Freitag, 6. November 2020

Rezension zu "Millenia Magika - Der Schleier von Arken"


Autor: Falk Holzapfel
Verlag: Schneiderbuch
Verlagswebsite: Harper Collins
Seitenzahl: 352
ISBN: 978-3-505-14356-4
Preis: 14,00 Euro

Inhalt


Mit dem neuen Jahrtausend ist die Magie zurückgekehrt. Aber davon ahnt Adrian nichts, als er von zu Hause abhaut, um seine Tante zu besuchen. Die lebt leider in Arken - der langweiligsten Stadt der Welt: kein Internet, kein Handynetz, kein Einkaufszentrum.
Doch der Schein trügt, denn Arken ist der Ort, an dem sich Hexen, Ghule und magische Wesen vor dem Rest der Welt verstecken. Fast noch schockierender ist für Adrian allerdings, dass er anscheinend zu ihnen gehört, zumindest wenn er dem Dorftroll Juri und der Hexe im zweiten Lehrjahr Jazz glauben kann. Aber ihm bleibt keine Zeit, sich zu wundern, denn seine Tante verschwindet spurlos und plötzlich liegt das Schicksal Arkens in seinen Händen.

Meine Meinung


Ich war sehr gespannt, wie mir das Buch gefallen wird, da mich das wunderschöne Cover schon sehr angesprochen hat.
Es geht um den Protagonisten Adrian, der seine Tante in der total langweiligen Stadt Arken besucht, um schnell merkt dass etwas mit ihm nicht in Ordnung ist. Er fühlt sich wie ein Freak, da er immer komische Schübe beziehungsweise Anfälle hat und diese nicht kontrollieren kann.
Bei seiner Tante merkt er schnell, das alles ganz anders ist als gedacht und Arken doch nicht so langweilig ist wie gedacht.
Ich hatte oben schon kurz erwähnt, dass mich das Cover sehr angesprochen hat und auch sehr einladend für mich als Leser wirkt. In dem Buch gibt es unglaublich viele Illustrationen, die mir sehr gut gefallen haben und die auch super zur Geschichte gepasst haben. Auch das diese in Schwarz und Rot-Tönen gehalten wurden, fand ich sehr ansprechend und auch passend.
Das große Abenteuer geht eigentlich relativ flott los, und ich musste mich erst mal ein wenig mit den Charakteren anfreunden, beziehungsweise überhaupt erst mal durchsehen wer die handelnden Personen sind.
Adrian kam für mich sehr sympathisch rüber und ich kam auch wirklich gut mit seiner Rolle klar. Am besten haben wir natürlich die Dialoge zwischen Jazz und Juri gefallen da diese sehr humorvoll beschrieben worden. Insgesamt hat der Autor einen wirklich sehr leichten und lockeren Schreibstil, mit jeder Menge Humor. Er schreibt doch in einer sehr jugendlichen Sprache, was gerade für Kinder im Alter von zehn Jahren wirklich zu empfehlen ist. Da dies eine Fantasygeschichte ist, kommen natürlich auch magische Wesen vor, wie zum Beispiel Wehrwölfe oder auch Ghule.
Die Geschichte hat auf jeden Fall schnell an Fahrt zugenommen und man konnte immer mehr in der Geschichte entdecken und hat auch automatisch mit den Protagonisten mitgefiebert.
Adrian ist in diesem Buch auf der Suche nach seiner wahren Bestimmung und man merkt richtig wie er sich im Laufe des Buches immer mehr selber steigert und auch mehr zu sich selbst findet. Die Botschaft die der Autor hier vermitteln will finde ich auf jeden Fall sehr wichtig, gerade dass man an sich selbst glauben soll und nie die Hoffnung aufgeben soll.
Das Setting rund um Arken wurde auch sehr gut beschrieben und man hatte teilweise das Gefühl, man spielt selber in der Geschichte mit. Es war teilweise sehr düster und mystisch, was aber super zur Geschichte gepasst hat.
Für mich ist es auf jeden Fall eine klare Empfehlung und ich freue mich jetzt schon auf das nächste Abenteuer mit Adrian und seinen Freunden.


Fazit


Eine spannender Auftakt einer Fanatsy-Reihe, die auf jeden Fall Potenzial hat. Ein magisches Abenteuer, voller Gefahren, Intrigen aber auch Freundschaft. Mir hat die Geschichte, und vor allem die Illustrationen sehr gefallen.
Freue mich auf den nächsten Band!
5 von 5 Sterne!

Vielen lieben Dank an den Schneiderbuch Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

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