Freitag, 4. Dezember 2015

Rezension zu "Engelsträne"


Autor: Tamina Berger
Verlag: Arena
Seitenzahl: 257
ISBN: 978-3-401-06864-0
Preis: 9,99 Euro/ Taschenbuch


Inhalt

Ida wollte dieses Jahr im Internat ruhig angehen lassen. Doch seit ihre beste Freundin Jassi, sie dazu überredet hat, mit ihr die Theater AG zu besuchen, verändert sich alles. Denn Ida soll das Stück schreiben. Dabei entdeckt sie eine Story über zwei verschwundene Mädchen aus dem Internat. Sie recherchiert so gut es geht und gerät dabei selbst in Gefahr.


Cover

Das Cover sieht sehr interessant aus, weswegen es mir auch sofort ins Auge gesprungen ist. Man sieht ein Spinnennetz, auf dem lauter Tautropfen sind. Durch das dunkle Blau, wirkt es sehr gefährlich und mystisch.


Geschichte

Seit Ida die Aufgabe hat, ein Theaterstück für die Theater AG zu schreiben, ist sie wie ausgewechselt. Sie wollte es dieses Jahr ruhig angehen lassen und keinen Mist bauen, doch um wertvolle Informationen über die zwei verschwundenen Mädchen Claudia und Anna- Maria zu bekommen, ist ihr alles recht.
Ihre beste Freundin Jassi, die sie überhaupt erst zu der AG gedrängt hat, hilft ihr natürlich dabei.
Sie interviewen alte Klassenkameraden der beiden, wodurch die Geschichte der zwei Mädchen immer mehr Gestalt annimmt.

Sie durchsuchen gemeinsam die Schulakten und entdecken etwas sehr interessantes.
Auch Anna- Marias Ex Freund wird interviewt, obwohl Jassi kein gutes Gefühl dabei hat, da er keine rosige Vergangenheit hatte.
Drogen und Gewalt ließen sein Image an der Schule sinken. 
Hat er sich geändert und ist bereit Ida und Jassi zu helfen?

Und dann ist da auch noch Lukas, der Ida den Kopf verdreht. Aber der ist schon mit Luisa zusammen, die ihn wie einen Sklaven behandelt. Wie lang lässt er sich das noch gefallen?


Charaktere

Ida hat mich sehr an mich selbst erinnert. Sie ist auch keine Leuchte in Mathe aber schreibt dafür sehr gern. Am Anfang habe ich sie als schüchtern eingeschätzt, was sich aber im Laufe des Buches geändert hat. Sie ist sehr mutig, glaubt aber immer an das Gute im Menschen. Diese Eigenschaft könnte ihr zum Verhängnis werden.

Lukas hat gegen Luisa überhaupt gar kein Selbstbewusstsein. Er lässt sich von ihr herum kommandieren und tanzt immer nach ihrer Pfeife.

Ich mochte den Direktor Fellner überhaupt nicht. Er ist richtig unsympathisch und will Ida gar nicht bei ihrer Arbeit helfen.


Lieblingszitat

"Sie versuchte, Luft zu holen, doch da tanzten schon Lichtpunkte vor ihren Augen, immer schneller und schneller. Wie Schneetreiben, dachte sie noch, ehe die Punkte in einem gleißenden Feuerwerk explodierten und alles schwarz wurde." (S. 7)


Bewertung

Das Buch hat mich umgehauen! 5 von 5 Sternen

Ich konnte das Buch kaum weglegen und war richtig gefesselt. Ich konnte mich super in die Story hineinversetzen.
Richtig, toller Thriller :)

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