Mittwoch, 25. November 2015

Rezension zu "Saeculum"


Autor: Ursula Poznanski
Verlag: Loewe
Seitenzahl: 492
ISBN: 978-3-7855-7028-9
Preis: 9,95 Euro/ Taschenbuch


Inhalt

Eine Woche im Wald, das nächste Dorf kilometerweit entfernt. Weg vom 21. Jahrhundert. Ein Leben im 14. Jahrhundert ohne Handy und Strom.
Bastian ist skeptisch über diese Art von Spiel. Doch er macht nur mit um einer zu imponieren: Sandra.
Doch als rauskommt wohin die Reise ins Mittelalter führen soll, ist von einem Fluch die Rede, der über das Waldstück liegen soll.
Anfangs nimmt das jedoch niemand ernst, doch innerhalb der 5 Tage bewahrheiten sich Dinge des Fluches. aus dem harmlosen Rollenspiel wird ein gefährlicher Kampf um Leben und Tod.


Cover

Das Cover passt finde ich super zum Inhalt des Buches. Von den Bäumen sieht man nur die Schatten, was das Cover sehr mystisch wirken lässt. Auch unter dem Titel konnte ich mir noch nicht wirklich was vorstellen, aber jetzt am Ende finde ich ihn perfekt gewählt.


Geschichte

In diesem Buch geht es um Bastian, der das erste Mal auf ein Mittelalter Rollenspiel Camp mitkommt. Am Anfang kann er nicht viel damit anfangen und fühlt sich in den neuen Klamotten fehl am Platz. Doch das macht er alles nur Sandra zuliebe. Zudem kommen noch viele Freunde von Sandra mit. Bastian ist sozusagen der Neue. Einige finden es nicht gut das er mitfährt, aber er lässt sich nicht unterkriegen.
Doch als die Gruppe die Reise antreten will, ist von einem Fluch die Rede, der auf gerade dem Waldstück liegt, wo die Con stattfinden soll.
Erst nimmt niemand das ernst, was sich aber ändert, als mysteriöse Rindenstücke mit Botschaften auftauchen und der Fluch sich zu bewahrheiten scheint.
Es beginnt die schlimmste Zeit, die sich Bastian nur vorstellen kann.

Ich glaube ich hätte keinen einzigen Tag in diesem Spiel durchgehalten. Alles was nicht dem Mittelalter entspricht ist verboten, angefangen von Handy bis hin zu Brillen oder Medikamenten.


Charaktere
Am coolsten fand ich Iris, weil sie sich nicht unterkriegen lässt und ihre Meinung immer vertritt, auch wenn es unangepasst ist.
Bastian, den Iris liebevoll Musterschüler nennt, ist ein Medizin Student , der sich gern von seinem Vater beeinflussen lässt. Die Con ist seine einzige Woche, wo er mal nicht lernen muss.
Am unsympathischsten fand ich Georg, weil er mit seinen überempfindlichen Beschützer Instinkt echt genervt hat und den anderen wenig geholfen hat. Aber ich muss dazu sagen das er sich rührend um seine Freundin Lisbeth gekümmert hat und immer zu ihr gehalten hat. 


Lieblingszitat

"Ich wünschte, ich wüsste es... Ich wünschte, all das hier wäre vorbei" (S. 210)


Bewertung

Das Buch war einfach der Hammer. Da kann ich doch nur 5 von 5 Sternen geben.
Ich hab das Buch "verschlungen". Es war super spannend und fesselnd.
Ich fand auch gut, das es manchmal so gruselig war, das ich mich bei jedem Geräusch erschreckt habe.
Super Thriller. Spannung pur.

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