vielleicht mit Bri Sheridan? Auch sie kämpft mit der Vergangenheit, und ihre Wunden gehen noch viel tiefer als seine. Mike ist entschlossen, ihr beizustehen und einen Platz in ihrem Herzen zu erobern.

Meine Meinung


Ich habe mich wahnsinnig doll auf den neuen Band der Virgin River-Reihe gefreut, da ich schon die anderen Bände durchgesucht habe und es gar nicht mehr abwarten konnte endlich wieder in dieses kleine malerische Dorf zu reisen.
Das Besondere an den Büchern ist, dass diese alle in einem kleinen Ort in Amerika spielen und man innerhalb des Lesens einige Dorfbewohner kennen lernt. Mittlerweile bin ich sogar an dem Punkt, dass ich einige Charaktere wirklich sehr in mein Herz geschlossen habe. Man trifft auf bekannte Personen aus anderen Bänden, aber es kommen auch jedes Mal neue spannende Charaktere dazu, die man einfach gern haben muss. In diesem Band geht es beispielsweise um Mike, den man schon im zweiten Teil etwas kennen gelernt hat aber in diesem Buch bekommt man noch mal einen weiteren und tieferen Einblick in sein Leben.
Der Schreibstil der Autorin war wieder wie gewohnt richtig gut und man hat einfach nur Spaß bei mitfiebern und konnte sich auch richtig in der Geschichte fallen lassen.
Die Bücher haben auf jeden Fall einen sehr großen Wohlfühleffekt und die Atmosphäre von dem kleinen Dorf ist einfach nur zauberhaft und hat mich auf jeden Fall zum Lächeln gebracht.
Natürlich gibt es auch wieder ein Wiedersehen mit den Charakteren aus dem ersten Band: Mel und Jack. Es ist unglaublich toll zu sehen, wie sich die Charaktere innerhalb der Bände verändert haben und wie sie auch an ihren eigenen Ängsten gewachsen sind.
Dieses Buch hat mich emotional noch mal ganz anders abgeholt, denn hier wird auch das Thema Vergewaltigung und Gewalt an Frauen angesprochen, was mich wirklich berührt und bewegt hat. Es passieren aber auch noch andere gefühlvoller Momente, die mich als Leser absolut abholen konnten und wo ich auf jeden Fall eine Menge Oh-Momente hatte.
Man denkt bei dieser Reihe, dass es sich hier um kitschige Frauen Literatur handelt, was teilweise auch stimmt, aber ich merke von Band zu Band, dass ich die Autoren auch mit ernsteren und aktuelleren Themen beschäftigt und dies auch zum Ausdruck bringt.
Ich kann es kaum abwarten, den nächsten Band zu lesen, denn ein neues Buch aufzuschlagen, ist hier wie nach Hause kommen.
Ich bin wieder absolut begeistert und angetan von dem Buch und dem Verlauf der Geschichte und kann euch die Reihe nur wärmstens empfehlen.


Fazit


Ein wundervoller Band, voller großer Gefühle und echten Emotionen. Man hat die Dorfbewohner mittlerweile in sein Herz geschlossen und fiebert mit allen mit. Ich glaube dieser Band ist bis jetzt mein Lieblingsteil! Einfach nur emotional eine Achterbahnfahrt der Gefühle!
5 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Harper Collins Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Freitag, 6. November 2020

Rezension zu "Grand Hotel Europa"


Autor: Ilja Leonard Pfeijffer
Verlag: Piper
Verlagswebsite: Piper Verlag
Seitenzahl: 556
ISBN: 978-3-492-07011-9
Preis: 25,00 Euro

Inhalt


Auf den Marmorstufen des Eingangs Portals rauchen der Junge Page und der Schriftsteller eine erste gemeinsame Zigarette. Der Schriftsteller erzählt von Venedig und von Clio, seiner großen Liebe. Dann bezieht er sein Zimmer in dem geheimnisvollen Grand Hotel Europa, und während er nach und nach die illustren Gäste kennenlernt, fragt er sich, wie er Clio zurückgewinnen kann.

Meine Meinung


Auf dieses Buch habe ich mich auf jeden Fall sehr gefreut, da mich der Klappentext angesprochen hat und es mich etwas an das Grand Budapest Hotel erinnert hat.
Der Autor entführt den Leser in eine spannende Geschichte, von der man gar nicht genug bekommen kann. Es passieren so viele spannende und interessante Sachen, dass ich wirklich wie gefesselt an das Buch war und es kaum aus der Hand legen konnte. Klar, es gab auch sehen die mich jetzt nicht wirklich angesprochen haben und wo sich das Buch auch teilweise etwas gezogen hat, aber die anderen Dinge haben dann doch überwogen.
Es geht natürlich um Liebe, aber auch um Missverständnisse und die ganzen teilweise verrückten Leute, die dieses Hotel besuchen.
Das Buch hat mit seinen 556 Seiten eine beachtliche Dicke, die man beim lesen schon merkt. Der Autor schreibt sehr detailreich und lässt wenig aus, so dass man wirklich jedes kleinste Detail beschrieben bekommt und es sich so auch bildlich vorstellen kann.
Ich fande das Buch war einfach mal etwas ganz anderes, was ich sonst lese, da ich mich schon beim Lesen konzentrieren musste und es nicht ein Roman für zwischendurch ist. Die Handlung fand ich sehr interessant, obwohl es wirklich manchmal auch sehen gab, die ich etwas infrage gestellt habe.
Wer jetzt hier auf leichte Lektüre hofft, den muss ich leider enttäuschen, denn dieses Buch ist wirklich ein Feuerwerk vom Worten und nimmt den Leser auf eine ganz eigene Art und Weise mit in die Geschichte.
Es geht vor allem auch um das Thema des Massentourismus was wirklich ein ernstzunehmendes Thema darstellt.
Ich fand die Teile im Buch, in denen es um Kunst geht beziehungsweise um Kunstwerke die analysiert werden, sehr langatmig und teilweise auch etwas langweilig. Mich haben dann eher schon die Szenen mit den Reisen interessiert.
Wie ich oben schon kurz angedeutet hatte war der Schreibstil mal etwas ganz anderes, aber ich fand das Wortbuilding wirklich richtig gut. Vor allem die Unterhaltungen der Hotelgäste fand ich wirklich unterhaltsam und sehr interessant. Es fühlt sich teilweise an als ob man 100 Jahre in der Zeit zurück gereist ist, da das Hotel ja auch für das alte und die Jahre gekommene Europa steht.


Fazit


Das Buch ist auf jeden Fall kein Roman für zwischendurch, sondern man muss sich wirklich konzentrieren beim Lesen, aber ich fand es von der Idee her interessant und das Wortbuilding war grandios.
4 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Piper Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.