Sonntag, 17. Juli 2016

Rezension zu "Wer Schatten küsst"


Autor: Marc Levy
Verlag: blanvalet
Seitenzahl: 255
ISBN: 978-3442380268
Preis: 8,99 Euro



Inhalt/ Klappentext

Er stiehlt die Schatten derer, die seinen Weg kreuzen: von seinem besten Freund Luc, seinem größten Rivalen Marquez und von seiner ersten Liebe Cléa, dem stummen Mädchen am Strand. Wider Willen erhält er so Einblick in ihre Träume, Wünsche und Leiden. Was soll er aber mit dieser Gabe anfangen, die ihn so verwirrt, dass er sie verbirgt?
Jahre später ist aus dem Schattendieb ein angesehener Arzt geworden. Hat er immer noch die Fähigkeit, die Sehnsüchte derer zu erahnen, die ihn umgeben?
Erneut wird er mit der Frage konfrontiert: Kann er anderen Menschen dabei helfen, ihre Träume zu leben statt ihr Leben zu träumen, und selbst das Glück und die Liebe finden?



Meine Meinung

Das Cover des Buches gefällt mir unheimlich gut! Es hat etwas sehr verträumtes und romantisches an sich, das mich einfach fasziniert.
Der Einstieg in die Geschichte hat mir nicht so wirklich gefallen. Ich war ein wenig verwirrt und hatte dementsprechend auch keinen wirklichen Drang weiterzulesen.
Aber Gott sei Dank habe ich es getan. Das Buch hat nämlich einen Wandel gemacht, was es wirklich spannend machte.
Euch erwartet in dem Buch totales Gefühlschaos. Ich habe geweint, gelacht und mich einfach verzaubern lassen.
Da das Buch nicht wirklich viele Seiten hat, kam mir die Story ein wenig zusammen gequetscht vor.
Aber die Idee, eine Geschichte über Schatten zu schreiben, fand ich sehr interessant und ansprechend.
Das war auch das erste Buch, welches ich von dem Autor gelesen habe.
Mit dem Schreibstil kam ich anfangs nicht so zurecht, was sich aber im Laufe des Buches geändert hat.
Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt.
Im ersten Teil lernt man den Protagonisten erstmal kennen und durchlebt mit ihm seine Schulzeit und seine erste Liebe: Elisabeth. Und natürlich erfährt man, was es mit seiner Gabe auf sich hat, denn er kann mit Schatten sprechen und sie von anderen annehmen.
Einige Stellen im ersten Teil waren mir ein wenig zu langatmig aber sonst hat mir der Schreibstil gefallen.
Im zweiten Teil ist der kleine Junge zu einem Mann herangewachsen, der jetzt Medizin studiert.
Er entdeckt seine Gabe wieder und erinnert sich gern an seine Kindheit zurück. Und auch seine Jugendliebe schleicht sich zurück in sein Leben und lässt kein Auge trocken.
Die Geschichte war unterwartend tiefgründig und hat einen auch zum Nachdenken angeregt. 
Absolut lesenswert!
Ich empfehle euch das Buch, wenn ihr mal eine Liebesgeschichte der anderen Art lesen möchtet.



Fazit 

Ich vergebe diesem Buch:
4 von 5 Sternen. 

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